Regierung · Warschau
Polnisches Außenministerium bestreitet Evakuierung und verweist auf Homeoffice
Radio Wnet berichtete, Mitarbeiter der Kanzlei des Ministerpräsidenten und des Außenministeriums sollten Gebäude nahe dem Verfassungsgerichtshof verlassen, wobei den MSZ-Beschäftigten eine Frist bis 14:00 Uhr am Dienstag, 3. November, gesetzt worden sei. Der Sprecher des Außenministeriums, Maciej Wewiór, nannte die Berichte Unsinn und erklärte, der Wechsel ins Homeoffice sei logistisch begründet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von polsatnews.pl, NIEZALEZNA.PL und wpolityce.pl. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Sprecher Maciej Wewiór nannte die Berichte Unsinn und erklärte, die Beschäftigten seien wegen angekündigter Verkehrsbehinderungen nahe der al. Szucha und des Zebra-Gebäudes ins Homeoffice gewechselt.
Der Radio-Wnet-Reporter Łukasz Jankowski sagte, KPRM-Mitarbeiter sollten ihr Gebäude verlassen, und MSZ-Beamte an der al. Szucha hätten am Dienstag, 3. November, bis 14:00 Uhr Zeit gehabt, ihre Büros zu räumen.
Niezależna berichtete, der Leiter des SOP-Sicherheitsdienstes in der KPRM und sein Stellvertreter hätten am Montag, 2. November, Rücktritte eingereicht und diese nach Gesprächen am Dienstag, 3. November, zurückgezogen.
wPolityce brachte die Vorgänge mit einem Streit um den Verfassungsgerichtshof in Verbindung, wo laut dem Bericht Anna Korwin-Piotrowska Bogdan Święczkowski und Bartłomiej Sochacki suspendierte.
Was die Berichte besagten
Am Dienstag, 3. November, erklärte der Radio-Wnet-Reporter Łukasz Jankowski, Mitarbeiter der Kanzlei des Ministerpräsidenten (KPRM) sollten das Gebäude verlassen und auf Homeoffice umstellen. Auch Beamte des Außenministeriums (MSZ) an der al. Szucha hätten bis 14:00 Uhr Zeit gehabt, ihre Büros zu räumen, und Beschäftigte in einem neueren Bürogebäude des Ministeriums auf der Seite der Łazienkowska sollten ebenfalls nach Hause gehen. Jankowski fügte hinzu, wer etwas Dringendes zu unterschreiben habe, solle dies schnell vor dem Verlassen erledigen. wPolityce und Niezależna griffen die Berichte auf, wobei wPolityce nicht offizielle Informationen von Regierungsmitarbeitern zitierte. Niezależna beschrieb die Vorgänge als Vorbereitungen im Zusammenhang mit dem, was sie einen Angriff auf ein Verfassungsorgan nannte.
Ministerium bestreitet Evakuierung
Maciej Wewiór, der Sprecher des Außenministeriums, wies die Berichte als Unsinn zurück. Gegenüber Interia sagte er, ein Teil der Beschäftigten arbeite wegen erwarteter Verkehrsprobleme in der Warschauer Innenstadt von zu Hause aus.
„Das ist keine Evakuierung.“
In einer schriftlichen Erklärung verwies das Ministerium auf angekündigte vorübergehende Verkehrsbehinderungen und mögliche Einschränkungen der Zufahrtsstraßen nahe der al. Szucha und des Zebra-Gebäudes. Es seien die üblichen flexiblen Arbeitsverfahren angewandt worden, sodass Beschäftigte, deren Anwesenheit nicht erforderlich sei, von zu Hause aus arbeiten oder im Laufe des Tages wechseln könnten, was ihnen den Heimweg erleichtere. Das Ministerium fügte hinzu, alle Abteilungen und Büros arbeiteten ohne Störung, Dienstpersonal sei vor Ort. Wewiór schrieb zudem auf X:
„Einige Medien versuchen, das Thema „Evakuierung des MSZ“ hochzukochen. Ich antworte kurz: UNSINN.“
Jankowski reagierte ironisch und bemerkte, der Sprecher habe wohl auch mit den Warschauer Staus zu tun.
Rücktritte der Sicherheitsverantwortlichen
Niezależna berichtete, es habe schriftliche Rücktritte bestätigt, die am Montag, 2. November, der Leiter des Sicherheitsdienstes des Staatsschutzes (SOP) in der KPRM und sein Stellvertreter eingereicht hätten. Nach Gesprächen am Dienstag, 3. November, hätten die beiden diese Schreiben zurückgezogen und blieben im Amt. Ein von Niezależna zitierter Beitrag des Republika-Journalisten Radosław Jankiewicz auf X berief sich auf eine ungenannte Quelle und behauptete, die Rücktritte hätten auf einen Fall gefolgt, in dem jemand durch ein Tor gelassen worden sei, das die beiden zu bewachen versprochen hätten. Diese Behauptung bleibt unbestätigt, und der Beitrag endete mit der Frage, ob sie zutreffe.
Der Hintergrund: der Verfassungsgerichtshof
Niezależna wies darauf hin, dass das Gebäude des Verfassungsgerichtshofs, in dem am Dienstag einige Richter und gewählte, aber noch nicht vor dem Präsidenten vereidigte Personen tagen sollten, an ein Regierungsgebäude angrenzt. wPolityce berichtete, Ende Oktober seien Polizeieinheiten in das Gebäude des Gerichts verlegt worden, und dem rechtmäßigen Präsidenten des Gerichts werde der Zutritt verwehrt. Dem Bericht zufolge hat Anna Korwin-Piotrowska, die laut wPolityce den Anspruch erhebt, das Gericht führen zu dürfen, die Website des Gerichts übernommen und Bogdan Święczkowski und Bartłomiej Sochacki von ihren Aufgaben suspendiert. Vor dem Gebäude fanden laut wPolityce Proteste statt; die Redaktion nannte auch das Tagesprogramm: eine Vollversammlung der Richter des Obersten Gerichts um 14:00 Uhr, später eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats und um 15:30 Uhr ein Treffen zwischen Korwin-Piotrowska und den Richtern des Gerichtshofs.
Polizeibereitschaft und offene Fragen
wPolityce berichtete über Anweisungen, die Polizei vom 2. bis 8. November in voller Bereitschaft zu halten. Die Polizei begründete die Maßnahme mit angeblichen Provokationen an der polnisch-russischen Grenze, während wPolityce sich fragte, ob sie den Streit um den Gerichtshof betreffen könnte. Laut wPolityce bleibt unklar, welche weiteren Schritte die Dienste planten.
Dieser Artikel gehört zu einem Strang
Kultur, Medien und die neuen Gräben
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 07.11Proteste gegen KI-Rechenzentren zogen am 7. November etwa 2.000 in Dublin und etwa 1.300 in Helsinki an
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- polsatnews.plMedien berichteten über die Evakuierung des MSZ. Sprecher erklärt, was im Ministerium geschiehtMedia informowały o ewakuacji MSZ. Rzecznik wyjaśnia, co dzieje się w resorcie · Original auf Polnisch
- NIEZALEZNA.PLMSZ-Sprecher bestätigt Fernarbeit im Ministerium. Er spricht von „zeitweiligen Behinderungen“Rzecznik MSZ potwierdza pracę zdalną w resorcie. Mówi o ''czasowych utrudnieniach'' · Original auf Polnisch
- NIEZALEZNA.PLRücktritte beim SOP im KPRM gingen der heutigen Evakuierung voraus. Was geschieht wirklich in Regierungsgebäuden?Dymisje w SOP w KPRM poprzedziły dzisiejszą ewakuację. Co naprawdę dzieje się w rządowych gmachach? · Original auf Polnisch
- wpolityce.plEvakuierung von Regierungsangestellten? Beunruhigende InformationenEwakuacja pracowników rządowych? Niepokojące informacje · Original auf Polnisch
- Łukasz Jankowski
- Reporter von Radio Wnet, dessen Berichte über nach Hause geschickte Mitarbeiter vom Ministerium bestritten wurden
- Anna Korwin-Piotrowska
- Person, die laut wPolityce den Anspruch erhebt, den Verfassungsgerichtshof führen zu dürfen
- Bogdan Święczkowski
- Person am Verfassungsgerichtshof, die laut wPolityce von ihren Aufgaben suspendiert wurde
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen