Wirtschaft · Athen

National Bank of Greece meldet 996 Millionen Euro Gewinn in neun Monaten und zahlt 230 Millionen Euro Zwischendividende

Die National Bank of Greece hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 einen bereinigten Nettogewinn von 996 Millionen Euro erzielt und nach Angaben des Managements ihre Ziele bei allen wichtigen Kennzahlen übertroffen. Am 20. November zahlt sie eine Zwischendividende von rund 230 Millionen Euro aus, das entspricht 0,26 Euro je Aktie.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, NEWS 24/7 und Η Ναυτεμπορική. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. 4.11.Neunmonatsergebnisse den Analysten vorgestellt
  2. 20.11.Zwischendividende von 230 Millionen Euro fällig
  3. Februar 2027Neuer Geschäftsplan für 2027 erwartet

Neunmonatsgewinn übertrifft die Ziele

Die National Bank of Greece hat für die ersten neun Monate des Jahres 2026 einen bereinigten Nettogewinn nach Steuern von 996 Millionen Euro ausgewiesen. Das Management erklärte, die Bank habe ihre Ziele bei allen wichtigen Kennzahlen übertroffen, darunter die Nettozinsmarge, der Gewinn je Aktie und die Rendite auf das materielle Eigenkapital. Der Gewinn je Aktie lag laut Kathimerini bei 1,48 Euro und laut NEWS 24/7 bei 1,47 Euro – beide über dem Zielwert von 1,40 Euro für 2026. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital erreichte 15,7 Prozent und lag damit über dem Ziel von mehr als 15 Prozent; rechnet man das überschüssige Kapital von rund 2 Milliarden Euro hinzu, sind es laut NEWS 24/7 etwa 20,7 Prozent. Vorstandschef Pavlos Mylonas stellte die Zahlen am 4. November Analysten vor.

Gewinn je Aktie im Vergleich zum Ziel für 2026EUR
Gewinn je Aktie, neun Monate (Kathimerini)
1.48 EUR
Gewinn je Aktie, neun Monate (NEWS 24/7)
1.47 EUR
Ziel für Gewinn je Aktie 2026
1.4 EUR

Daten aus dem Artikeltext

Kreditgeschäft und Einlagen

Die Bestände an leistungsfähigen Krediten (Performing Loans) der Gruppe beliefen sich auf 39,2 Milliarden Euro, ein Plus von 13 Prozent im Jahresvergleich – trotz einer saisonalen Verlangsamung der Kreditvergabe im dritten Quartal und vorzeitiger Rückzahlungen von Unternehmenskrediten. Die Kreditauszahlungen stiegen in den neun Monaten um 28 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro, vor allem getrieben von Unternehmenskrediten für Energie-, Infrastruktur-, Schifffahrts- und Hotelprojekte. Die Auszahlungen im Privatkundengeschäft stiegen um 12 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro und hoben die leistungsfähigen Retailkredite um 300 Millionen Euro beziehungsweise 4 Prozent im Jahresvergleich. Die Einlagen wuchsen um 7 Prozent jährlich, wobei Sicht- und Spareinlagen um 3,9 Milliarden Euro zulegten. Die Bank erwartet bis Jahresende eine Netto-Kreditausweitung von mehr als 3 Milliarden Euro und hält rund 2,5 Milliarden Euro genehmigter, noch nicht ausgezahlter Unternehmenskredite.

Zinsüberschuss, Provisionen und Kosten

Der Nettozinsüberschuss stieg in den neun Monaten um 5 Prozent im Jahresvergleich und lag damit im Rahmen des Ziels der Bank für 2026. Allein im dritten Quartal wuchs er um 6 Prozent gegenüber dem Vorquartal, begünstigt durch Quartals-Euribor-Sätze, die um 28 Basispunkte zulegten. Die Nettozinsmarge weitete sich auf 288 Basispunkte aus, 15 Basispunkte mehr als im zweiten Quartal. Die Provisionserträge stiegen in den neun Monaten um 10 Prozent, während das Fondsvermögen um mehr als 40 Prozent im Jahresvergleich zulegte. Die Betriebsaufwendungen wuchsen um 8 Prozent, was nach Angaben der Bank ihrem Plan entsprach. Die Bank erklärte zudem, ihre Refinanzierungskosten blieben unter 70 Basispunkten – der niedrigste Wert im Inlandsmarkt – und ihre Quote notleidender Engagements liege bei 2,4 Prozent.

Dividende und Kapital

Die Bank zahlt am 20. November eine Zwischendividende von 230 Millionen Euro aus, rund 0,26 Euro je Aktie und 18 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die CET1-Kapitalquote lag nach der Rückstellung für die Ausschüttung bei 17,5 Prozent. Das Management schätzt das überschüssige Kapital auf rund 450 Basispunkte und erklärt, dieser Puffer stütze sowohl die Ausschüttungen an die Aktionäre als auch das organische Wachstum. Er lasse zudem Spielraum für selektive Schritte, die Wert schaffen und die Erlösquellen verbreitern würden. Der Zahltag ist auf den 20. November festgelegt.

Ausblick

Mylonas verknüpfte die Entwicklung der Bank mit der gesamtwirtschaftlichen Lage und erklärte in einer Stellungnahme:

„Die griechische Wirtschaft zeigte weiterhin eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und behauptete ihren Wachstumsvorsprung gegenüber dem Euroraum“

Pavlos Mylonas

Das Management verwies zudem auf eine stabile Investitionstätigkeit als Stütze der Kreditvergabe. Weitere Impulse werden von der Neubepreisung von Krediten, dem Zinspfad und einer schnelleren Neuvergabe von Krediten im vierten Quartal erwartet. Details zum neuen Geschäftsplan und zu strategischen Schritten werden im Februar 2027 erwartet.

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