Sicherheit · Leongatha
Erin Patterson verliert Berufung und kommt nicht für vorzeitige Haftentlassung infrage
Der Berufungsgerichtshof von Victoria hat den 33-jährigen Non-Parole-Zeitraum aus Erin Pattersons Urteil gestrichen und ihre Berufung gegen die Verurteilungen zurückgewiesen. Das Gericht gab damit der Staatsanwaltschaft recht, die argumentiert hatte, die Schwere der Taten schließe eine vorzeitige Entlassung aus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NOS und Bloomberg Business. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Der Berufungsgerichtshof von Victoria strich den 33-jährigen Non-Parole-Zeitraum, nachdem die Staatsanwaltschaft das Strafmaß als zu milde für die Schwere der Taten angefochten hatte.
Drei Richter wiesen Erin Pattersons Berufung gegen ihre Verurteilungen wegen des Mordes an drei Menschen zurück.
Die 52-jährige Patterson kann noch den High Court of Australia anrufen, ihre letzte Möglichkeit, die Verurteilung anzufechten.
Patterson erklärt, sie habe im Juli 2023 bei einem Familienessen in Leongatha versehentlich Knollenblätterpilze beigemischt. Die Eltern und die Tante ihres früheren Ehemanns starben, ein Onkel überlebte nach wochenlangem Koma.
- Juli 2023Familienessen in Leongatha, bei dem Patterson nach eigener Darstellung versehentlich Knollenblätterpilze beigemischt hat
- August 2026Anhörung, bei der Patterson ihre Berufung gegen die Verurteilung verfolgte
- Ende Oktober 2026Der Berufungsgerichtshof weist ihre Berufung gegen die Verurteilung zurück und streicht den 33-jährigen Non-Parole-Zeitraum
Das Berufungsurteil
Der Berufungsgerichtshof von Victoria wies Erin Pattersons Berufung gegen ihre Verurteilungen zurück und strich den 33-jährigen Non-Parole-Zeitraum (Mindestverbüßungsdauer) aus ihrem Urteil. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen das Strafmaß Berufung eingelegt mit dem Argument, die Schwere der Taten schließe eine vorzeitige Entlassung aus, und das Gericht folgte ihr. Drei Richter wiesen zudem ihre Anfechtung der Verurteilungen zurück, sodass ihr keine Aussicht auf vorzeitige Entlassung bleibt.
Der Fall
Die 52-jährige Patterson war zu drei lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie drei Menschen mit Knollenblätterpilzen vergiftet und getötet hatte. Sie beteuert, die Pilze im Juli 2023 bei einem Familienessen in Leongatha versehentlich beigemischt zu haben. Die Eltern und die Tante ihres früheren Ehemanns starben an der Vergiftung, ein Onkel überlebte, lag aber wochenlang im Koma. Ihr früherer Ehemann war zu dem Essen eingeladen gewesen, hatte aber in letzter Minute abgesagt.
Wie es weitergeht
Patterson kann den Fall noch vor den High Court of Australia bringen, ihre letzte Möglichkeit, die Verurteilung anzufechten. Eine lebenslange Haftstrafe ohne jede Aussicht auf Bewährung ist in Australien sehr selten. Bei einer Anhörung im August hatte sie eine Berufung gegen ihre Verurteilung verfolgt, nun hat das Gericht beide Anfechtungen zurückgewiesen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NOSVerurteilte australische Pilzmörderin verliert Berufung und wird nie freikommenVeroordeelde paddenstoelenmoord Australië verliest beroepzaak, komt nooit meer vrij · Original auf Niederländisch
- Bloomberg Business„Pilzmörderin“ Erin Patterson wird nach verlorenem Berufungsverfahren wahrscheinlich im Gefängnis sterben'Mushroom Murderer' Erin Patterson Will Likely Die in Jail after Losing Appeal · Original auf Englisch
- Erin Patterson
- Frau, die verurteilt wurde, weil sie bei einem Familienessen in Leongatha drei Menschen mit Knollenblätterpilzen vergiftet und getötet hat
- Orte
- Australien, Victoria
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen