Regierung · Warschau

PiS nominiert Marcin Ociepa zum Vize-Marschall nach 32-monatiger Vakanz im Sejm

Der Klubchef der Partei, Mariusz Błaszczak, reichte den Namen am 27. Juli 2026 bei Marschall Włodzimierz Czarzasty ein und beendete damit einen Stillstand, der begann, als Elżbieta Witeks Kandidatur im November 2023 abgelehnt wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von FAKT24.pl, rmf24.pl, Do Rzeczy und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 13.11.Sejm lehnt Elżbieta Witek als Kandidatin für den Vize-Marschall ab
  2. Kaczyńskis ErklärungJarosław Kaczyński erklärt, dass die PiS keinen weiteren Kandidaten vorschlagen wird
  3. 27.07.Mariusz Błaszczak kündigt Marcin Ociepa als neuen Kandidaten an

Ankündigung

Der PiS-Parlamentsklubchef Mariusz Błaszczak informierte Marschall Włodzimierz Czarzasty am 27. Juli 2026, dass die Partei Marcin Ociepa als ihren Kandidaten für den Vize-Marschall des Sejm einreichen werde. Błaszczak betonte die Dringlichkeit und wies darauf hin, dass der Posten seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode im November 2023 unbesetzt geblieben sei. Czarzasty nahm die Mitteilung an, und der Zeitpunkt einer Abstimmung liegt nun bei ihm.

„Wir wollen, dass dieser Antrag so schnell wie möglich im Sejm zur Abstimmung gestellt wird. Ich erinnere daran, dass die Vakanz im Präsidium für Recht und Gerechtigkeit besteht.“

Mariusz Błaszczak, Chef

Warum Ociepa

Ociepa war unter Premierminister Mateusz Morawiecki stellvertretender Minister in den Ministerien für Unternehmen und Technologie, Entwicklung und nationale Verteidigung. Er leitet die Vereinigung OdNowa, die von ehemaligen Mitgliedern von Jarosław Gowins Porozumienie gebildet wurde. Obwohl er Mitglied des PiS-Klubs ist, gehört er nicht der PiS-Partei selbst an. Błaszczak verwies auf ihre langjährige Zusammenarbeit im Verteidigungsministerium und bezeichnete Ociepa als kompetent und gut vorbereitet.

„Ich habe viele Jahre mit Minister Ociepa im Ministerium für Nationale Verteidigung zusammengearbeitet. Ich glaube, er ist ein kompetenter, gut vorbereiteter Politiker für die Rolle des Vize-Marschalls des Sejm.“

Mariusz Błaszczak, Chef

Beendigung eines 32-monatigen Stillstands

Die PiS hat seit dem 13. November 2023 keinen Vize-Marschall mehr, als Elżbieta Witek in der ersten Sitzung des Sejm der zehnten Legislaturperiode nicht die erforderlichen Stimmen erhielt. Der damalige Marschallkandidat Szymon Hołownia sagte, die PiS habe Anspruch auf einen Vize-Marschall, müsse aber jemand anderen als Witek wählen, den die neue Regierungsmehrheit nicht akzeptieren würde. Parteichef Jarosław Kaczyński antwortete, dass die PiS keinen alternativen Kandidaten vorschlagen werde. Die Vakanz blieb bis zur heutigen Nominierung bestehen.

Witeks Gesundheit erzwingt eine Änderung

Błaszczak bestätigte, dass Witeks Kandidatur nicht mehr aktiv sei. Er sagte, sie habe bestimmte gesundheitliche Probleme und werde voraussichtlich mehrere Monate inaktiv sein. Es wurden keine weiteren medizinischen Einzelheiten bekannt gegeben. Der Rückzug ebnet den Weg für Ociepa, den die Regierungskoalition möglicherweise akzeptiert.

„Frau Elżbieta Witek hat bestimmte gesundheitliche Probleme. Verzeihen Sie, dass ich nicht ins Detail gehe, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass sie mehrere Monate inaktiv sein wird.“

Mariusz Błaszczak, Chef

Morawiecki und Rozwój Plus

Die Nominierung erfolgt, während Mateusz Morawieckis Vereinigung Rozwój Plus Berichten zufolge die Gründung eines eigenen Klubs im Sejm vorbereitet. Auf die Frage, ob der Schritt präventiv sei, verneinte Błaszczak dies und sagte, dass Prawo i Sprawiedliwość selbst dann der größte Oppositionsklub bleiben werde, wenn ein anderer Klub entstehe. Ociepas Zugehörigkeit zu OdNowa, einer Mitte-Rechts-Gruppe, die einst Teil des Vereinigten Rechts-Bündnisses war, könnte das Bemühen der Partei signalisieren, ihre breitere Koalition zusammenzuhalten.

Nächste Schritte im Sejm

Marschall Czarzasty hat die Mitteilung angenommen. Błaszczak sagte, der Zeitpunkt der Abstimmung liege beim Marschall. Wenn Ociepa bestätigt wird, erhält die PiS einen Sitz zurück, der ihr seit der Wahl 2023 grundsätzlich zusteht, den sie aber nicht besetzen konnte.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen