Regierung · Budapest
Viktor Orbán behält Fidesz-Führung mit 98,9 % der Stimmen auf Parteitag nach Wahlniederlage
Der frühere Ministerpräsident Viktor Orbán sicherte sich auf einem Budapester Parteitag eine weitere Amtszeit als Fidesz-Vorsitzender. Er erhielt 729 Stimmen bei acht Enthaltungen und keinem Gegenkandidaten und übernahm die Verantwortung für die Wahlniederlage im April, die 16 Jahre Herrschaft beendete.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, polsatnews.pl, wnp.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Orbán erhielt 729 von 737 Stimmen (98,9 %), keine Gegenstimmen und acht Enthaltungen auf dem Fidesz-Parteitag.
Er übernahm die persönliche Verantwortung und nannte das Versäumnis, junge Wähler anzusprechen, und einen katastrophalen Internet-Wahlkampf als Hauptgründe für die Aprilniederlage.
Orbán erklärte, die Partei sei noch nicht fit für die Opposition, und forderte organisatorische Erneuerung, um den Schritten der neuen Regierung entgegenzutreten.
Die Wahl gab Péter Magyars Tisza-Partei 141 von 199 Sitzen, während Fidesz-KDNP 52 und Mi Hazánk sechs gewannen.
- 12.04.Tisza gewinnt die Parlamentswahl mit 141 Sitzen und beendet 16 Jahre Fidesz-Herrschaft.
- 9.05.Péter Magyar tritt sein Amt als Ministerpräsident an.
- 13.06.Fidesz-Parteitag wählt Orbán mit 98,9 % der Stimmen zum Vorsitzenden wieder.
Orbán sichert sich überwältigende Wiederwahl
Auf dem 32. Fidesz-Parteitag am Samstag in Budapest war Viktor Orbán der einzige Kandidat für den Parteivorsitz. Von 737 Delegierten stimmten 729 für ihn, was 98,9 Prozent Unterstützung entspricht; die restlichen acht enthielten sich. Niemand stimmte gegen den früheren Ministerpräsidenten. Der Parteitag wählte außerdem vier stellvertretende Vorsitzende: Kinga Gal, Janos Boka, Alpar Gyoparos und Balint Kreicsi.
„Ich werde nicht aufgeben, niemals, niemals, niemals.“
Vor der Abstimmung sprach Orbán zu den Delegierten über die Parlamentswahlen vom 12. April, die Fidesz von der Macht verdrängt hatten. Er sagte, er trage die persönliche Verantwortung für strategische Fehler und verteidigte seinen Wahlkampfchef Balazs Orban sowie den Mobilisierungsdirektor Gabor Kubatov, und bestand darauf, dass die Schuld allein bei ihm liege.
Eine brutale Niederlage bei jungen Wählern
Orbán räumte ein, dass seine Partei die jungen Menschen nicht überzeugen konnte, und nannte das Ergebnis in dieser Bevölkerungsgruppe „eine brutale Niederlage“. Er hob hervor, dass Tisza für die Wähler viel attraktiver gewesen sei und der Wahlkampf die hohe Wahlbeteiligung und das Mobilisierungssystem der Opposition nicht vorausgesehen habe.
„Die Wahlen gingen aufgrund unserer brutalen Niederlage bei den jungen Menschen verloren.“
Er sagte auch, der Internet-Wahlkampf sei „katastrophal“ gewesen, da Fidesz mit Korruptionsvorwürfen und seiner Ansicht nach von ausländischen Kräften gesteuerten Algorithmen konfrontiert war, während die Opposition die Warnungen von Fidesz vor dem Krieg in der Ukraine und der nationalen Sicherheit neutralisiert habe.
Fidesz muss sich als Opposition neu erfinden
Der frühere Führer sagte, die Partei sei nach 16 Jahren in der Regierung noch keine kompetente Oppositionskraft. Er forderte organisatorische Erneuerung und eine neue Mission: falsche Regierungsentscheidungen zu blockieren, Widerstand gegen das zu organisieren, was er „brutale Machtmissbräuche“ nannte, und diejenigen zu verteidigen, die ungerecht behandelt würden.
„Wir müssen dem Land anders dienen, sowohl in der Regierung als auch in der Opposition. In der Opposition müssen wir die Stimme des Volkes sein.“
Er kündigte an, sein politisches Lager wieder aufbauen zu wollen, und legte das im April gewonnene Parlamentsmandat nieder, um sich auf die Partei zu konzentrieren.
Tiszas verfassungsgebende Mehrheit
Die Aprilwahl gab der Tisza-Partei unter Führung des neuen Ministerpräsidenten Péter Magyar eine verfassungsgebende Mehrheit von 141 Sitzen in der 199 Sitze umfassenden Nationalversammlung. Die Koalition aus Fidesz und Christdemokraten gewann 52 Sitze (44 für Fidesz) und die rechte Mi Hazánk sechs. Das Ergebnis beendete Orbáns Amtszeit als Ungarns am längsten amtierenden Regierungschef.
- Tisza
- 141 Sitze
- Fidesz-KDNP
- 52 Sitze
- Mi Hazánk
- 6 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Der Machtwechsel vollzog sich über Wochen: Magyar trat am 9. Mai sein Amt an, und Orbán, der das Land von 1998 bis 2002 und erneut ab 2010 geführt hatte, übernahm die Oppositionsrolle, die auf diesem Parteitag formell angenommen wurde.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RzeczpospolitaNikt nie był przeciw. Viktor Orbán przyznał się do porażki i utrzymał władzę w Fideszu
- polsatnews.pl"Algorytmy kontrolowane przez zagranicę". Orban wskazał przyczyny porażki
- wnp.plViktor Orban zostaje. Mandat przedłużony o rok
- Do RzeczyOrban przerywa milczenie po utracie władzy. Wskazał powody przegranych wyborów
- Viktor Orbán
- Ehemaliger Ministerpräsident Ungarns und wiedergewählter Fidesz-Vorsitzender
- Péter Magyar
- Ministerpräsident Ungarns und Vorsitzender der Tisza-Partei
- Kinga Gal
- Neu gewählte stellvertretende Vorsitzende von Fidesz
- Janos Boka
- Neu gewählter stellvertretender Vorsitzender von Fidesz
- Alpar Gyoparos
- Neu gewählter stellvertretender Vorsitzender von Fidesz
- Balint Kreicsi
- Neu gewählter stellvertretender Vorsitzender von Fidesz
- Orte
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