Wahlen · Atlanta
Demokrat Jon Ossoff verteidigt Senatssitz in Georgia und schlägt den von Trump unterstützten Mike Collins
Der Demokrat Jon Ossoff hat die Wiederwahl gegen den Republikaner Mike Collins gewonnen, Prognosen mehrerer US-Sender zufolge. Der Sitz liegt in einem Bundesstaat, den Trump 2024 gewonnen hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 7sur7, stern.de, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Prognosen von Decision Desk HQ, NBC, CBS und CNN sehen Jon Ossoff bei der Abstimmung am Dienstag, dem 3. November 2026, gegen Mike Collins vorn.
Trump gewann Georgia 2024 mit zwei Prozentpunkten Vorsprung, und Ossoff ist 2026 der einzige demokratische Senator im Amt, der einen Sitz in einem solchen Bundesstaat verteidigt.
Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 von 100 Senatssitzen standen zur Wahl, und die Demokraten bräuchten netto vier zusätzliche Sitze für eine Mehrheit von 51.

Ossoff behält seinen Sitz
Jon Ossoff hat die Wiederwahl in den US-Senat für Georgia gewonnen, Prognosen von Decision Desk HQ zufolge, über die zunächst Bloomberg und später NBC, CBS und CNN berichteten. Er besiegte den Republikaner Mike Collins, einen amtierenden Kongressabgeordneten, der die Unterstützung von Präsident Donald Trump hatte. Die Abstimmung fand am Dienstag, dem 3. November 2026, im Rahmen der Zwischenwahlen statt. Georgia ging 2024 mit zwei Prozentpunkten Vorsprung an Trump, womit Ossoff der einzige demokratische Senator im Amt ist, der einen Sitz in einem Bundesstaat verteidigt, den Trump in jenem Jahr gewonnen hatte.
Ein Rennen, das sich zu seinen Gunsten neigte
Zu Beginn des Wahlkampfs galt das Rennen als knapp, doch später zeigten Umfragen Ossoff in Führung. Laut einer Analyse von CNN verschob der Cook Political Report seine Bewertung des Sitzes schrittweise von einem offenen Rennen hin zu einer für ihn günstigeren Einschätzung. Trump nannte Ossoff einen schwachen, arroganten und von Hass erfüllten radikalen Linken im Senat, obwohl Ossoff sich selbst zu den Gemäßigten seiner Partei zählt. Ossoff konterte mit dem Vorwurf, der 80-jährige Präsident führe altersverwirrtes Geschwafel im Mund. Im Wahlkampf richtete er seine Angriffe auf Korruption, Regierungstransparenz sowie die Wirtschaftspolitik und die Zölle der Trump-Regierung.
Worum es bei den Zwischenwahlen geht
Bei den Zwischenwahlen wurden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat entschieden. Beide Kammern werden derzeit von Trumps Republikanern kontrolliert. Die Demokraten müssten netto vier zusätzliche Senatssitze gewinnen, um eine Mehrheit von 51 zu erreichen. Ossoffs Rennen gehörte zu den ersten Senatswettbewerben, die entschieden wurden, und die Demokraten hatten bereits einen Senatssitz in Virginia gehalten.
Wahlbeteiligung und Spendensummen
Offizielle Zahlen zeigten, dass in Georgia bereits 2.000.452 Menschen vor dem Wahltag ihre Stimme abgegeben hatten, dazu 97.382 Briefwahlstimmen, die eingegangen und anerkannt worden waren. Die vorzeitige Stimmabgabe steht im Vergleich zu 1.640.652 Wählern zum gleichen Zeitpunkt vier Jahre zuvor. Ossoff sammelte im Wahlkampf 136,6 Millionen Dollar ein, den zweithöchsten Betrag unter den demokratischen Kandidaten, hinter James Talarico, der in Texas für den Senat antritt und mehr als 146,3 Millionen Dollar einnahm.
- Vorzeitige Stimmen 2026
- 2000452 Wähler
- Gleicher Zeitpunkt vier Jahre zuvor
- 1640652 Wähler
Daten aus dem Artikeltext
Ein aufsteigender Demokrat
Ossoff, 1987 in Atlanta geboren, ist 39 Jahre alt und der jüngste Senator in Washington. Er ist zudem der erste jüdische Senator aus Georgia. Vor seinem Einstieg in die Politik arbeitete er mit der Bürgerrechtsikone John Lewis zusammen und leitete eine Produktionsfirma für investigative Dokumentarfilme, die sich auf Korruption und Menschenrechtsverletzungen konzentrierte. Er verlor 2017 ein Rennen um das Repräsentantenhaus, gewann aber im Januar 2021 die Stichwahl gegen Senator David Perdue. Barack Obama trat vor den Zwischenwahlen gemeinsam mit ihm in Atlanta auf und stand mit ihm auf der Bühne. Ossoff hat erklärt, kein Interesse an einer Präsidentschaftskandidatur zu haben, doch viele in seiner Partei sehen in ihm bereits einen möglichen Anwärter für 2028.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 7sur7Jon Ossoff, aufstrebender Stern der Demokraten, als Senator in Georgia wiedergewähltJon Ossoff, étoile montante des Démocrates, réélu sénateur en Géorgie · Original auf Französisch
- stern.deUS-Wahl: Demokraten-Hoffnungsträger Ossoff verteidigt Senatoren-Posten in Georgia
- N-tvDemokrat Jon Ossoff verteidigt wichtigen Senatssitz in Georgia
- ANSA.itDemokrat Ossoff behält seinen Senatssitz in Georgia'Il dem Ossoff mantiene il suo seggio per il Senato in Georgia' - Nord America · Original auf Italienisch
- Jon Ossoff
- Demokratischer Senator aus Georgia, der bei den Zwischenwahlen 2026 wiedergewählt wurde
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Partei beide Kammern des Kongresses kontrolliert und der Collins unterstützte
- Barack Obama
- Ehemaliger US-Präsident, der in Atlanta gemeinsam mit Ossoff Wahlkampf machte
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