Regierung · Madrid

Herausgeber von Okdiario zahlte 242.000 Euro für Koldo Garcías Verteidigung, sagt die Anwältin

Die Anwältin Leticia de la Hoz hat bei der Audiencia Nacional Rechnungen eingereicht, die belegen, dass Dos Mil Palabras S.L., Herausgeberin von Okdiario, ihre Honorare für die Verteidigung von Koldo García übernommen hat. In ihrer Eingabe heißt es, die PSOE habe keine Zahlung geleistet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, LaVanguardia, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Juni 2025De la Hoz übernimmt Garcías Verteidigung, laut RTVE
  2. 27.11.Erste Rechnung von Dos Mil Palabras S.L. bezahlt, laut RTVE und La Vanguardia
  3. 23.01.Zweite Rechnung datiert und von Dos Mil Palabras S.L. bezahlt
  4. 29.10.Anwältin reicht Rechnungen und Überweisungsbelege bei der Audiencia Nacional ein

Eingabe beim Richter

Leticia de la Hoz, die Anwältin von Koldo García, hat Richter Santiago Pedraz von der Audiencia Nacional Rechnungen und Überweisungsbelege vorgelegt. Der Richter hatte die Unterlagen angefordert, und laut La Vanguardia hatte sie zuvor die Offenlegung der Zahlungsdetails unter Berufung auf ihre Berufsverschwiegenheit verweigert. García, ehemaliger Berater des früheren Ministers José Luis Ábalos, wurde im Fall Mascarillas zu 19 Jahren Haft verurteilt; eldiario gibt die Strafe mit 19 Jahren und acht Monaten an. Pedraz verhandelt den als Caso Leire bekannten Fall, in dem gegen De la Hoz förmlich ermittelt wird.

Die Dokumente zeigen, dass Dos Mil Palabras S.L., Herausgeberin des Digitalmediums Okdiario, die Honorare über IDBO Consultants zahlte, die Firma, die die Rechnungen ausstellte. De la Hoz übernahm Garcías Verteidigung im Juni 2025, wie RTVE berichtet. Insgesamt kommen 242.000 Euro zusammen, Mehrwertsteuer inbegriffen. RTVE teilt den Betrag in zwei Rechnungen über 181.500 Euro und 60.500 Euro auf.

Rechnungsdaten und Zahlungen

Die Berichte stimmen bei der Gesamtsumme und bei der zweiten Rechnung vom 23. Januar 2026 überein, nicht aber bei der ersten. RTVE und La Vanguardia datieren die erste Zahlung auf den 27. November 2025, während eldiario den 11. November 2025 als Rechnungsdatum nennt. La Vanguardia gibt die Beträge mit 150.000 Euro und 50.000 Euro an, eldiario beschreibt den ersten als 150.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Laut La Vanguardia erfolgte die erste Zahlung an dem Tag, an dem García in Untersuchungshaft kam, und einen Tag nachdem Okdiario ein Interview mit Ábalos und García veröffentlicht hatte, in dem Ábalos Pedro Sánchez und Begoña Gómez Korruption vorwarf.

Die Frage nach der PSOE

In ihrer Eingabe erklärt De la Hoz, die Unterlagen belegten, dass die PSOE sie nicht für die Verteidigung bezahlt habe – ein Punkt, den sie nach eigenen Angaben wiederholt vorgebracht hat. Sie hat angeboten, Bankbescheinigungen vorzulegen, falls das Gericht dies verlangt. Bei ihrer Aussage vor Pedraz wies sie jede Verbindung zur sozialistischen Partei zurück und bestritt, von ihr Zahlungen erhalten zu haben, wie RTVE berichtet. Die Eingabe wurde bei der Audiencia Nacional eingereicht, die folgende Erklärung stammt von ihr.

„Die Dokumente belegen, dass die Spanische Sozialistische Arbeiterpartei meiner Mandantin für die Verteidigung von Koldo García Izaguirre keinerlei Zahlung geleistet hat.“

Leticia de la Hoz

Caso Leire und das angebliche Angebot an Carmen Pano

De la Hoz ist in dem Fall, den Pedraz verhandelt, förmlich beschuldigt; es geht um einen mutmaßlichen Plan zur Destabilisierung von Justizverfahren, die die PSOE oder die Regierung betreffen. Die Unternehmerin Carmen Pano hat behauptet, sie habe 90.000 Euro in Bargeld in die Parteizentrale der PSOE in der Calle Ferraz gebracht. Das angebliche Angebot an Pano wird unterschiedlich wiedergegeben: RTVE nennt eine Bestechungssumme von 250.000 Euro, hinter der Pano die PSOE vermutet, während La Vanguardia schreibt, der Fall stelle es so dar, dass De la Hoz Pano 50.000 Euro angeboten habe, indikativ, um ihre Aussage zu ändern. De la Hoz bestreitet laut RTVE jeden Versuch, Pano zu bestechen.

Garcías Vorwürfe im Prozess

Am Ende des Verfahrens vor dem Obersten Gerichtshof nutzte García am letzten Verhandlungstag sein Schlusswort für die Aussage, ihm sei angeboten worden, die Sache werde im Sande verlaufen, wenn er gegen die Regierung aussage. Er sagte, zwei Medien hätten sich mit ihm getroffen, und er könne belegen, was er sage. Die Behauptung stammt aus Garcías eigenen Worten vor Gericht, eine Entscheidung dazu wird in den Artikeln nicht berichtet. Eldiario stellt die Äußerungen dem im November 2025 veröffentlichten Okdiario-Interview gegenüber, in dem er Sánchez und dessen Regierung kritisierte.

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Quellen und Kontext

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