Regierung · Jerusalem

Herzog erteilt Eisenkot den Auftrag zur Regierungsbildung in Israel – Mandat am Sonntag

Israels Präsident Isaac Herzog hat Gadi Eisenkot mitgeteilt, dass er das Mandat zur Regierungsbildung erhalten wird; die formale Übergabe ist für Sonntag, den 8. November, um 17:00 Uhr angesetzt. Die Entscheidung folgte auf Konsultationen, in denen 67 Knesset-Abgeordnete ihn empfohlen hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von newsORF.at, Bloomberg Business, La Repubblica.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: יהב טרודלר (Yahav Studio‬‏), CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 27.10.Wahl abgehalten; die rechtsreligiöse Koalition Netanyahus verliert ihre Mehrheit
  2. 7.11.Herzog teilt Eisenkot mit, dass er ihm das Mandat zur Regierungsbildung erteilen will
  3. 8.11.Formale Übergabe des Mandats in der Präsidentenresidenz

Herzog wählt Eisenkot

Israels Präsident Isaac Herzog hat Gadi Eisenkot, den Vorsitzenden der Partei Yashar, am Samstagabend, dem 7. November, darüber informiert, dass er ihm das Mandat zur Bildung der nächsten Regierung erteilen will. Herzog lud Eisenkot in die Präsidentenresidenz ein, wo die formale Übergabe für Sonntag, den 8. November, um 17:00 Uhr angesetzt ist. Das Büro Herzogs erklärte in einer Mitteilung, Eisenkot werde nominiert; israelische Medien berichteten noch am selben Abend über die Entscheidung. Eisenkot, laut Bloomberg 66 Jahre alt, ist ein ehemaliger Generalstabschef und der schärfste Herausforderer von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, dem amtsältesten Regierungschef Israels. Netanyahu, nunmehr scheidender Ministerpräsident, kämpft um seinen Verbleib im Amt, nachdem seine rechtsreligiöse Koalition bei der Wahl am 27. Oktober ihre Mehrheit verloren hat.

Konsultationen in der Knesset

Während der Konsultationen empfahlen Parteien, die 67 Knesset-Abgeordnete vertreten, Eisenkot für das Mandat. Parteien, die 46 Abgeordnete vertreten, empfahlen Netanyahu, dessen Likud bei der Oktoberwahl als stärkste Einzelfraktion hervorging. Eine Gruppe von sieben Abgeordneten empfahl keinen Kandidaten.

Knesset-Abgeordnete, die nach den Konsultationen die jeweilige Option stützenKnesset-Abgeordnete
Gadi Eisenkot
67 Knesset-Abgeordnete
Benjamin Netanyahu
46 Knesset-Abgeordnete
Kein Kandidat empfohlen
7 Knesset-Abgeordnete

Daten aus dem Artikeltext

Die Mandatsentscheidung folgt auf diese Konsultationen, die Herzog vor der Benennung Eisenkots abhielt.

Yashars Angebot an den Likud

Yashar lud Abgeordnete des Likud, der Partei Netanyahus, ein, der nächsten Regierung beizutreten. In einem Beitrag auf X erklärte die Partei, der Likud und seine Verbündeten seien willkommen, wenn sie sich öffentlich von Extremisten lossagten und die vier Grundsätze Yashars akzeptierten. Zu diesen Grundsätzen gehört die Anerkennung der Hamas als Terrororganisation und die Verpflichtung, ihre militärische und regierende Macht zu zerstören. Yashar erklärte zudem, die von ihr zu bildende nationale Notstandsregierung werde nur Knesset-Abgeordnete umfassen, die diese vier Grundsätze unterstützen. Die Partei warf Netanyahu vor, die israelische Gesellschaft zu spalten und systematisch gegen die Einheit zu handeln – auch während des, wie sie es nannte, härtesten Krieges in der Geschichte des Landes.

Netanyahus Videobotschaft

Vor Yashars Beitrag veröffentlichte Netanyahu eine Videobotschaft, in der er eine Regierung der nationalen Einheit forderte. Darin argumentierte er, eine von Eisenkot geführte Regierung mit Unterstützung arabischer Parteien werde die Hamas nicht bekämpfen. Die Nachrichtenagentur AGI berichtete, Netanyahus Gegner würden zunehmend optimistischer, ihn aus dem Amt zu entfernen. Eine Reaktion des Likud auf Yashars Einladung wird in den Berichten nicht genannt.

Wie es weitergeht

Herzog wird das Mandat am Sonntag, dem 8. November, um 17:00 Uhr formal übergeben. Die folgende Zeitleiste markiert die wichtigsten Schritte bisher.

Ob Eisenkot eine Koalition zusammenstellen kann, geht aus den Berichten nicht hervor.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Israel
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