Sicherheit · Moskau

Russischer Inlandsgeheimdienst nimmt Minderjährigen nach US-Warnung wegen Anschlagsdrohung im Zarizyno-Park fest

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat am Sonntag, 1. November, einen Minderjährigen festgenommen – einen Tag, nachdem die US-Botschaft in Moskau vor einem möglichen Anschlag mit vielen Opfern im Museumsreservat Zarizyno am 31. Oktober gewarnt hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, Η Ναυτεμπορική, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Moskau · Russland
Wie es dazu kam
  1. 31.10.Die US-Botschaft in Moskau warnt vor einer glaubwürdigen Drohung mit vielen Opfern im Museumsreservat Zarizyno
  2. 1.11.Der FSB verkündet die Festnahme eines minderjährigen russischen Staatsbürgers, der verdächtigt wird, einen Anschlag im Park geplant zu haben

Eine Warnung der US-Botschaft

Die US-Botschaft in Moskau hat die russischen Behörden am Samstag, 31. Oktober, auf eine aus ihrer Sicht glaubwürdige Drohung mit einem Ereignis mit vielen Opfern im Museumsreservat Zarizyno hingewiesen, einem historischen Schloss- und Parkkomplex im Süden Moskaus. In einer auf X veröffentlichten Sicherheitswarnung erklärte die Botschaft, die Drohung beziehe sich auf den 31. Oktober, und forderte US-Bürger auf, den Ort und große Menschenansammlungen zu meiden. Sie riet den Menschen, wachsam zu bleiben, gültige Ausweispapiere mitzuführen, ihre Telefone geladen zu halten und die lokalen Medien zu verfolgen. Der Telegram-Kanal Baza, dem enge Verbindungen zur Polizei nachgesagt werden, berichtete, der Park sei am Samstag geschlossen worden, Besucher hätten ihn nur verlassen dürfen, während Sicherheitskräfte vor Ort gewesen seien. Notícias ao Minuto beziffert das Museumsreservat auf mehr als 405 Hektar.

Festnahme am Sonntag verkündet

Am Sonntag, 1. November, teilte der Inlandsgeheimdienst (FSB) mit, er habe einen Minderjährigen mit russischer Staatsbürgerschaft unter dem Verdacht festgenommen, einen Terroranschlag auf den Park geplant zu haben. Interfax berichtete unter Berufung auf die FSB-Erklärung über die Festnahme. Die Behörde erklärte, sie habe nach Erhalt der Nachricht der US-Botschaft mit der russischen Nationalgarde, dem Innenministerium und dem Untersuchungskomitee zusammengearbeitet. Laut FSB hatte der Jugendliche auf TikTok Fotos veröffentlicht, die ihn in Militäruniform und taktischer Ausrüstung mit Sturmhaube, Mütze, Brille und Kopfhörern zeigten, wie er einen Gegenstand hielt, der einer automatischen Schusswaffe ähnelte – unter der Bildunterschrift „Ich habe einen Ort gefunden“. Beamte durchsuchten sein Zuhause und beschlagnahmten die in dem Video gezeigte Ausrüstung und Accessoires. Auf seinem Telefon fanden sich nach FSB-Darstellung zahlreiche Internetrecherchen zu Terroranschlägen und Massentötungen, zudem habe er einen neonazistischen Kanal auf Telegram abonniert. Die Ermittler entscheiden nun, welche Präventivmaßnahme gegen ihn angewendet wird. In seiner Erklärung dankte der FSB den Vereinigten Staaten für den Hinweis.

„Wir danken der amerikanischen Seite für die Bereitstellung der Informationen.“

Inlandsgeheimdienst FSB

Park geschlossen, Veranstaltungen abgesagt

Der FSB erklärte, die für das Museumsreservat geplanten Kulturveranstaltungen seien abgesagt und die Sicherheit in dem Gebiet verstärkt worden. Der Dienst hatte am 31. Oktober mitgeteilt, er habe über die etablierten Kommunikationskanäle Informationen aus den USA erhalten und ergreife die notwendigen Maßnahmen. Notícias ao Minuto berichtet, die Behörden hätten den Park später geschlossen. Die Abfolge der beiden datierten Verlautbarungen ist unten dargestellt.

Frühere Anschläge, auf die LBC verweist

LBC erinnert daran, dass die US-Botschaft vor dem Anschlag auf die Crocus City Hall am Rande Moskaus im April 2024 eine ähnliche Warnung herausgegeben hatte. Der Sender nennt für diesen Anschlag zwei Opferzahlen – über 130 und mindestens 154 Tote – und erklärt, die Täter hätten dem ISPK angehört, einer Abspaltung der Hauptorganisation. Zudem verweist er auf die Geiselnahme im Theater Nord Ost im Jahr 2002, bei der nach seinen Angaben 132 Geiseln und 40 tschetschenische Geiselnehmer starben, nachdem die russische Befreiungsaktion misslungen war.

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Interfax

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