Wirtschaft · Siena
MPS-Gewinn steigt in neun Monaten um 21,2 % auf 1,657 Milliarden Euro und übertrifft die Prognosen
Italiens drittgrößte Bank meldete für das dritte Quartal einen Nettogewinn von 543 Millionen Euro und lag damit über den Analystenerwartungen, während Intesa Sanpaolo die Angebotsphase ihrer Übernahmeofferte vorbereitet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, RTE.ie, lastampa.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Nettogewinn erreichte in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 1,657 Milliarden Euro, 21,2 % mehr als im Vorjahreszeitraum, während das Bruttobetriebsergebnis um 10,2 % auf 3,46 Milliarden Euro stieg.
Ein Nettogewinn von 543 Millionen Euro im Zeitraum Juli bis September, ein Plus von 14,6 %, verglichen mit den 533 Millionen Euro, die Analysten erwartet hatten.
Das Bar- und Aktienangebot von Intesa Sanpaolo über 34 Milliarden Euro läuft weiter, nachdem die Aktionäre Ende Oktober den Abwehrplan von CEO Luigi Lovaglio abgelehnt haben; die Angebotsphase wird in der Woche des 23. November erwartet.
Die vollständig belastete Cet1-Quote erreichte 16,4 % nach 16,3 % im Juni, mit einem Puffer von 680 Basispunkten.
Die Steuern summierten sich über die neun Monate auf 920 Millionen Euro gegenüber 200 Millionen Euro ein Jahr zuvor, was auf Maßnahmen des Haushaltsgesetzes einschließlich eines nicht abzugsfähigen Anteils von 4 % der Zinsaufwendungen zurückgeht.
- Juni 2026Intesa Sanpaolo legt ein Bar- und Aktienangebot über 34 Milliarden Euro für MPS vor
- Ende Oktober 2026Die MPS-Aktionäre lehnen den Abwehrplan von CEO Luigi Lovaglio ab
- 6.11.MPS veröffentlicht die Ergebnisse für die ersten neun Monate und das dritte Quartal 2026
- Woche des 23. November 2026Intesa wird voraussichtlich die Angebotsphase seiner Offerte starten
Neunmonatsergebnis
Monte dei Paschi di Siena (MPS) meldete für die ersten neun Monate des Jahres 2026 einen Nettogewinn von 1,657 Milliarden Euro, 21,2 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahlen wurden am Freitag, 6. November, veröffentlicht. Die Erträge beliefen sich in diesem Zeitraum auf 6,02 Milliarden Euro, ein Plus von 5,6 %, während das Bruttobetriebsergebnis um 10,2 % auf 3,46 Milliarden Euro stieg. Die Betriebskosten blieben mit 2,56 Milliarden Euro stabil, und die Cost-Income-Ratio sank um zwei Prozentpunkte auf 43 %.
„Die Ergebnisse der ersten neun Monate des Jahres 2026 festigen den profitablen Wachstumskurs der Gruppe.“
Das dritte Quartal übertrifft die Erwartungen
Der Nettogewinn im dritten Quartal stieg um 14,6 % auf 543 Millionen Euro und lag damit über den 533 Millionen Euro, die Analysten erwartet hatten. Auch der Quartalsumsatz erreichte 2 Milliarden Euro und übertraf die Erwartungen. Das Bruttobetriebsergebnis des Quartals kletterte um 14,8 % auf 1,16 Milliarden Euro; der Rückgang von 3,1 % gegenüber dem zweiten Quartal wurde auf die übliche Saisonalität einiger Ertragspositionen zurückgeführt. Dividenden und Beteiligungserträge stiegen um 15,8 % auf 529 Millionen Euro, vor allem wegen eines größeren Beitrags der Beteiligung an Assicurazioni Generali, und das Handelsergebnis erreichte 355 Millionen Euro. Die vollständig belastete Cet1-Quote lag bei 16,4 % nach 16,3 % im Juni; diese Zahlen schließen die Periodengewinne aus, da eine Ausschüttung von bis zu 100 % des Nettogewinns geplant ist.
- Nettogewinn drittes Quartal 2026
- 543 Mio. €
- Analystenkonsens
- 533 Mio. €
Daten aus dem Artikeltext
Übernahmeangebot von Intesa Sanpaolo
Intesa Sanpaolo, Italiens größte Bank, legte im Juni ein Bar- und Aktienangebot in Höhe von 34 Milliarden Euro für MPS vor. Intesa erhöhte sein Angebot später und drohte mit einem Rückzug, und Ende Oktober lehnten die MPS-Aktionäre einen Abwehrplan ab, den CEO Luigi Lovaglio vorgelegt hatte. Das Angebot erhielt die Unterstützung der Familie Del Vecchio, des größten Investors der toskanischen Bank. Intesa müsste das Filialnetz von MPS zerschlagen, um wettbewerbsrechtliche Bedenken auszuräumen. MPS erklärte, das Intesa-Angebot noch zu prüfen, und erwartet, diese Arbeit im November abzuschließen. Die Aktionäre sollen in den kommenden Wochen beginnen, über das Angebot zu entscheiden.
Steuern und Kreditgeschäft
Steuern belasteten die Neunmonatsbilanz mit 920 Millionen Euro, verglichen mit 200 Millionen Euro ein Jahr zuvor, als die Gruppe von einer Umbewertung latenter Steueransprüche profitierte. Die Belastung für 2026 spiegelt Maßnahmen für Banken im im Dezember 2025 verabschiedeten Haushaltsgesetz wider, darunter ein nicht abzugsfähiger Anteil von 4 % der Zinsaufwendungen und eine Anhebung des IRAP-Satzes um zwei Prozentpunkte. Die Kredite an Kunden erreichten 150,8 Milliarden Euro, 2,6 Milliarden Euro mehr als zum 30. Juni 2026, vor allem getrieben durch Hypotheken. Die notleidenden Kredite sanken von 3,9 Milliarden Euro Ende 2025 auf 3,7 Milliarden Euro, und die Risikokosten lagen bei 38 Basispunkten gegenüber 40 zum 31. Dezember 2025. Intesa wird voraussichtlich in der Woche des 23. November die Angebotsphase ihrer Offerte starten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itMPS meldet Gewinnanstieg für die ersten neun Monate 2026 um 21% auf 1,66 Mrd. EuroMPS says profits for first nine months of 2026 up 21% to €1.66 bn - TopNews · Original auf Englisch
- RTE.ieGewinn von Monte dei Paschi übertrifft PrognosenMonte dei Paschi's profit beats forecasts · Original auf Englisch
- lastampa.itMPS übertrifft Analystenschätzungen: Neunmonatsgewinn steigt auf 1,6 MilliardenMps batte le stime degli analisti: utile dei 9 mesi sale a 1,6 miliardi · Original auf Italienisch
- ANSA.itMPS-Gewinn steigt um 21% auf 1,66 Milliarden, das Quartal übertrifft die ErwartungenL'utile di Mps sale del 21% a 1,66 miliardi, il trimestre batte le attese - Notizie · Original auf Italienisch
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