Sicherheit · Oslo

Norwegen beginnt landesweite Übungen für längere Mobilfunk- und Internetausfälle

Am Montag, 26. Oktober, begannen landesweite Übungen, um die Bevölkerung auf einen längeren Ausfall der Mobilfunknetze und des Internets vorzubereiten. Die Regierung warnte, ein solcher Ausfall könne nach Sabotage oder Kriegshandlungen eintreten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von forsal.pl, www.gazetaprawna.pl und Nasz Dziennik. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Oslo · Norwegen

Landesweite Übungen beginnen

Norwegen hat am Montag, 26. Oktober, landesweite Übungen gestartet, um die Einwohner auf eine längere Zeit ohne Mobilfunk und Internet vorzubereiten. Die Übungen sind Teil der nationalen Woche der Krisenvorsorge und beziehen Kommunen, Rettungsdienste, Zivilschutz und gesellschaftliche Organisationen ein. Im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne steht die Frage, wie Staat und Bürger ohne Zugang zu Mobilfunknetzen und Internet funktionsfähig bleiben können.

Justiz- und Krisenvorsorgeministerin Astri Aas-Hansen ordnete die Übung in einer schriftlichen Erklärung ein. Sie sagte, das Land gehöre zu den am stärksten digitalisierten der Welt.

„Norwegen ist eine der am stärksten digitalisierten Gesellschaften der Welt, und ein längerer Kommunikationsausfall kann den Alltag erheblich beeinträchtigen.“

Astri Aas-Hansen, Norwegische Ministerin für Justiz und Krisenvorsorge

Warnung vor Sabotage und Krieg

Die Regierung warnte, ein Ausfall der Kommunikation könne durch Sabotage oder Kriegshandlungen verursacht werden. In ihrer Erklärung sagte Aas-Hansen, jeder sollte auf längere Phasen ohne Mobilfunknetze und Internet vorbereitet sein. Die Übung fordert daher normale Haushalte und lokale Behörden auf, für diese Bedingungen zu planen, bevor ein Ausfall eintritt.

Informationspunkte und Vorräte für Haushalte

Die Regierung drängt die Kommunen, dauerhafte Informationspunkte einzurichten, die auch ohne Internet oder Telefon funktionieren würden. Als Beispiel nennt sie die ukrainischen „Punkte der Standhaftigkeit“, die während des Krieges Informationen, Wärme, das Aufladen von Geräten und andere lebenswichtige Hilfe bieten. Eine Studie der norwegischen Direktion für gesellschaftliche Sicherheit und Krisenvorsorge (DSB) ergab, dass nur drei von zehn Einwohnern wissen, wo sie im Krisenfall Informationen erhalten, wenn Telefon und Internet ausgefallen sind.

Eine Woche der Selbstversorgung

Die Behörden empfehlen, dass jeder Haushalt eine Woche lang allein zurechtkommen kann. Grundlage des Vorrats sollten etwa 20 Liter Trinkwasser pro Person sein, dazu eine Möglichkeit, die Wohnung ohne Strom zu heizen. Die Bürger werden ermutigt, sich vorab mit Familie und Nachbarn über gegenseitige Hilfe und Treffpunkte zu verständigen, falls die Kommunikation ausfällt. Die Behörden erklären, eine frühzeitige Selbstvorsorge würde es den Rettungsdiensten ermöglichen, sich auf die Menschen mit dem größten Bedarf zu konzentrieren.

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