Regierung · Berlin, Baden-Baden und München
Berlin zieht Olympiabewerbung für 2036, 2040 oder 2044 nach Landtagswahl zurück
Die Berliner Spitze gab am Donnerstag den Rückzug der Hauptstadt-Bewerbung bekannt. München und die Rhein-Ruhr-Region bleiben die verbliebenen deutschen Kandidaten vor der DOSB-Abstimmung am Samstag.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Berliner Zeitung, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Bewerbungsdirektor Kaweh Niroomand bestätigten am 24. September 2026, dass Berlin nicht um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 kandidieren wird.
Die Linke erzielte bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 25 %, woraufhin Spitzenkandidatin Elif Eralp ihren Widerstand gegen die Bewerbung erklärte.
Am 22. September 2026 stufte eine DOSB-Bewertung München und die Rhein-Ruhr-Region vor Berlin ein, vor der endgültigen Abstimmung am 26. September 2026 in Baden-Baden.
Das Konzept Berlin+ sah ein Budget von bis zu 6 Millionen Euro vor und hatte Partneraustragungsorte in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern geplant.
- 22.09.DOSB-Bewertungskommission stuft Berlin hinter München und Rhein-Ruhr auf Platz drei ein
- 24.09.Berlin gibt den offiziellen Rückzug seiner Kandidatur bekannt
- 26.09.DOSB tagt in Baden-Baden, um zwischen München und Rhein-Ruhr zu wählen
Senat bestätigt Rückzug der Hauptstadt-Bewerbung
Am Donnerstag zogen die Berliner Behörden offiziell die Kandidatur der deutschen Hauptstadt für die Ausrichtung der Olympischen Sommer- und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 zurück. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner, Sportsenatorin Iris Spranger und Bewerbungsdirektor Kaweh Niroomand gaben die Entscheidung auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt. Der Schritt erfolgte nach der Landtagswahl am Sonntag, bei der die Linkspartei Die Linke mit 25 % der Stimmen auf Platz eins landete. Am Montag erklärte Spitzenkandidatin Elif Eralp, dass sie die Olympiabewerbung ablehne, womit die kommunale politische Unterstützung für die Initiative entfiel.
„Heute ist ein trauriger Tag für Berlin. Die Olympischen und Paralympischen Spiele wären eine enorme Chance gewesen: für Berlin, für Ostdeutschland und für zukünftige Generationen.“
Politische Verschiebungen und Reaktion des Sportverbands
Die Entscheidung zum Rückzug entwickelte sich rasch, nachdem die Sonntagswahl die politische Landschaft Berlins verändert hatte. Niroomand, ein Olympia-Bewerbungsmanager und ehemaliger Volleyballtrainer, nahm am Mittwoch Kontakt zu Eralp auf, um einen Weg nach vorne zu suchen, doch ihr Widerstand blieb bestehen. Große Sportverbände signalisierten, dass sie eine Kandidatur nicht unterstützen könnten, der die politische Stabilität in der Gastgeberstadt fehle. Am Dienstag setzte eine Bewertungskommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Berlin hinter den konkurrierenden Bewerbungen aus München und der Rhein-Ruhr-Region auf Platz drei. Angesichts einer drohenden schweren Niederlage bei der bevorstehenden Versammlung entschieden sich die Berliner Verantwortlichen zum Rückzug vor der offiziellen Abstimmung.
„Wir konnten schlichtweg nicht die erforderliche politische Stabilität bieten.“
Regionale Enttäuschung in ganz Ostdeutschland
Berlin hatte seinen Vorschlag unter dem Konzept „Berlin+“ strukturiert und eine gemeinsame regionale Anstrengung mit den Ländern Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Der Plan beinhaltete die Ausrichtung von Satellitenveranstaltungen in Leipzig und Rostock, und die Organisatoren hatten für die Bewerbungsphase bis zu 6 Millionen Euro veranschlagt. Sportsenatorin Iris Spranger erläuterte, dass das Projekt externe Investitionen für die kommunale Infrastruktur und den Jugendsport gebracht hätte. Die Landesregierungen in Ostdeutschland äußerten sich enttäuscht über die plötzliche Absage der gemeinsamen Initiative.
„Es ist schade, dass das olympische Feuer vorerst nicht in Berlin entzündet wird.“
Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann merkte an, dass die länderübergreifende Bewerbung wertvolle Impulse für Sportbegeisterte und die regionale Entwicklung in Berlin und Brandenburg hätte bieten können. Hoffmann und Woidke wünschten den verbliebenen deutschen Bewerbungen Erfolg und bekräftigten ihren Wunsch, die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Deutschland zurückzuholen. Auch der Landessportbund Sachsen bedauerte die Berliner Entscheidung.
Auswahlprozess verlagert sich auf München und Rhein-Ruhr
Mit dem Ausscheiden Berlins verbleiben nur noch zwei Kandidaten im Rennen um den deutschen Vorschlag für das Internationale Olympische Komitee. Hamburg hatte sich bereits im Mai zurückgezogen, nachdem die Wähler das Projekt in einem Bürgerentscheid abgelehnt hatten. Im Gegensatz zu Hamburg hatte der Berliner Senat die Bewerbung am 21. Mai befürwortet, ohne den Vorschlag einer Volksabstimmung zu unterziehen. Der DOSB wird am Samstag in Baden-Baden entscheiden, ob München oder die Region Köln und Rhein-Ruhr als offizieller deutscher Kandidat ins Rennen geht. Deutschland war zuletzt 1972 mit den Spielen in München und davor 1936 in Berlin Gastgeber der Olympischen Sommerspiele.
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Quellen und Kontext
- ANSA.itOlimpiadi: Berlino ritira la candidatura per edizioni del 2036, 2040 o 2044 - Altri Sport
- Berliner ZeitungOlympia-Aus für Berlin offiziell: "Diese Blamage wollten wir uns ersparen
- Süddeutsche ZeitungLSB Sachsen bedauert Berliner Rückzug bei Olympia-Bewerbung
- Süddeutsche ZeitungBrandenburg ist enttäuscht über Olympia-Rückzug Berlins
- Kai Wegner
- Regierender Bürgermeister von Berlin
- Elif Eralp
- Spitzenkandidatin der Linken in Berlin
- Iris Spranger
- Berliner Senators für Sport
- Dietmar Woidke
- Ministerpräsident von Brandenburg
- Gordon Hoffmann
- Sportminister von Brandenburg
- Orte
- Berlin, Deutschland, München, Potsdam
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