Wahlen · Auckland

Neuseeland wählt am Samstag – Labour führt in jüngster Umfrage, doch die Opportunity Party könnte die Regierung entscheiden

In Neuseeland wird am Samstag, 7. November, gewählt. In der zuletzt veröffentlichten Umfrage liegt Labour vorn, doch keines der beiden Lager dürfte allein eine Mehrheit erreichen. Die Opportunity Party von Qiulae Wong, die um die 5-Prozent-Hürde liegt, könnte zum Königsmacher werden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Diário de Notícias, Irish Independent, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Auckland · Neuseeland
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Beginn der vorgezogenen Stimmabgabe
  2. 7.11.Wahllokale schließen am Samstag um 19 Uhr Ortszeit
  3. 27.11.Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse einschließlich der Auslandsstimmen

Ein knappes Rennen um die Lebenshaltungskosten

In Neuseeland wird am Samstag, 7. November, gewählt – in einer Wahl, die Bloomberg Business als zu knapp für eine Prognose beschreibt. Der Urnengang ist zu einem Referendum über die Schwierigkeiten der Mitte-rechts-Regierung geworden, die Lebenshaltungskosten zu senken und das Wirtschaftswachstum wieder anzukurbeln. Premierminister Christopher Luxon führt eine von der National Party geführte Koalition mit der libertären ACT-Partei und Winston Peters' New Zealand First und will im Amt bleiben. Die oppositionelle Labour Party unter dem früheren Premierminister Chris Hipkins würde mit einem Sieg die erste Regierung nach nur einer Amtszeit seit fast 50 Jahren ablösen, berichtet der Irish Independent. Zu den Wahlkampfthemen gehören Inflation, Lebenshaltungskosten, Gesundheitsversorgung, die Lage der Wirtschaft und Arbeitslosigkeit.

Was die Umfragen zeigen

Die jüngste Erhebung, die Adnkronos zitiert und Infrastructure New Zealand zuschreibt, sieht Labour bei 30,7 Prozent und National bei 26,4 Prozent. Diário de Notícias nennt dieselben beiden Werte aus einer Studie von The Post und Freshwater Strategy. Weder das linke noch das rechte Lager dürfte allein eine Mehrheit gewinnen, und laut Irish Independent liegen die Ergebnisse so nah beieinander, dass keine der beiden Gruppierungen klar vorn liegt. Adnkronos beziffert die Arbeitslosigkeit auf 5,7 Prozent – der höchste Stand seit elf Jahren –, während Diário de Notícias sie mit 11 Prozent angibt. Diário de Notícias schreibt zudem, Frustration über steigende Lebenshaltungskosten und Jahre wirtschaftlicher Stagnation trieben die Wähler von den beiden traditionellen Parteien weg.

Zuletzt veröffentlichte Umfrage, Parteienunterstützung%
Labour
30.7 %
National
26.4 %

Daten aus dem Artikeltext

Die Opportunity Party und die Frage des Königsmachers

Qiulae Wong, 38 Jahre alt, arbeitete als Beraterin für nachhaltige Wirtschaft und stieg vor etwa einem Jahr in die Politik ein, nachdem sie auf eine Stellenanzeige für eine Parteivorsitzende geantwortet hatte, berichten Adnkronos und newsORF, die die Bewerbung auf August 2025 datieren. Ihre Opportunity Party hat noch nie einen Sitz im Parlament gewonnen; sie schlägt eine Grundsteuer und ein bedingungsloses Grundeinkommen vor und erklärt, mit beiden Lagern zusammenarbeiten zu können. Adnkronos rechnet der Partei 5,1 Prozent zu – knapp über der 5-Prozent-Hürde –, während newsORF Umfragen von 1News Verian und RNZ-Reid Research mit sechs bis sieben Prozent zitiert. Luxon hat eine Vereinbarung mit der Partei ausgeschlossen, was die Bildung einer Mehrheit erschweren könnte, falls keines der Lager 61 der 120 Sitze erreicht.

Wie das Ergebnis zustande kommt

Neuseeland wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht, bei dem jeder Wähler zwei Stimmen abgibt: eine für einen Kandidaten im Wahlkreis und eine für eine Partei. Das Parlament hat 120 Sitze, davon 71 Wahlkreissitze und 49 Listensitze, die proportional zum Gesamtparteienanteil vergeben werden. Die vorgezogene Stimmabgabe begann am 26. Oktober, die Wahllokale schließen am Samstag um 19 Uhr Ortszeit (06.00 Uhr GMT), und die offiziellen Ergebnisse einschließlich der Auslandsstimmen sollen am 27. November vorliegen.

Koalitionsgespräche könnten Wochen dauern. 2023 brauchten National, ACT und New Zealand First 41 Tage, um eine Vereinbarung zu unterzeichnen, und laut Irish Independent könnte sich ein ähnlicher Zeitrahmen wiederholen. Die amtierende Koalition hat erklärt, sie sei bereit, erneut zusammenzuarbeiten, während auf der linken Seite Labour, die Grünen und Te Pati Maori Kräfte bündeln könnten.

Die Themen im Wahlkampf

NewsORF berichtet, Luxon werbe mit ersten Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung nach einer langen Talsohle, während Hipkins ihm Versagen vorwirft und Maßnahmen zur Senkung der Lebenshaltungskosten vorantreibt. Auch Gesundheitsversorgung und Arbeitslosigkeit spielen in der Debatte eine Rolle. Luxon gewann die Wahl 2023 mit Wirtschaftsversprechen, was die Wirtschaft zu einem direkten Test seiner Bilanz macht. Hipkins folgte 2023 auf Premierministerin Jacinda Ardern und führt nun die Labour-Opposition an.

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