Sicherheit · München
Oktoberfest-Mitarbeiter stirbt nach Zusammenstoß mit Gondel des 85 Meter hohen Hangover-Freifallturms in München
Ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter starb im Krankenhaus, nachdem er von einer herabfahrenden Gondel des Hangover-Freifallturms in München getroffen wurde. Technische Prüfungen ergaben keinen mechanischen Defekt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bayerischer Rundfunk, Süddeutsche Zeitung, RP Online und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter aus Augsburg wurde am 21. September 2026 gegen 21:50 Uhr von der herabfahrenden Gondel des 85 Meter hohen Turms erfasst und starb im Krankenhaus.
Oktoberfest-Direktor Christian Scharpf bestätigte, dass TÜV Süd und die städtische Baukommission keine mechanischen Mängel an der 2,8 Millionen Euro teuren Attraktion festgestellt haben.
Polizeisprecher Thomas Schelshorn der Münchner Kriminalpolizei erklärte, dass das Kommissariat 13 untersucht, warum der Mitarbeiter den Gefahrenbereich unter der Gondel betreten hat.
- 2024Mitarbeiter bei Testlauf der Olympia Looping tödlich erfasst
- 19.09.Karussell hält wegen Sensordefekts zwei Minuten lang kopfüber
- 21.09.Sicherheitsmitarbeiter von Gondel am Hangover-Turm tödlich erfasst
Vorfall am Hangover-Turm
Am Montag, dem 21. September 2026, gegen 21:50 Uhr, wurde ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter auf dem Oktoberfestgelände in München tödlich verletzt. Das Opfer, ein serbischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Augsburg, war am Hangover-Freifallturm, einem 85 Meter hohen Turm der Familie Schneider, eingesetzt. Als die Gondel mit hoher Geschwindigkeit herabfuhr, erfasste und einklemmte sie den Mitarbeiter, der sich im gesperrten Bodenbereich direkt darunter befand. Rettungskräfte führten vor Ort eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch, bevor sie ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus brachten, wo er kurz nach der Ankunft starb. Das umliegende Festgelände wurde während der Rettungsaktion abgesperrt, während das Oktoberfest geöffnet blieb.
Polizeiliche Ermittlungen und technische Prüfung
Das Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei übernahm die Arbeitsplatzuntersuchung, um zu klären, warum sich der Mitarbeiter während des Betriebs im Gefahrenbereich befand. Polizeisprecher Thomas Schelshorn bestätigte, dass die Ermittler die Arbeitsumgebung prüfen, Zeugenaussagen auswerten und Handyaufnahmen von Besuchern anfordern. Beamte wiesen darauf hin, dass die Ermittlungen mehrere Wochen dauern könnten, um festzustellen, ob ein individuelles Verschulden vorliegt. Technische Prüfer des TÜV Süd und der städtischen Baukommission begutachteten die 2,8 Millionen Euro teure Attraktion und stellten keine mechanischen oder elektrischen Mängel fest. Die Staatsanwaltschaft erhob keine Einwände gegen eine Wiederinbetriebnahme der Attraktion, sobald die verbleibenden behördlichen Prüfungen abgeschlossen sind. Oktoberfest-Direktor Christian Scharpf bestätigte die Ergebnisse der technischen Prüfung.
„Technisch hat die Fahrt überhaupt keine Mängel. Sie könnte wieder laufen.“
Reaktion des Betreibers und Unterstützung für das Opfer
Die Betreiberfamilie Schneider drückte tiefe Trauer aus und sicherte uneingeschränkte Zusammenarbeit mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft zu. Dirk Metz, Sprecher der Betreiberfamilie, beschrieb die Stimmung unter den Mitarbeitern nach dem Vorfall.
„Unser gesamtes Team ist schockiert und entsetzt.“
Yvonne Heckel, Vertreterin des Schaustellerverbands, stellte fest, dass Mitarbeiter aller Festabteilungen breite Anteilnahme bekundeten, und kündigte eine Gedenkversammlung während des geplanten Gottesdienstes am Donnerstag an. Julian Tanzer, Sprecher der Aicher Ambulanz, bestätigte, dass Kriseninterventionsteams neun Fahrgeschäftmitarbeiter und mehrere Augenzeugen psychologisch betreuten. Die Festbehörden bestätigten, dass keiner der 24 möglichen Fahrgäste an Bord der Gondel bei dem Vorfall körperliche Verletzungen erlitt.
Betriebsgeschichte und frühere Vorfälle
Der tödliche Vorfall ist die zweite mechanische Störung, die auf dem 191. Oktoberfest seit der Eröffnung am Samstagmorgen verzeichnet wurde. Am 19. September 2026 stoppte ein defekter Sensor ein sich drehendes Karussell, sodass die Fahrgäste zwei Minuten lang kopfüber hingen, bevor die Besatzung sie befreite. In den Vorjahren kam es auf dem Festgelände trotz routinemäßiger Sicherheitskontrollen zu Unfällen mit Mitarbeitern. 2024 starb ein 20-jähriger Mitarbeiter, als er bei einem Testlauf der Achterbahn Olympia Looping von einem Wagen erfasst wurde. Während des Festabbaus 2023 erlitt ein 50-jähriger Mitarbeiter lebensbedrohliche Verletzungen, nachdem er aus etwa fünf Metern Höhe gestürzt war. Der Hangover-Turm, der im Juli 2015 Premiere feierte und seit 2022 auf dem Münchner Oktoberfest betrieben wird, soll später in diesem Jahr nach Köln und London reisen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Bayerischer RundfunkTödlicher Wiesn-Unfall: Fahrgeschäft technisch einwandfrei
- Süddeutsche ZeitungOktoberfest 2026: Wie Politik und Schausteller auf den tödlichen Wiesn-Unfall reagieren
- RP OnlineUnglück auf dem Oktoberfest 2026: Wie konnte es zu dem Todesfall auf der Wiesn kommen?
- Der TagesspiegelTödlicher Unfall auf der Wiesn: Oktoberfest-Mitarbeiter stirbt nach Unglück - wie konnte das passieren?
- Dominik Krause
- Oberbürgermeister von München
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