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Kurz gefasst

  • Kommunale Behörden in England können Busfahrgästen nach den am Montag, 19. Oktober, veröffentlichten Leitlinien Bußgelder von bis zu 100 Pfund auferlegen, wenn sie Musik oder Videos ohne Kopfhörer laut abspielen, dampfen, Müll hinterlassen oder sich bedrohlich verhalten.

  • Fahrgäste, die sich weigern aufzuhören, nachdem autorisierte Bahnbeamte sie dazu aufgefordert haben, können mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Pfund belegt werden; zudem können Bahnfahrgäste dazu angehalten werden, ihr Verhalten zu bessern.

  • Verkehrssicherheitsbeamte und die Polizei werden sich um Vorfälle in Bussen kümmern; Vertreter erklärten, Busfahrer seien nicht für die Durchsetzung der Bußgelder verantwortlich.

  • Die Kampagne „share the carriage, not the noise“ startet am Montag, 19. Oktober, bei staatseigenen Betreibern, darunter Great Western Railway und CrossCountry.

  • Sharon Graham von Unite nannte die Maßnahmen „gut gemeint“, aber „völlig unzureichend“, und andere Parteien und Kampagnengruppen bezweifeln, wie die Regeln ohne mehr Verkehrssicherheitsbeamte durchgesetzt werden sollen.

London
London · Vereinigtes Königreich

Neue Befugnisse für Busfahrgäste

Kommunale Verkehrsbehörden in England können nun eigene Regeln für Busse erlassen und durchsetzen, darunter feste Bußgelder von bis zu 100 Pfund für Fahrgäste, die Musik oder Videos ohne Kopfhörer laut abspielen. Die Leitlinien der Regierung für die Räte erfassen auch Dampfen, Müllablagerung und bedrohliches Verhalten, und sie erlauben Bußgelder, wenn Fahrgäste sich nach einer Aufforderung weigern, ihr störendes Verhalten zu beenden. Die Befugnisse stammen aus dem Bus Services Act 2025. Etwaige lokale Regeln müssen vom Verkehrsminister genehmigt werden. Vertreter betonten, dass Busfahrer die Bußgelder nicht durchsetzen sollen; dies obliegt stattdessen Verkehrssicherheitsbeamten oder Polizeibeamten.

Bußgelder im Bahnverkehr und die nationale Kampagne

Bahnfahrgäste trifft eine härtere Sanktion. Wer sich weigert aufzuhören, nachdem autorisierte Bahnbeamte ihn dazu aufgefordert haben, kann mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Pfund belegt werden, und Fahrgäste im Zug können zudem dazu angehalten werden, ihr Verhalten zu bessern. Betreiber im Schienennetz können für vergleichbares Verhalten bereits Sanktionen von bis zu 1.000 Pfund verhängen.

Höchstes festes Bußgeld nach Fahrgasttyp£
Busfahrgäste, lokale Regeln100
Bahnfahrgäste, Weigerung aufzuhören1.000
Busfahrgäste, lokale Regeln
100 £
Bahnfahrgäste, Weigerung aufzuhören
1000 £

Daten aus dem Artikeltext

Die Kampagne der Regierung mit dem Slogan „share the carriage, not the noise“ (Teile das Abteil, nicht den Lärm) startet am Montag, 19. Oktober. Sie fordert Fahrgäste auf, Kopfhörer zu benutzen, Telefonate über den Lautsprecher zu vermeiden und Videos leise anzuschauen. Die Kampagne läuft bei staatseigenen Betreibern und vertraglich gebundenen Diensten, darunter Great Western Railway, East Midlands Railway, Avanti West Coast und CrossCountry.

Politische Reaktionen

Premierminister Andy Burnham stellte die Maßnahmen als einfache Veränderung dar, die Reisen für alle angenehmer macht. In einer Erklärung sagte er:

„Wir saßen alle schon im Zug, wenn jemand anfängt, Musik oder Videos laut über sein Handy abzuspielen. Das geht einem auf die Nerven und kann die Fahrt schnell verderben.“

Andy Burnham, Premierminister

Verkehrsministerin Heidi Alexander rahmte das Thema als Frage der Rücksichtnahme auf andere Fahrgäste ein und sagte:

„Selbst kleine Verhaltensänderungen können einen enormen Unterschied für die Erfahrung der Menschen im öffentlichen Nahverkehr machen.“

Heidi Alexander, Verkehrsministerin

Sharon Graham, Generalsekretärin der Gewerkschaft Unite, nannte die Maßnahmen „gut gemeint“, aber „völlig unzureichend“. Ben Plowden, Vorstandsvorsitzender der Campaign for Better Transport, warnte, antisoziales Verhalten könne Menschen davon abschrecken, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, und sagte:

„Wenn diese neuen Befugnisse ordentlich und sichtbar durchgesetzt werden, sollten sie allen helfen, sich im öffentlichen Nahverkehr sicher und wohl zu fühlen und die Fahrt zu genießen.“

Ben Plowden

Londons Bürgermeister Sadiq Khan führte im Sommer eine Kampagne durch, die Fahrgäste zu „travel kind“ (freundlich reisen) aufforderte, unter anderem durch das Tragen von Kopfhörern. Die Liberal Democrats haben Bußgelder von 1.000 Pfund sowohl für Bus- als auch für Bahnfahrgäste gefordert.

Fragen zur Durchsetzung

Die größte Sorge anderer Parteien und Kampagnengruppen gilt der Frage, wie die Regeln durchgesetzt werden sollen, ohne zusätzliche Verkehrssicherheitsbeamte zu finanzieren. Die Durchsetzung hängt daher von Beamten und nicht von Fahrern ab. Zudem ist unklar, wie die neuen Befugnisse auf Dienste von Transport for London anzuwenden wären, obwohl Londons Busnetz täglich Millionen Fahrgäste befördert.

Wie es weitergeht

Die kommunalen Behörden müssen eigene Regeln ausarbeiten, und diese Regeln benötigen die Genehmigung der Verkehrsministerin. Das Verkehrsministerium veröffentlichte seine Leitlinien am Montag, 19. Oktober, und die Kampagne startet am selben Tag. Weitere Ankündigungen zu staatseigenen Schienennetzen sollen ausgestrahlt werden.

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Quellen und Kontext

  • BBCvor 2 Std.Ist es in Ordnung, laute Musik in öffentlichen Verkehrsmitteln zu spielen?Is it okay to play loud music on public transport? · Original auf Englisch
  • getwestlondonvor 2 Std.Hohe Bußgelder für Bahnreisende wegen lauter Musik, Dampfen oder VermüllungHefty fines for train passengers playing loud music, vaping or littering · Original auf Englisch
  • Evening Standardvor 10 Std.Londoner Busfahrgäste könnten mit 100 Pfund Bußgeld für laute Musik belegt werdenLondon bus passengers could face £100 fines for blasting music out loud · Original auf Englisch
  • The Guardianvor 10 Std.Andy Burnham startet Kampagne gegen „Kopfhörer-Verweigerer“ in öffentlichen VerkehrsmittelnAndy Burnham launches campaign against 'headphone dodgers' on public transport · Original auf Englisch
Andy Burnham
Premierminister, der die Kampagne und die Leitlinien vorstellte
Heidi Alexander
Verkehrsministerin, die sich zu den neuen Maßnahmen äußerte
Sharon Graham
Generalsekretärin der Gewerkschaft Unite, kritisch gegenüber den Maßnahmen
Sadiq Khan
Bürgermeister von London, der eine frühere Kampagne für freundliches Reisen durchführte

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Veröffentlicht heute um 08:58.

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Neue Befugnisse für BusfahrgästeNeue Befugnisse für BusfahrgästeBußgelder im Bahnverkehr und die nationale KampagneBußgelder im Bahnverkehr und die nationale KampagnePolitische ReaktionenPolitische ReaktionenFragen zur DurchsetzungFragen zur DurchsetzungWie es weitergehtWie es weitergeht

Auf Grundlage von Berichten von

BBC, getwestlondon, Evening Standard, The Guardian

Liste der Quellen

Regierung · London

Großbritannien führt 100-Pfund-Bußgelder für laute Musik in Bussen ein – Bahnkampagne startet

Kommunale Behörden in England können Busfahrgästen nun Bußgelder von bis zu 100 Pfund auferlegen, wenn sie Musik laut abspielen. Bahnfahrgäste, die sich weigern, damit aufzuhören, müssen mit Bußgeldern von bis zu 1.000 Pfund rechnen.

London

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, getwestlondon, Evening Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 08:58.

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