StrangDie USA unter Trump: zweite Amtszeit

Energie & Handel · Teheran, Riad und New York

Öl steigt, weil die USA nach den Midterms Angriffe auf den Iran wieder aufnehmen könnten – Brent bei 115,93 Dollar

Brent-Rohöl zur Dezemberlieferung stieg am 28. Oktober an der ICE um 1,80 Prozent auf 115,93 Dollar je Barrel, nachdem das Wall Street Journal berichtet hatte, Washington könne nach den Midterm-Wahlen militärische Aktionen gegen den Iran wieder aufnehmen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von forsal.pl, Nasz Dziennik, Parkiet und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Teheran, Riad, New York · Iran, Saudi-Arabien, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei führen Vierergespräche in Teheran
  2. 27.10.Brent-Kontrakt für Dezember schließt an der ICE 1,67 Prozent tiefer bei 113,88 Dollar
  3. 28.10.Brent steigt um 1,80 Prozent auf 115,93 Dollar nach WSJ-Bericht über mögliche US-Angriffe
  4. 3.11.US-Midterm-Wahlen angesetzt

Öl steigt nach Berichten über neue Angriffe

Die Ölpreise stiegen am Mittwoch, 28. Oktober, nach Berichten, dass die Vereinigten Staaten die militärischen Aktionen gegen den Iran wieder aufnehmen könnten, sobald die für den 3. November angesetzten Midterm-Wahlen vorbei sind. West Texas Intermediate zur Dezemberlieferung notierte an der NYMEX in New York bei 101,63 Dollar je Barrel, ein Plus von 1,73 Prozent. Brent zur Dezemberlieferung kostete an der ICE 115,93 Dollar, ein Plus von 1,80 Prozent. Seit Jahresbeginn hat WTI 77,1 Prozent und Brent 90,5 Prozent zugelegt. Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen, Washington habe mehrere Golfstaaten aufgefordert, sich auf eine kurze, intensive Operation vorzubereiten. Demselben Bericht zufolge hat Präsident Donald Trump noch nicht entschieden, die Aktionen gegen den Iran fortzusetzen, neige aber nach der Wahl zu einem großen US-Angriff.

Golfstaaten sprechen weiter mit Teheran

Pakistan, die Türkei und Saudi-Arabien gaben nach einem Vierertreffen mit dem Iran am Montag, 26. Oktober, in Teheran eine Erklärung ab, in der sie sich verpflichteten, die Gespräche über eine breitere regionale Zusammenarbeit einschließlich Frieden und Sicherheit fortzusetzen, wie Iran Wire am Dienstag berichtete. Das Treffen war der erste hochrangige Kontakt zwischen iranischen und saudischen Vertretern, seit der Krieg der USA und Israels mit dem Iran begonnen hat. Saudi-Arabien wurde von Verteidigungsminister Khalid bin Salman vertreten, die Türkei von Geheimdienstchef Ibrahim Kalin und Pakistan von Armeechef Asim Munir. Zur iranischen Delegation gehörten Präsident Masoud Pezeshkian und Mohsen Rezai, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats. Riad erklärte, der Besuch habe dazu gedient, Verhandlungskanäle zu öffnen, um eine Rückkehr zur militärischen Eskalation zu verhindern. Ein hochrangiger pakistanischer Sicherheitsvertreter sagte, Hauptziel sei die Einrichtung eines regionalen Mechanismus zur Verhinderung von Angriffen zwischen den Ländern der Region gewesen. Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei hatten im August den Verteidigungspakt von Mekka unterzeichnet, nach dem ein Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle gilt.

Preise schwanken zwischen Gesprächen und Angriffsberichten

Am Dienstag, 27. Oktober, fiel Öl, weil die Hoffnung wuchs, dass Diplomatie die Spannungen entschärfen und das Risiko einer Eskalation verringern könnte, die die Wiederherstellung des Angebots stören würde. Brent zur Dezemberlieferung schloss an der ICE 1,67 Prozent tiefer bei 113,88 Dollar, der größte Tagesrückgang seit dem 5. Oktober. Auch der Januar-Kontrakt, der am stärksten gehandelte, verlor in der Dienstagssitzung 1,2 Prozent. Die Behörden Omans teilten mit, die Gespräche mit dem Iran hätten den Umriss einer Übergangsvereinbarung zur Wiederherstellung der Schifffahrtsfreiheit in der Straße von Hormus ergeben, was Zugeständnisse sowohl der Vereinigten Staaten als auch des Irans erfordern würde. Die vier Länder unterstützten zudem die frühere Vermittlung Katars und Pakistans. Am 28. Oktober erholten sich die Preise, als die Berichte über Angriffe auftauchten.

Brent-Rohöl, Dezember-Kontrakt an der ICEUSD pro Barrel
2026-10-27
113.88 USD pro Barrel
2026-10-28
115.93 USD pro Barrel

Daten aus dem Artikeltext

Angebotsdaten und die Risikoprämie

Kpler schätzt, dass die Öllieferungen aus der Golfregion im Oktober auf 17,3 Millionen Barrel pro Tag stiegen und damit über dem Durchschnitt vor Kriegsbeginn lagen, dennoch näherte sich Brent laut Parkiet der Marke von 117 Dollar. Parkiet beschrieb eine Spanne zwischen Spot- und nächstfälligen Terminpreisen von rund 30 Dollar je Barrel zwei bis drei Wochen zuvor, die die Zeitung mit Absicherungsgeschäften der Raffinerien gegen weitere Störungen sowie mit hohen Transport- und Versicherungskosten für Tanker in Verbindung brachte. Dennis Kissler von BOK Financial schrieb in einem Bericht, Aussichten auf neue Gespräche über den Iran und über Russlands Krieg in der Ukraine setzten die Preise kurzfristig unter Druck, während das begrenzte globale Angebot und eine wachsende US-Militärpräsenz im Persischen Golf Tatsachen blieben. Auch Signale für ein mögliches Ende von Russlands Krieg mit der Ukraine wurden als preisdrückender Faktor genannt. Parkiet bezifferte die geopolitische Prämie auf mehr als 30 Dollar je Barrel.

Wie es weitergeht

Parkiet argumentierte, eine Rückkehr der Exporte auf frühere Niveaus bedeute noch keine vollständige Normalisierung, da der Transit durch die Straße von Hormus weiterhin Angriffen ausgesetzt sei und der Wiederaufbau der Bestände Zeit brauche. Die Zeitung schrieb, eine tatsächliche Rückkehr an den Verhandlungstisch könne eine scharfe Korrektur auslösen, falls ein Teil der geopolitischen Prämie verschwinde, während eine erneute Eskalation hohe Preise rechtfertigen könnte. Die US-Midterm-Wahlen sind für den 3. November angesetzt. Anleger verfolgten zudem die Parlamentswahl in Israel, bei der Nachwahlbefragungen auf einen Sieg der Likud-Partei bei den Stimmen hindeuteten, wobei weder sie noch die Opposition eine parlamentarische Mehrheit zu erringen schienen.

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