KI & Tech

Musk: Kosten für Grok Bot waren „untragbar hoch“ – Nutzer erreichten ihre Limits früh

Abonnenten von Grok Bot stellten fest, dass ihr Wochenkontingent schon Tage vor dem Reset aufgebraucht war. Am 1. November 2026 erklärte Elon Musk auf X, der Betrieb des Agenten koste im Verhältnis zu den Einnahmen zu viel; Zahlen nannte er nicht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TechCrunch, Handelsblatt, The Next Web und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. 11.08.Die KI-Einheit von SpaceX stellt Grok Bot in der Beta-Version vor
  2. Anfang Oktober 2026Grok Bot erreicht 800.000 zahlende wöchentliche Nutzer
  3. Oktober 2026Musk sagt, der Agent werde auch Claude, Midjourney und Suno nutzen
  4. 1.11.Musk sagt, der Betrieb von Grok Bot koste im Verhältnis zu den Einnahmen zu viel

Was Musk am Sonntag sagte

Abonnenten berichteten, dass ihr wöchentliches Grok-Bot-Kontingent Tage vor dem Reset aufgebraucht war. Am Sonntag, dem 1. November 2026, bat ein Nutzer Elon Musk in einem Beitrag auf X, das Wochenkontingent zurückzusetzen. Musk bestätigte, dass der Rückgang der Nutzung kein Fehler war, und erklärte es in einer Antwort:

„Die Kosten für den Betrieb von Grok Bot waren im Verhältnis zu den Einnahmen untragbar hoch.“

Elon Musk, SpaceX-CEO

Musk sagte nicht, was der Agent im Betrieb kostet, wie viel Umsatz er einbringt oder ob sich die Kontingente ändern werden. In weiteren Antworten fragte er einen Nutzer, ob ein Tarif mit mehr Nutzung zu teuer sei, und seine Antworten wurden als Verteidigung kleinerer Kontingente gelesen. Er bewirbt den Agenten weiterhin als Möglichkeit, Geschenke für die Familie zu kaufen, während die Limits bestehen.

Nutzungsanzeigen springen ohne Nutzung

Nutzer berichteten, ihre Anzeigen seien deutlich gestiegen, während sie den Agenten nicht nutzten, und mehrere erklärten, ihr Kontingent sei aufgebraucht gewesen, während sie schliefen. Eine Anzeige sprang von 33 % auf 66 %, andere Beiträge beschrieben Sprünge von 50 % auf 100 %, von 35 % auf 78 % und von 70 % auf 100 %. Mitglieder des Community-Forums von Cursor beschrieben Wochenwerte, die zwischen 77 % und 100 % schwankten, während ihre Aktivität gleich blieb. Cursor meldete am Sonntag ein Problem mit der Abrechnung und dem Nutzungs-Dashboard und markierte es später als behoben; ob dieses Problem die Sprünge verursachte, ist jedoch unklar. Grok Bot ist vom Chatbot Grok zu unterscheiden. Er läuft auf einem virtuellen Computer und erledigt Aufgaben wie Einkäufe; die Tarife reichen bis 200 Dollar im Monat. Im Oktober sagte Musk, der Agent werde auch auf Claude, Midjourney und Suno zurückgreifen.

Wachstumszahlen aus der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen

SpaceX hielt seine Telefonkonferenz zu den Zahlen des dritten Quartals weniger als zwei Wochen vor den Beiträgen ab. In dieser Konferenz sagte SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell, Grok Bot habe Anfang Oktober 800.000 zahlende wöchentliche Nutzer gehabt, mehr als doppelt so viele wie einen Monat zuvor. Musk sprach in derselben Konferenz und sagte, er habe so etwas noch nie gesehen:

„Ich habe noch nie erlebt, dass etwas so schnell wächst.“

Elon Musk, SpaceX-CEO

Ein im vergangenen Monat eingereichtes Dokument besagte, dass KI 52 % des Unternehmensumsatzes ausmacht. Die umbenannte Division Super Intelligence erzielte einen Gewinn von 431 Millionen Dollar, der ohne einmalige Kosten von 1,2 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der Übernahme von Cursor höher ausgefallen wäre. Musk fügte hinzu, der Agent könne künftig den Großteil der Rechenkapazität des Unternehmens ausmachen.

Preisdruck bei KI-Produkten insgesamt

Andere KI-Anbieter stehen vor ähnlichen wirtschaftlichen Bedingungen. Nutzer von Werkzeugen wie ChatGPT und Claude Code können in Tokens ein Vielfaches dessen ausgeben, was ihre Monatsabos kosten. OpenAI soll im Dezember 2026 seine Kontingente für ChatGPT und Codex zusammenlegen, wodurch Menschen, die beide nutzen, ihre Obergrenzen früher erreichen würden. In einem Reddit-Thread wurde Musks Änderung als „indirekter Rug Pull“ bezeichnet – als ein Schritt, der Funktionen und Nutzung kürzt, um Kosten zu senken. Wie sich die Nutzungslimits der Abonnenten künftig ändern, hat Musk noch nicht gesagt.

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