Regierung · Vatikanstadt
Papst Leo XIV. ehrt Wyszyński und Mindszenty – 70 Jahre nach ihrer Freilassung
Bei der Generalaudienz am Mittwoch erinnerte der Papst an die Freilassung zweier Primasse aus kommunistischer Haft vor 70 Jahren. Außerdem kündigte er eine Reise nach Uruguay und Peru an, die am Freitag, 6. November, beginnt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, Nasz Dziennik, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Leo XIV. erinnerte bei der Generalaudienz am Mittwoch, 4. November, an die Freilassung von Stefan Wyszyński und József Mindszenty aus kommunistischer Haft im Jahr 1956.
Unter Verweis auf die Enzyklika Laetamur admodum Pius' XII. sagte der Papst, Frieden baue auf Gerechtigkeit, Achtung des Rechts und Dialog, nicht auf Gewalt.
Der Papst sagte, er breche am Freitag, 6. November, zu einer Apostolischen Reise nach Uruguay und Peru auf, und bat um Gebete für die Mission.
Am Verfassungsgerichtshof kam es zu Demonstrationen, nachdem am Freitag, 30. Oktober, das Ruhen der Amtsgeschäfte von Präsident Bogdan Święczkowski bekannt gegeben worden war. Ob sich die Äußerungen des Papstes darauf bezogen, ist unklar.
- 1956Wyszyński und Mindszenty aus kommunistischer Haft freigelassen
- 30.10.Ruhen der Amtsgeschäfte des Präsidenten und des Vizepräsidenten des Verfassungsgerichtshofs bekannt gegeben
- 4.11.Papst Leo XIV. würdigt die beiden Kardinäle bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz
- 6.11.Papst bricht zu einer Apostolischen Reise nach Uruguay und Peru auf
Papst ehrt zwei freigelassene Primasse
Papst Leo XIV. würdigte am Mittwoch, 4. November, bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz zwei Kardinäle. Der polnische Primas Stefan Wyszyński, inzwischen seliggesprochen, und der ungarische Primas József Mindszenty waren von den kommunistischen Machthabern inhaftiert und 1956 freigelassen worden – 70 Jahre vor dieser Audienz. In seiner Ansprache an polnische Pilger erinnerte der Papst an die Enzyklika Laetamur admodum, die Pius XII. zur Zeit der Freilassung veröffentlichte. Unter Bezug darauf rief er dazu auf, anzuerkennen, dass Frieden auf Gerechtigkeit, Achtung des Rechts und Dialog gründet und nicht auf Gewalt. Zum Abschluss des Grußes segnete er alle Anwesenden.
Frieden, Entwicklung und das Konzil
Die Katechese des Papstes, den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils gewidmet, zitierte die Warnung der Konzilsväter, dass eine Ungleichheit, die mit einer ungerechten Entwicklung einhergeht, welche die Schöpfung nicht achtet, den Weltfrieden gefährdet. Er sagte, diese Sicht habe sich in den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts bestätigt und sei heute noch deutlicher sichtbar. Engagement in Wirtschaft und Politik, geleitet von Dienst und guter Zusammenarbeit, sei ein Weg, Frieden zu bauen. Bei der Zusammenfassung der Katechese für polnische Leser schrieb VaticanNews, Gaudium et spes stelle die Arbeit in den Mittelpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung und halte fest, dass die politische Autorität dem Gemeinwohl dienen solle; zudem verweise das Dokument auf die universale Bestimmung der Güter. Mit einem Zitat seines Vorgängers Franziskus bezeichnete der Papst den Krieg als Scheitern der Politik und der Menschheit und als beschämende Kapitulation.
Hintergrund zum Verfassungsgerichtshof
Einige polnische Medien fragten, ob die Äußerungen auf einen Streit um den Verfassungsgerichtshof anspielten. Vor dem Gebäude des Gerichtshofs kam es zu Demonstrationen, nachdem am Freitag, 30. Oktober, bekannt gegeben worden war, dass die Amtsgeschäfte von Präsident Bogdan Święczkowski und Vizepräsident Bartłomiej Sochański ruhen. Richterin Anna Korwin-Piotrowska erklärte, sie übernehme die Amtsgeschäfte der Präsidentin. Die Äußerungen des Papstes erwähnten den Gerichtshof nicht, und es ist unklar, ob sie sich auf diese Situation bezogen.
Pilger und die bevorstehende Reise
Unter den Pilgern bei der Audienz waren Mitglieder der Krakauer Bogenschützenbruderschaft, die Reliquien von Johannes Paul II., ihrem Ehrenbruder, verehrten. Auch Gruppen eines Vereins für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien aus Chełm Śląski, der Pfarrei St. Michael der Erzengel in Warschau und der Pfarrei St. Gertrud in Franklin Park in der Erzdiözese Chicago nahmen teil, ebenso Pilger des St.-Bogumil-Marsches in Uniejów in der Diözese Włocławek. Zur Audienz kamen zudem einzelne Pilger aus Polen und dem Ausland. Der Papst bat um Gebete, dass die Mission in Uruguay und Peru gesegnet werde – Länder, die er als ihm nahe bezeichnete. Er sagte, er breche am Freitag, 6. November, zu einer Apostolischen Reise in beide Länder auf.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- wpolityce.plPapst reagiert bezüglich des Verfassungsgerichts? So wandte er sich an die Polen!Papież reaguje ws. TK? Tak zwrócił się do Polaków! · Original auf Polnisch
- Nasz DziennikDer Heilige Vater zu den PolenOjciec Święty do Polaków · Original auf Polnisch
- rmf24.plLeo XIV. wandte sich an die Polen. „Frieden wird nicht auf Gewalt aufgebaut“Leon XIV zwrócił się do Polaków. "Pokoju nie buduje się na przemocy · Original auf Polnisch
- NIEZALEZNA.PLPapst erinnerte an die von Kommunisten inhaftierten Primasse. „Frieden wird auf der Achtung des Rechts aufgebaut“Papież przypomniał o prymasach więzionych przez komunistów. ''Pokój buduje się na poszanowaniu prawa'' · Original auf Polnisch
- Leo XIV
- Papst, der die Ansprache bei der Generalaudienz hielt und die Reise nach Uruguay und Peru ankündigte
- Stefan Wyszyński
- Polnischer Primas, inzwischen seliggesprochener Kardinal, von den Kommunisten inhaftiert und 1956 freigelassen
- József Mindszenty
- Ungarischer Primas, von den Kommunisten inhaftiert und 1956 freigelassen
- Pius XII
- Papst, der zur Zeit der Freilassung die Enzyklika Laetamur admodum veröffentlichte
- Francis
- Vorgänger von Leo XIV., dessen Worte über den Krieg der Papst zitierte
- Bogdan Święczkowski
- Präsident des Verfassungsgerichtshofs, dessen Amtsgeschäfte ruhen
- Bartłomiej Sochański
- Vizepräsident des Verfassungsgerichtshofs, dessen Amtsgeschäfte ruhen
- Anna Korwin-Piotrowska
- Richterin, die erklärte, sie übernehme die Amtsgeschäfte der Präsidentin des Gerichtshofs
- Orte
- Vatikanstadt, Polen
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