BerichtPakistanische Luftangriffe in Afghanistan

Konflikte · Kandahar, Chost und Gardez

Pakistan startet Luftangriffe auf drei afghanische Provinzen nach angeblichen Drohnenverletzungen

Pakistanische Flugzeuge trafen 10 Orte in den Provinzen Kandahar, Paktia und Chost, woraufhin Kabul vier zivile Todesfälle meldete und Pakistans Botschafter einbestellte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RFI, BBC, France 24 und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kandahar, Chost, Gardez, Islamabad · Afghanistan, Pakistan
Wie es dazu kam
  1. 21.09.Pakistanische Luftangriffe im Grenzgebiet Kunar greifen Militante an
  2. 23.09.Pakistanische Luftabwehr fängt von afghanischer Grenze gestartete Drohnen ab
  3. 24.09.Pakistan startet Luftangriffe auf zehn Standorte in Kandahar, Paktia und Chost

Angriffe auf drei afghanische Provinzen

Pakistan führte am Donnerstag, dem 24. September 2026, präzise Luft- und Drohnenangriffe auf zehn Ziele in Afghanistan durch. Nach Angaben afghanischer und pakistanischer Regierungsstellen traf die Bombardierung Ziele in Kandahar im Süden sowie in den östlichen Provinzen Paktia und Chost. In Kandahar, dem Sitz des Taliban-Obersten Führers Hibatullah Akhundzada, berichteten Anwohner von Triebwerksgeräuschen, gefolgt von einer schweren Explosion und Feuer. In der Provinz Paktia erklärte der Gouverneurssprecher Mohammad Rasool Ahmadi, pakistanische Flugzeuge hätten das 203. Mansouri-Korps der afghanischen Streitkräfte bombardiert. In der südöstlichen Provinz Chost bestätigte Gouverneurssprecher Mustaghfir Gurbaz Angriffe auf mehrere Gebiete des Distrikts Gurbuz und meldete strukturelle Schäden an Wohngebäuden.

Umstrittene Ziele und zivile Opferzahlen

Die Angriffe führten zu sofortigen Auseinandersetzungen zwischen Kabul und Islamabad über zivile Opfer und angegriffene Ziele. Der afghanische Regierungssprecher Zabihullah Mujahid erklärte, die Luftangriffe hätten vier Zivilisten in den betroffenen Provinzen getötet, und bezeichnete die Operation als Aggressionsakt.

„Diese schamlosen Aggressionsakte und Angriffe des pakistanischen Militärregimes werden eine angemessene Antwort erhalten.“

Zabihullah Mujahid, Sprecher

Der pakistanische Informationsminister Attaullah Tarar betonte, die Operation habe militärische Infrastruktur ins Visier genommen, die direkt mit versuchten grenzüberschreitenden Operationen verbunden gewesen sei.

„Die Angriffe waren bewusst, präzise, kalibriert und verhältnismäßig und strikt auf identifizierte militärische Ziele beschränkt, die direkt mit den versuchten Angriffen auf Pakistan verbunden waren.“

Attaullah Tarar, Pakistanischer Informationsminister

Augenzeugen in Chost, darunter der Hausbesitzer Salamat Khan, erklärten, die beschädigten Gebäude hätten normale Zivilisten beherbergt, ohne dass Militär- oder Aufständische anwesend gewesen seien.

Drohnenverletzungen und grenzüberschreitende Eskalation

Islamabad erklärte, die Angriffe seien eine Vergeltung für grenzüberschreitende Drohnenverletzungen gewesen, die am Mittwoch, dem 23. September 2026, entdeckt worden waren. Das pakistanische Informationsministerium berichtete, dass Flugabwehrbatterien die eindringenden Drohnen aufgespürt und zerstört hätten, bevor sie ihre vorgesehenen Ziele erreichen konnten. Pakistanische Behörden meldeten, dass zwischen acht und 23 Drohnen zusammen mit Artilleriebeschuss die Grenze überquert hätten, nachdem Grenzschutzbeamte einen Infiltrationsversuch gestoppt hatten. Afghanische Beamte bestritten, Drohnen in den pakistanischen Luftraum entsandt zu haben. Der Austausch folgte auf frühere Angriffe am Montag in der Provinz Kunar, bei denen Islamabad 28 getötete Militante meldete, während afghanische Beamte und die Vereinten Nationen drei zivile Todesfälle meldeten.

Diplomatische Folgen und regionale Sicherheit

Die Luftoperationen beendeten drei Monate relativer Ruhe zwischen den beiden Nachbarstaaten. Die Spannungen flammten nach einem Angriff am 18. September 2026 auf eine Moschee in einem Polizeikomplex im Nordwesten Pakistans wieder auf, bei dem nach pakistanischen Angaben mindestens 24 Menschen und nach AFP-Berichten 31 Menschen getötet wurden. Eine mit Tehreek-e-Taliban Pakistan verbundene Fraktion bekannte sich zu dem Angriff auf die Polizeieinrichtung. Nach den Angriffen vom Donnerstag bestellte das afghanische Außenministerium den pakistanischen Geschäftsträger in Kabul ein, um einen formellen Protest zu übermitteln. Regionale Mächte, darunter China, Türkei, Katar und Saudi-Arabien, haben sich um Vermittlungsbemühungen zur Deeskalation der grenzüberschreitenden Zusammenstöße bemüht. Farzana Shaikh, assoziierte Wissenschaftlerin bei Chatham House, stellte fest, dass Kabul befürchtet, ein Vorgehen gegen pakistanische Taliban-Gruppen könne dazu führen, dass Kämpfer zur Khorasan-Provinz des Islamischen Staates überlaufen.

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