Regierung · Madrid
Madrids Regierungsdelegierter Francisco Martín tritt zurück, nachdem die PSOE ihn von den Wahllisten gestrichen hat
Francisco Martín Aguirre trat am Sonntag, 25. Oktober, zurück, nachdem die Sozialisten ihn von ihren Listen für die Parlamentswahl am 29. November gestrichen hatten. Pilar Trinidad Núñez, die derzeitige Subdelegierte, soll ihm nachfolgen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, LaSexta, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Martín Aguirre trat am Sonntag, 25. Oktober, zurück, nachdem er von den sozialistischen Listen für Kongress und Senat bei der Parlamentswahl am 29. November gestrichen worden war – womit auch sein Status als Aforado endet.
Das Lager auf der Puerta del Sol begann am 26. September nach der Räumung einer 87-jährigen Frau, die wenige Tage später starb; Isabel Díaz Ayuso warf ihm vor, er handele rechtswidrig, weil er es nicht auflöste.
Der Ministerrat soll am Dienstag, 27. Oktober, Pilar Trinidad Núñez, die derzeitige Subdelegierte, ernennen.
Vox hat wegen des Lagers eine Strafanzeige angekündigt, und die PP prüft laut El Mundo rechtliche Schritte.
- 27.10.Ministerrat soll seinen Nachfolger benennen
- 11.11.Generalstreik ausgerufen
- 29.11.Parlamentswahl (29N)
Ein Rücktritt nach dem Ausschluss von der Liste
Francisco Martín Aguirre trat am Sonntag, 25. Oktober, als Regierungsdelegierter in der Autonomen Gemeinschaft Madrid zurück, wie sozialistische Quellen gegenüber Europa Press und El País erklärten. Er hatte das Amt seit März 2023 inne, was Europa Press mit dreieinhalb Jahren seit seiner ersten Amtsübernahme bezifferte. Dem Schritt vorausgegangen war sein Ausschluss von den PSOE-Listen für den Kongress und den Senat bei der Parlamentswahl am 29. November – ein Beschluss, der laut Europa Press etwa eine Woche vor seinem Rücktritt gefasst wurde. Seinen Abschied begründete er mit den Worten:
„Die Voraussetzungen, diese Verantwortung weiter auszuüben, sind nicht gegeben.“
Ein Protestlager und eine Reihe von Konflikten
Der Druck auf sein Amt konzentrierte sich auf ein Protestlager auf dem Platz Puerta del Sol, das am 26. September begann, nachdem eine 87-jährige Frau geräumt worden war, die wenige Tage später starb. Madrids Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso warf ihm vor, er handele „rechtswidrig“, weil er das Lager nicht auflöste. Polizeigewerkschaften widersprachen seiner Kritik an Polizeieinsätzen bei Protesten im Bildungsbereich, und die Delegation kündigte weitere Ermittlungen an, nachdem Beamte Lehrer angegriffen hatten, die sich vor einer von Díaz Ayuso geführten Veranstaltung versammelt hatten. Kritik kam damit sowohl von der Regionalregierung als auch von Polizeivertretern.
Nachfolge und die sozialistischen Vorwahlen
Pilar Trinidad Núñez, derzeit Subdelegierte, soll am Dienstag, 27. Oktober, im Ministerrat zu seiner Nachfolgerin ernannt werden. Von El País zitierte Regierungsquellen beschreiben die erwartete Entscheidung als Signal der Kontinuität in einem von Protesten geprägten Herbst. Martín hatte in den PSOE-Vorwahlen um das Bürgermeisteramt von Madrid stillschweigend Enma López unterstützt; gewonnen hatte im Juli 2026 Reyes Maroto. El País berichtete, die Vorwahl in der Stadt habe ein Wählerverzeichnis von 5.512 Mitgliedern gehabt, eine Beteiligung von 34,2 Prozent und 1.884 Mitglieder, die ihre Stimme abgaben.
- Registrierte Mitglieder
- 5512 Parteimitglieder
- Mitglieder, die gewählt haben
- 1884 Parteimitglieder
Daten aus dem Artikeltext
Rechtliche Risiken und Reaktionen
Vox hat wegen des Lagers eine Strafanzeige gegen Martín angekündigt, und die PP prüft laut El Mundo eigene rechtliche Schritte. Mit dem Ausscheiden aus dem Amt verliert er zudem seinen Status als Aforado, also seinen besonderen Schutz durch ein Sondergericht, und El Mundo berichtete, er habe auf einen Sitz im Parlament gehofft. Martín bestätigte den Rücktritt nicht, als El Mundo ihn kontaktierte, wies aber die Darstellung zurück, Streitigkeiten mit der Polizei oder mit der Subdelegierten hätten ihn dazu veranlasst. Zudem betonte er seine Loyalität gegenüber Ministerpräsident Pedro Sánchez und sagte:
„Jede Entscheidung ist strikt getrennt von der Leitung der Delegation.“
Wie es weitergeht
Der Ministerrat soll die Nachfolge am Dienstag, 27. Oktober, bestätigen; Pilar Trinidad Núñez würde das Amt übernehmen, falls die erwartete Entscheidung fällt. Für den 11. November ist ein Generalstreik ausgerufen, zwei Tage bevor der Wahlkampf beginnt. Die Parlamentswahl ist für den 29. November angesetzt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTVE.esRegierungsdelegierter in Madrid tritt zurück, nachdem er von den PSOE-Listen für die Wahlen am 29. November gestrichen wurdeDimite el delegado del Gobierno en Madrid tras quedarse fuera de las listas del PSOE para las elecciones del 29N · Original auf Spanisch
- LaSextaRegierungsdelegierter in Madrid tritt zurück, nachdem er nicht auf die PSOE-Listen gesetzt wurdeDimite el Delegado del Gobierno en Madrid tras no ser incluido en las listas del PSOE · Original auf Spanisch
- europa pressFrancisco Martín tritt als Regierungsdelegierter in Madrid zurückFrancisco Martín dimite como delegado del Gobierno en Madrid · Original auf Spanisch
- eldiario.esRegierungsdelegierter in Madrid tritt zurück, nachdem er von den PSOE-Wahllisten gestrichen wurdeDimite el delegado del Gobierno en Madrid tras quedarse fuera de las listas del PSOE para las elecciones · Original auf Spanisch
- Francisco Martín Aguirre
- Regierungsdelegierter in der Autonomen Gemeinschaft Madrid, der am 25. Oktober 2026 zurücktrat, nachdem er von den PSOE-Wahllisten gestrichen worden war
- Isabel Díaz Ayuso
- Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid, die Martín vorwarf, wegen des Lagers rechtswidrig zu handeln
- Reyes Maroto
- Gewählte PSOE-Kandidatin für das Bürgermeisteramt von Madrid in der Vorwahl im Juli 2026
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident Spaniens, dem Martín seine Loyalität versicherte
- Orte
- Madrid
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