Mannschaftssport · Durban und München
Südafrika benennt Durban als Kandidatenstadt für Olympiabewerbung 2036 oder 2040
Das Olympische Komitee Südafrikas hat Durban, die drittgrößte Stadt des Landes, ausgewählt, um eine Bewerbung für die Sommerspiele 2036 oder 2040 anzuführen. Offizielle konnten noch nicht abschätzen, was eine Ausrichtung kosten würde, und das IOC wird den Gastgeber für 2036 voraussichtlich Mitte 2029 bestimmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von tagesschau.de, El Confidencial, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die SASCOC benannte am Donnerstag, 29. Oktober, Durban, die drittgrößte Stadt Südafrikas, vor Johannesburg und Kapstadt für eine Bewerbung um die Spiele 2036 oder 2040.
Nationale Komitees müssen ihr Interesse bis zum 31. Oktober erklären, die Machbarkeitsstudien sollen im März 2027 abgeschlossen sein, und das IOC wird den Gastgeber für 2036 voraussichtlich Mitte 2029 wählen.
Die Verantwortlichen erklärten, sie könnten noch nicht abschätzen, was eine Ausrichtung der Spiele Südafrika kosten würde; Durban verlor 2017 die Commonwealth Games 2022, nachdem finanzielle Garantien nicht gegeben werden konnten.
Der DOSB wählte Ende September München, und München rechnet bis zur Entscheidung 2029 mit Bewerbungskosten von „18 bis 20 Millionen“ Euro; ein Konzept soll im November beim IOC eingereicht werden.
- 31.10.Frist für nationale Komitees, ihr Interesse an der Bewerbung für 2036 zu erklären
- März 2027Abschluss der Machbarkeitsstudien erwartet
- Mitte 2029IOC wählt voraussichtlich die Gastgeberstadt für 2036
Eine erste Bewerbung aus Afrika
Das Nationale Olympische Komitee Südafrikas hat Durban als Hauptkandidatenstadt für die Olympischen Sommer- und Paralympics 2036 oder 2040 ausgewählt. Die Ankündigung erfolgte am Donnerstag, 29. Oktober, als der amtierende SASCOC-Präsident Lwandile Simelane erklärte, Durban werde die Bewerbung anführen, die wahrscheinlich eine „Multi-City-Bewerbung“ sein werde, bei der einige Wettkämpfe andernorts ausgetragen würden. Auch Johannesburg und Kapstadt waren im Gespräch, bevor Durban den Vorzug erhielt. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, wären es die ersten Spiele auf dem afrikanischen Kontinent.
Sieben Bewerber und ein enger Zeitplan
Für 2036 trifft Südafrika auf Deutschland (München), Indien (Ahmedabad), Südkorea (Region Jeonbuk), die Türkei (Istanbul), Ungarn (Budapest) und Katar (Doha). Das IOC setzte den 31. Oktober als Frist für die Nationalen Olympischen Komitees, ihr Interesse an den Spielen 2036 förmlich zu erklären. Die SASCOC plant, ihr Projekt im November der Future Host Commission des IOC vorzustellen, die Machbarkeitsstudien sollen im März 2027 abgeschlossen sein. Das IOC wird den Gastgeber für 2036 voraussichtlich Mitte 2029 wählen.
Kostenbedenken und frühere Rückschläge
Die Verantwortlichen erklärten am Donnerstag, sie könnten noch keine Schätzung abgeben, was die Ausrichtung der Spiele kosten könnte. Durban war bereits vor mehr als einem Jahrzehnt als möglicher Gastgeber im Gespräch, nachdem Südafrika die Weltmeisterschaft 2010 ausgerichtet hatte, doch eine offizielle Bewerbung folgte nicht – vor allem wegen der Kostenbedenken. Der Bayerische Rundfunk berichtet, dass Durban 2017 die Commonwealth Games 2022 verlor, nachdem die geforderten finanziellen Garantien nicht gegeben werden konnten. Um die Ausgaben zu begrenzen, will Südafrika viele bestehende Sportstätten nutzen; das für die WM 2010 gebaute Stadion ist laut tagesschau als Olympiastadion vorgesehen.
Durban und das Klima für die Spiele
Die tagesschau beschreibt Durban als Hafenstadt an der Küste des Indischen Ozeans mit fast vier Millionen Einwohnern einschließlich der Metropolregion, ein beliebtes Urlaubsziel, bekannt für seine Surferszene. Die Spiele würden in den südafrikanischen Winter fallen, mit Tagestemperaturen um 20 Grad und überwiegend sonnigem, trockenem Wetter. Die Organisatoren der Stadt erklärten, Durban sei bereit für die Herausforderung und lasse sich von Konkurrenten nicht einschüchtern; sie argumentierten, die Ausrichtung könne Arbeitsplätze und wirtschaftliche Chancen in der Region schaffen.
Münchens parallele Bewerbung
Der DOSB wählte Ende September München als Kandidaten für 2036, 2040 und 2044, nachdem Hamburg nach einem Referendum ausgestiegen war und Berlin sich zwei Tage vor der DOSB-Entscheidung zurückgezogen hatte. München setzte sich in der Schlussabstimmung knapp gegen die Region Köln-Rhein-Ruhr durch. Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause, ein Grünen-Politiker, kündigte eine Stabsstelle zur Koordinierung der Arbeiten an und rechnet bis zur Vergabe 2036, die 2029 erwartet wird, mit weiteren Bewerbungskosten von „18 bis 20 Millionen“ Euro. Allein die Stadt gab rund sieben Millionen Euro für die nationale Bewerbung aus; die Kosten sollen von Bund, Freistaat Bayern, Stadt und DOSB getragen werden, im März ist eine gemeinsame Gesellschaft geplant. München muss sein Konzept im November dem IOC vorstellen, und im März wird das IOC entscheiden, welche Bewerber in seinen strategischen Dialog eintreten; die Zahl der Bewerber dürfte dabei schrumpfen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- tagesschau.deSüdafrika bewirbt sich mit der Stadt Durban um Olympia
- El ConfidencialSüdafrika präsentiert die Stadt Durban als Gastgeber für die Olympischen Spiele 2036 oder 2040Sudáfrica presenta la ciudad de Durban como sede para los Juegos Olímpicos de 2036 o 2040 · Original auf Spanisch
- N-tvErste Spiele in Afrika?: München bekommt im Olympia-Kampf neuen Konkurrenten
- Bayerischer RundfunkOlympia-Rivale für München: Südafrika will Spiele in Durban
- Dominik Krause
- Grünen-Politiker und Oberbürgermeister von München, der die Vorbereitungen der Stadt für die Olympiabewerbung verantwortet
- Kirsty Coventry
- IOC-Präsidentin aus Simbabwe, wie in der Berichterstattung über das Bewerberfeld genannt
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