Musik · Los Angeles

Paris Jackson bittet Gericht, 600 Millionen Dollar aus dem Nachlass ihres Vaters in den Familientrust zu übertragen

Die 28-Jährige reichte den Antrag am 29. Oktober in Los Angeles ein, während der Nachlass angibt, dass bereits mehr als 200 Millionen Dollar an die Begünstigten geflossen sind.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Focus, stern.de, Blick.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Los Angeles · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Paris Jackson reicht den Antrag bei einem Gericht in Los Angeles ein
  2. Anfang November 2026People und Page Six berichten über den Antrag und die Gerichtsunterlagen
  3. 4.12.Anhörung zum Antrag ist angesetzt

Der Antrag

Paris Jackson, 28, hat ein Gericht in Los Angeles gebeten, den Nachlass von Michael Jackson anzuweisen, 600 Millionen Dollar in den Familientrust zu übertragen, der für sie und ihre Brüder Prince, 29, und Bigi, 24, bestimmt ist. Laut Gerichtsunterlagen, über die People und Page Six berichten, reichte sie den Antrag am 29. Oktober ein. Europäische Medien rechneten die Summe in rund 520 bis 536 Millionen Euro um. Eine Anhörung zu dem Antrag ist für den 4. Dezember angesetzt, dann soll sich ein Richter in Los Angeles damit befassen.

Die Bedingungen des Trusts

Nach dem Testament sollten die drei Kinder ab 21 Jahren Einkünfte aus dem Trust erhalten. Zudem sollte jedes von ihnen mit 30 Jahren ein Drittel des Kapitals erhalten, mit weiteren Teilausschüttungen mit 35 und 40, so die Berichte. Prince wird bald 30, was Blick als wenige Monate entfernt beschreibt. Paris erklärt, der Trust sei mehr als 17 Jahre nach dem Tod ihres Vaters nie ordentlich ausgestattet worden, und der Nachlass habe in der Zwischenzeit Milliarden mit Deals über Musikrechte und Vermögensverkäufen erwirtschaftet. In ihrem Antrag heißt es, es gebe keinen legitimen Grund, warum das Geld nicht übertragen worden sei; sie bittet um eine Teilausschüttung der Summe oder eines Betrags, den das Gericht für angemessen hält.

Streit mit dem Nachlassverwalter

Paris wirft John Branca, 75, dem langjährigen Nachlassverwalter, vor, die Geschwister in dem zu halten, was Blick als eisernen Griff beschreibt – indem er kontrolliere, wann und ob sie Geld erhalten. Laut den Berichten sagt sie, Branca nutze die Zahlungen als Druckmittel und kürze ihre Zuwendungen, wann immer die Kritik an seiner Verwaltung lauter werde. La Vanguardia berichtet, sie verweise zudem auf das, was sie als vertragswidrige Geschenke Brancas an Kollegen beschreibt. Sie sagt, öffentliche Angriffe hätten eingesetzt, nachdem sie begonnen habe, seine Verwaltung infrage zu stellen.

Die Reaktion des Nachlasses

Der Nachlass weist ihre Darstellung zurück. Ein Sprecher erklärte gegenüber Page Six, die Behauptung, Geld sei ohne Grund blockiert worden, sei erfunden, so Blick. Der Nachlass erklärt, mehr als 200 Millionen Dollar seien bereits an Paris und andere Begünstigte gezahlt worden. Er argumentiert, der Trust könne nicht vollständig ausgestattet werden, solange mehrere rechtliche Fragen nicht geklärt seien, darunter eine Forderung des IRS, die zunächst 700 Millionen Dollar an Steuern und Strafen umfasste. Der Nachlass erklärt, ein Gerichtsurteil habe diese Forderung erheblich reduziert, doch die Angelegenheit sei nicht abgeschlossen und könne sich noch ändern. Blick berichtet, das IRS verfolge weiterhin Forderungen in Höhe mehrerer hundert Millionen Dollar.

Die Finanzen des Nachlasses

Die Angaben zum Vermögen des Nachlasses unterscheiden sich je nach Medium. Blick nennt eine Schätzung von bis zu 3 Milliarden Dollar für das Jackson-Imperium, die es mit Musikrechte-Deals mit Sony und dem Verkauf der Neverland Ranch verbindet, und berichtet, US-Medien sprächen von rund 850 Millionen Dollar auf Bankkonten Ende 2024. El País zitiert unter Verweis auf einen Forbes-Bericht, der Nachlass habe im vergangenen Jahr 140 Millionen Dollar erwirtschaftet. Keine dieser Schätzungen ist gesichert, und das Gericht hat noch nicht entschieden, wie viel der Trust erhalten soll.

Im Streit um den Jackson-Trust genannte Zahlen, Millionen US-DollarMillionen US-Dollar
Beantragte Übertragung an den Familientrust
600 Millionen US-Dollar
An Paris und andere Begünstigte gezahlt (laut Nachlass mehr als)
200 Millionen US-Dollar
Ursprüngliche IRS-Forderung vor der gerichtlichen Reduzierung
700 Millionen US-Dollar

Daten aus dem Artikeltext

Wie es weitergeht

Über den Antrag wird in der Anhörung am 4. Dezember verhandelt, dem nächsten angesetzten Schritt in dem Verfahren. Bis dahin sind sich der Nachlass und Paris uneinig darüber, wie viel gezahlt wurde, warum der Trust unterfinanziert bleibt und wann das restliche Geld freigegeben werden kann. Auch das Ergebnis der IRS-Forderung wird beeinflussen, wie viel der Nachlass ausschütten kann. Bislang hat das Gericht nicht entschieden, ob eine Übertragung angeordnet wird.

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