Verkehr · Barcelona

Barcelona bittet Madrid, den Bahnhof La Sagrera nach Pasqual Maragall zu benennen

Barcelonas Bürgermeister Jaume Collboni hat das Verkehrsministerium gebeten, den künftigen Bahnknoten La Sagrera nach Pasqual Maragall zu benennen, dem früheren Bürgermeister der Stadt und ehemaligen Präsidenten der Generalitat. Er kündigte den Antrag am Dienstag, 27. Oktober, an; die Familie Maragall habe ihn laut Berichten begrüßt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, EL PAÍS, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Dezember 2026Zielmonat für die Genehmigung der Revision der PGM-Änderung
  2. 2027Bau der Bahninfrastruktur geplant
  3. 2032Fertigstellung des Empfangsgebäudes geplant; Bahnhof soll in Betrieb gehen

Der Vorschlag

Der Stadtrat von Barcelona möchte, dass der künftige Bahnhof La Sagrera den Namen von Pasqual Maragall trägt, dem früheren Bürgermeister Barcelonas und ehemaligen Präsidenten der Generalitat. Bürgermeister Jaume Collboni stellte den Vorschlag am Dienstag, 27. Oktober, in einem Interview mit Catalunya Ràdio vor und bezeichnete ihn als Anerkennung von Maragalls langfristiger Vision für die Stadt. Collboni sagte, Maragall habe früh verstanden, dass die Schiene die Zukunft des öffentlichen Verkehrs bestimmen werde, und beschrieb La Sagrera als einen Bahnhof der Bahnhöfe, der 2032 eröffnen soll. Die Ehrung fasste er persönlich:

„Er war der Bürgermeister, der von diesem Bahnhof träumte.“

Jaume Collboni, Bürgermeister von Barcelona

El País merkte an, der Antrag sei ungewöhnlich, weil solche Ehrungen selten zu Lebzeiten vergeben werden – und Maragall lebt noch.

Antrag an das Verkehrsministerium

Der Vorschlag richtet sich an das Verkehrsministerium unter Óscar Puente. ABC berichtet, Stadtquellen hätten bestätigt, dass die Petition dem Ministerium bereits förmlich zugeleitet worden sei. Laut Collboni wurde die Familie Maragall vorab informiert und begrüßte die Idee, wie La Vanguardia berichtet. Ministeriumsquellen sagten elDiario.es, die Verwaltungsverfahren müssten noch abgeschlossen werden, sie sähen aber kein Problem mit dem Namen.

Bauarbeiten und Zeitplan

Die Bauarbeiten in La Sagrera laufen seit etwa fünfzehn Jahren, berichtet elDiario.es, und La Vanguardia schreibt, die Arbeiten seien zu über 70 Prozent der Gesamtausführung fortgeschritten. Rodalies- und Hochgeschwindigkeitszüge fahren bereits auf ihren endgültigen Trassen durch den Bahnhof, halten dort aber noch nicht. Am Donnerstag, 22. Oktober, besuchten Óscar Puente und Salvador Illa die Baustelle, wo die acht Hochgeschwindigkeitsgleise im Testbetrieb sind, wie El País berichtet. Die Stadt arbeitet an einer Revision der PGM-Änderung, die sie im Dezember zur Genehmigung bringen will; die Neuparzellierung von Prim und La Mercedes ist bereits genehmigt. Der Bahnbau ist für 2027 geplant, das Empfangsgebäude für 2032, während Adif nach wiederholten Verzögerungen seit Projektbeginn 2010 kein endgültiges Eröffnungsdatum nennt.

Städtebauliches Projekt und Fahrgastprognose

Die Stadt treibt eine städtebauliche Umgestaltung der Flächen rund um den Bahnhof voran, mit kommunalen Investitionen von 260 Millionen Euro bis 2031. El País berichtet von Plänen für rund 11.000 Wohnungen, neue Einrichtungen und einen großen Park, der die lange durch die Gleise getrennten Viertel wieder verbinden soll. elDiario.es erwartet, dass der Bahnhof jährlich 100 Millionen Fahrgäste abwickelt – über Hochgeschwindigkeit, Rodalies, Metro sowie Stadt- und Regionalbusse. Neben Atocha in Madrid dürfte er der meistfrequentierte Bahnhof Spaniens werden, schreibt die Zeitung.

Ausschreitungen und öffentliche Ordnung

Auf die Frage, ob er eine Wiederholung der Ausschreitungen vom Samstag, 24. Oktober, befürchte, sagte Collboni, der Stadtrat vertraue auf die Mossos d'Esquadra und die Guardia Urbana. Er rief zur Rückkehr zur Normalität auf und bat die Bürger, Halloween und die Castanyada wie geplant zu feiern, in der Innenstadt einzukaufen und sich zu verkleiden. Zudem forderte er die Menschen auf, Polizeiwarnungen und -empfehlungen zu befolgen und die Sicherheit an erste Stelle zu setzen. Die Äußerungen fielen im selben Interview wie der Namensvorschlag.

Pasqual Maragall

Maragall, 85, lebt seit etwa zwei Jahrzehnten mit Alzheimer, eine Diagnose, die er im Oktober 2007 öffentlich machte, berichtet ABC. Er war von 1982 bis 1997 Bürgermeister von Barcelona – eine Zeit, die die Olympischen Spiele 1992 einschloss – und führte später die Generalitat in der ersten Dreierkoalition von 2003 bis 2006, berichtet El Mundo. Seine Familie sagt, er lebe heute zurückgezogen, fern vom öffentlichen Leben. Seine Tochter Cristina Maragall leitet die Pasqual-Maragall-Stiftung, die er 2008 gründete, um Alzheimerforschung und -prävention zu unterstützen.

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