Regierung · Murcia

Regionalparlament von Murcia erklärt Pedro Sánchez mit den Stimmen von PP und Vox zur Persona non grata

Das Regionalparlament von Murcia hat am Dienstag, 3. November, einen unverbindlichen Antrag gebilligt, den zwei ehemalige Vox-Abgeordnete eingebracht haben, die heute in der Grupo Mixto sitzen. Der Änderungsantrag der PSOE auf Zurückweisung des gesamten Textes wurde abgelehnt; die Erklärung hat politisches, aber keine rechtliche Gewicht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, europa press, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Murcia · Spanien

Eine Erklärung ohne rechtliche Wirkung

Das Regionalparlament von Murcia hat am Dienstag, 3. November, einen Antrag gebilligt, mit dem Pedro Sánchez, der Ministerpräsident der spanischen Regierung, in der Region Murcia zur Persona non grata erklärt wird. Eingebracht wurde der Text von den Abgeordneten der Grupo Mixto, José Ángel Antelo und Virginia Martínez, die beide Vox verlassen haben. ABC bezeichnet die Maßnahme als unverbindlich, eldiario.es schreibt, sie habe politische, aber keine rechtlichen Folgen und keine praktische Wirkung, solange keine weitere Maßnahme hinzukomme. Laut La Razón ist es das erste Mal, dass ein Regionalparlament einen spanischen Ministerpräsidenten zur Persona non grata erklärt. eldiario.es ergänzt, ein solcher Antrag habe zuvor noch in keiner Regionalversammlung Zustimmung gefunden, wohl aber in einigen Gemeinden.

Der Fall Virginia Martínez gegen Sánchez

Virginia Martínez verteidigte die Initiative am Rednerpult und warf dem Ministerpräsidenten vor, den Interessen Murcias bei der Regionalfinanzierung, der Infrastruktur, der Wasserüberleitung Tajo-Segura und der Bewirtschaftung des Mar Menor zu schaden. ABC berichtet, sie habe insgesamt fünf Bereiche angeblichen Versagens aufgezählt, darunter die Migrationspolitik, die Unabhängigkeit der Justiz und die Klimapolitik. La Razón berichtet, sie sei auf Sánchez' Misstrauensvotum gegen Mariano Rajoy aus dem Jahr 2018 zurückgekommen und habe Korruptionsfälle in seinem Umfeld angeführt, darunter den Fall um Begoña Gómez. Sie sagte im Plenum, Sánchez stelle an mehreren Fronten eine Gefahr dar.

„Pedro Sánchez ist eine Gefahr für unsere Demokratie, eine Gefahr für unsere Sicherheit und eine Gefahr für unsere Wirtschaft.“

Virginia Martínez, Abgeordnete

Martínez machte Sánchez zudem für die Toten der Zugunglücke von Adamuz und Urda verantwortlich und argumentierte, er habe Minister ernannt, die zu nichts nütze seien. Laut eldiario.es applaudierte nach ihrer Rede nur Antelo. Sie rahmte den Antrag als Antwort auf die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Umgang der Zentralregierung mit der Region.

Positionen von PP und Vox

Die PP unterstützte den Antrag, spielte dessen Ton aber herunter. Víctor Manuel Martínez Carrasco räumte ein, der Antrag sei subjektiv, und argumentierte, eine Erklärung zur Persona non grata verlange nicht, dass der Ministerpräsident das Land verlasse. Er sagte eldiario.es, die PP gebe ihre Sicht vor den von ihr so genannten Wahlen am 29. November (29N) wieder.

„Der Antrag beschränkt sich darauf, ihm mitzuteilen, dass er nicht willkommen ist.“

Víctor Manuel Martínez Carrasco

Vox' Antonio Martínez Nieto unterstützte den Antrag und nannte ihn lediglich einen moralischen Verweis. Er warf Sánchez vor, der Region bei Wasser, Landwirtschaft und Infrastruktur zu schaden, und laut La Razón verwies er zudem auf die jüngste Migrationskrise in Ceuta und die Korruptionsfälle rund um den Ministerpräsidenten. ABC berichtet, die sieben Vox-Abgeordneten im Plenum hätten gemeinsam mit der PP für den Antrag gestimmt.

Sozialistische Opposition und der Änderungsantrag

Carmina Fernández, Sprecherin der PSOE, lehnte den Antrag ab. Sie warf der PP vor, die Regionalversammlung für einen politischen Feldzug gegen die spanische Regierung zu missbrauchen und von den Problemen der Region abzulenken. Die Sozialisten reichten einen Änderungsantrag auf Zurückweisung des gesamten Textes ein, der keine Mehrheit fand. eldiario.es berichtet, die PSOE habe im Sommer 2026 beim Präsidium der Kammer (Mesa) Beschwerde eingelegt, um die Initiative zu stoppen, und die Sozialisten hätten den beiden ehemaligen Vox-Abgeordneten vorgeworfen, für die Regionalführung der PP die Drecksarbeit zu machen. ABC zitiert Fernández mit der Frage, wie weit die PP zu gehen bereit sei, um den Regierungschef anzugreifen.

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