Verkehr · London

Fast ein Kilometer der Londoner Oxford Street wird autofrei – Radfahrer ignorieren das neue Verbot

Fast ein Kilometer der Oxford Street ist jetzt für Autos, Busse, Taxis und Fahrräder gesperrt, und erste Radfahrer wurden dabei beobachtet, wie sie die neuen Absperrungen ignorierten. Die Bußgelder beginnen bei 160 Pfund, die Bauarbeiten dauern bis zum Frühjahr.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, ANSA.it, getwestlondon und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich

Ein Kilometer für den Verkehr gesperrt

Am Montag, 26. Oktober, wurde fast ein Kilometer (0,62 Meilen) der Oxford Street zwischen Orchard Street und Great Portland Street zur Fußgängerzone. Autos, Busse, Taxis, Mietwagen, Fahrräder, E-Scooter und Pedicabs dürfen den Abschnitt nicht mehr befahren, und Transport for London teilt mit, dass die Sperrung rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche gilt. Fahrzeuge können die Straße an bestimmten Stellen weiterhin queren, und Busse wurden auf andere Straßen verlegt. Lieferungen an die Geschäfte entlang der Strecke sind von Mitternacht bis 7 Uhr erlaubt. Der Abschnitt verläuft von der Station Oxford Circus nach Westen, vorbei an der Bond Street in Richtung Marble Arch; zu den Geschäften dort gehören Uniqlo, Waitrose, Disney und Zara.

Das Projekt wird von der Oxford Street Development Corporation betrieben, die gegründet wurde, um die Kontrolle über die Straße vom Westminster City Council zu übernehmen. Der erste Abschnitt wird als „erste Phase“ der Veränderungen bezeichnet, und die Arbeiten sind vorläufig, damit Echtzeitdaten darüber gesammelt werden können, wie Menschen den Raum nutzen. Diese Daten sollen bestimmen, wie spätere Abschnitte zur Fußgängerzone werden. Die ersten Arbeiten dürften erst im Frühjahr nächsten Jahres abgeschlossen sein; sie umfassen zwei öffentliche Plätze, mehr als 100 neue Sitzgelegenheiten, Esstische und 50 neue Bäume. Die Oxford Street zieht täglich rund eine halbe Million Besucher an und verzeichnet einen Jahresumsatz von rund 3,1 Milliarden Pfund.

Bürgermeister und Bezirk über das Projekt zerstritten

Sadiq Khan, der Labour-Bürgermeister von London, hat das Projekt seit Jahren vorangetrieben. Das Vorhaben war Teil seiner Pläne von 2016, doch 2018 blockierte der Westminster Council es nach Protesten von Anwohnern, und die endgültige Genehmigung kam erst nach einer zweiten öffentlichen Anhörung. Khan sagte, es gebe „einen Ansturm von Einzelhändlern“, die auf der Straße eröffnen wollten, und er bezeichnete den Wandel als „Ende des Niedergangs“. Er sagte:

„Ich freue mich, meine kühne Vision für die Oxford Street wirklich Wirklichkeit werden zu sehen.“

Sadiq Khan, Labour-Bürgermeister von London

Der Vorsitzende des Westminster City Council hat Khan vorgeworfen, die „Umsetzung zu überstürzen“, und gewarnt, der Verkehr werde in kleine Nebenstraßen gedrängt, was wirtschaftlichen und ökologischen Schaden verursache. Der stellvertretende Vorsitzende des Councils, Tim Barnes, sagte, Khan „überstürze die Vorbereitungen“. Barnes sagte, er befürchte, dass die Störungen auch benachbarte Gebiete erreichten, die wirtschaftlich wertvoller seien als die Straße selbst. Nabeel Khan, Geschäftsführer der Oxford Street Development Corporation, nannte den Wandel einen Wendepunkt für die Stadt:

„Was am 26. Oktober passieren wird, ist ein gewaltiger, transformativer Wandel für die Londoner,“

Nabeel Khan

Er sagte, er hoffe, die Londoner würden in einem Jahr zurückblicken und sich fragen, warum der Wandel so lange gedauert habe. Die New West End Company, die die Unternehmen in der Gegend vertritt, unterstützt die Neugestaltung, und ihre Geschäftsführerin Dee Corsi forderte einen langfristigen strategischen Ansatz.

Radfahrer und Durchsetzung

Innerhalb von Stunden nach dem Start wurden Radfahrer dabei beobachtet, wie sie auf Lime-Rädern, anderen E-Bikes und normalen Fahrrädern durch die Zone fuhren und dabei Absperrungen, Poller und Ordnungskräfte passierten. Sicherheitspersonal rief ihnen zu, sie sollten „absteigen“, und in sozialen Medien geteilte Aufnahmen zeigten Fahrer, die die Schilder ignorierten. Einige Radfahrer fuhren auf dem Gehweg, statt den Umleitungen zu folgen, und ein Radfahrer, dem gesagt wurde, er solle absteigen und schieben, stieg wieder auf, sobald sich der Beamte abwandte. Mehrere andere Radfahrer stiegen tatsächlich ab und schoben ihre Räder durch den Abschnitt. Transport for London hat die rechtlichen Befugnisse, die Beschränkungen durchzusetzen. Wer beim Fahren eines Fahrrads, E-Bikes, E-Scooters oder Pedicabs durch den einen Kilometer langen Abschnitt erwischt wird, kann einen Bußgeldbescheid über 160 Pfund erhalten, der sich auf 80 Pfund reduziert, wenn er innerhalb von 14 Tagen gezahlt wird. Nicht gezahlte oder innerhalb von 28 Tagen angefochtene Bußgelder können steigen. Sicherheitspersonal und Ordnungskräfte sind an wichtigen Zugängen postiert, darunter Oxford Circus.

Barrierefreiheit und Reaktionen der Öffentlichkeit

Einkaufende kamen in Scharen, und viele von ihnen feierten die Veränderung. Bedenken zur Barrierefreiheit bleiben jedoch bestehen. Busse wurden umgeleitet und neue Bushaltestellen etwa 200 m vom Fußgängerbereich entfernt eingerichtet, während Taxistände etwa 100 m entfernt liegen. Adam Gabsi, Vorsitzender von Inclusion London, sagte:

„Wenn der Zugang zu Bussen und Taxis schwierig wird, dann wird es Probleme für Menschen wie mich geben,“

Adam Gabsi

Gabsi ergänzte, behinderte Londoner seien zu dem Plan konsultiert worden. Ein Black-Cab-Fahrer sagte BBC London, er befürchte, der Zugang zur Oxford Street könne für einige seiner behinderten Fahrgäste zum Problem werden. Online forderten Nutzer auf Reddit, auch Soho zur Fußgängerzone zu machen, und einer antwortete, Barcelona, Tokio und New York hätten ähnliche Projekte bewältigt. Ob die Probleme bei der Durchsetzung und beim Zugang in den kommenden Wochen und Monaten nachlassen, bleibt abzuwarten.

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Orte
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