Konflikte · Qeschm, Washington und Omaha
USA greifen iranische Insel an, Ölpreise steigen am Tag der Midterms erneut
US-Streitkräfte haben in der Nacht zum 3. November Ziele auf der iranischen Insel Qeschm in der Straße von Hormus angegriffen; Brent-Rohöl stieg um rund 1,5 Prozent über den Stand vom Montag, während die US-Wähler an die Urnen gingen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, watson.ch/, stern.de und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
US-Streitkräfte trafen in der Nacht zum 3. November Ziele auf Qeschm in der Straße von Hormus, nachdem nach Angaben von US-Vertretern, die das Wall Street Journal zitiert, von der Insel eine Rakete auf ein US-Flugzeug abgefeuert worden war.
Brent fiel am Montag, 2. November, auf 103,28 Dollar, nachdem Iran angeboten hatte, die Straße von Hormus innerhalb von zwei Tagen wieder zu öffnen, und stieg am 3. November wieder auf rund 106 Dollar.
Im Raum Omaha sind die Kraftstoffpreise seit Kriegsbeginn um mehr als 40 Prozent gestiegen; in Nebraska und Iowa geraten die Republikaner zum Wahlgang in die Defensive.
Trump sagte am Montag, er erwäge nach den Midterms keinen Angriff auf Iran, und ein Abkommen sei möglich; Netanyahu drängt Berichten zufolge auf Schläge nach der Wahl.
- 28.02.US- und israelische Streitkräfte starten großangelegte Angriffe auf Iran
- 2.11.Iran bietet an, die Straße von Hormus innerhalb von zwei Tagen wieder zu öffnen; Brent fällt zeitweise auf 103,28 Dollar
- 3.11.USA greifen Qeschm in der Nacht an; Brent steigt am Tag der Midterms um rund 1,5 Prozent auf etwa 106 Dollar
Luftangriffe in der Nacht nahe der Straße von Hormus
Die Vereinigten Staaten haben in der Nacht zum 3. November Ziele auf der iranischen Insel Qeschm (auch Gheschm oder Keschm geschrieben) in der Straße von Hormus angegriffen. Nach Angaben von US-Regierungsvertretern, die das Wall Street Journal zitiert, trafen die Angriffe eine Stellung der iranischen Revolutionsgarden, nachdem von der Insel eine Rakete auf ein US-Flugzeug abgefeuert worden war. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete mehrere Explosionen auf der Insel. Das Wall Street Journal beschrieb den Angriff als jüngsten in einer Reihe begrenzter US-Schläge in den Wochen vor dem 3. November, die bewusst geheim gehalten wurden, um keine Rückkehr zu einer größeren Militäroperation nahezulegen. Das US-Zentralkommando hatte noch keine Erklärung abgegeben.
Ölpreise und die Gespräche mit Teheran
Brent-Rohöl fiel am Montag, 2. November, um mehr als sieben Prozent, aus Hoffnung auf ein Ende des acht Monate andauernden Konflikts. Iran bot an, die Straße von Hormus innerhalb von zwei Tagen wieder zu öffnen, falls Washington seine Bedingungen erfülle, nachdem ein eine Woche zuvor über Katar übermittelter Plan sieben Tage vorgesehen hatte. Außenamtssprecher Esmail Baghaei nannte ein Ende der US-Seeblockade als Vorbedingung für eine Öffnung; Teheran fordert zudem eine kleinere US-Militärpräsenz und ein Ende der Angriffe auf den Libanon. Brent erreichte am Montag 103,28 Dollar, nachdem es in der Woche vor dem 2. November je nach Bericht bei etwa 114 bis fast 117 Dollar gehandelt worden war. Am Dienstag lag der Preis wieder bei rund 106 Dollar.
Midterms und Spritpreise
In Deutschland kostete Super E10 im Oktober selbst nach der Senkung der Energiesteuer zum Monatsbeginn im bundesweiten Mittel 2,114 Euro pro Liter, Diesel lag bei 2,289 Euro pro Liter. In den Vereinigten Staaten hat der Iran-Krieg die Kraftstoffpreise deutlich nach oben getrieben; im Raum Omaha in Nebraska sind die Spritpreise seit Kriegsbeginn laut SRF News um mehr als 40 Prozent gestiegen. Der republikanische Kandidat Brinker Harding tritt in einem der umkämpftesten Wahlkreise des Landes an, und sein Wahlkampfleiter Tommy Meisinger räumte das Problem an der Haustür ein.
„Wir müssen diesen Krieg schnell beenden, die Benzinpreise müssen runter.“
- Super E10
- 2.114 EUR pro Liter
- Diesel
- 2.289 EUR pro Liter
Daten aus dem Artikeltext
Trumps Haltung und der militärische Aufbau
Auf die Frage von Reportern in Washington am Montag, ob er nach den Midterms einen Angriff auf Iran erwäge, antwortete Donald Trump mit „No“ und sagte, er glaube, Iran wolle ein Abkommen. Trump hatte erklärt, vor dem 3. November nicht anzugreifen; regionale Vertreter sagten der Berliner Zeitung, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu dränge ihn, Iran nach der Wahl anzugreifen. Watson berichtete, die USA hätten Munition im Golf aufgefüllt, Luftwaffeneinheiten in Bereitschaft versetzt und ein zusätzliches Patriot-Luftabwehrsystem nach Israel verlegt. Die USS Theodore Roosevelt verließ San Diego Ende September Richtung Naher Osten und stieß zu zwei bereits in der Region befindlichen Atomflugzeugträgern; rund 20 US-Kriegsschiffe operieren im Zuständigkeitsbereich des US-Zentralkommandos.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Donald Trump
- US-Präsident, der erklärte, vor dem 3. November nicht anzugreifen, und auf die Frage nach Angriffen nach den Midterms mit „No“ antwortete
- Esmail Baghaei
- Sprecher des iranischen Außenministeriums, der ein Ende der US-Seeblockade als Vorbedingung für die Öffnung der Straße von Hormus nannte
- Benjamin Netanyahu
- Israelischer Ministerpräsident, der Trump nach Angaben regionaler Vertreter drängt, Iran nach den Midterms anzugreifen
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der sich optimistisch zeigte und von Fortschritten in den Gesprächen sprach
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen