Migration · La Restinga, Arrecife und Los Cristianos

702 Migranten erreichen El Hierro innerhalb von 24 Stunden – Ankünfte auf den Kanaren steigen

Acht Boote erreichten La Restinga auf El Hierro innerhalb von 24 Stunden, während am 2. November sieben Menschen auf einem Schlauchboot nahe Lanzarote starben. Kanarenpräsident Fernando Clavijo hat Ministerpräsident Pedro Sánchez um ein Koordinierungstreffen gebeten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

La Restinga, Arrecife, Los Cristianos, Arguineguín · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Erstes Boot mit 111 Menschen etwa vier Seemeilen südlich von La Restinga geortet
  2. 4.11.Zweites Boot mit 125 Menschen südlich von El Hierro geortet und in den Hafen geleitet
  3. 4.11.Boot von der Salvamar Navia nach La Restinga geleitet, Zahl der Insassen noch nicht bekannt gegeben
  4. 4.11.Boot von der Salvamar Diphda nach La Restinga geleitet, Zahl der Insassen noch nicht bekannt gegeben

Boote treffen weiter auf El Hierro

Rettungskräfte brachten zwischen der Nacht auf Dienstag, 3. November, und dem Morgen von Mittwoch, 4. November, eine stetige Folge von Cayucos in den Hafen La Restinga auf El Hierro. Europa Press meldete unter Berufung auf Quellen von Salvamento Marítimo, dass in diesen Stunden vier Boote mit mehr als 236 Menschen geortet wurden. Das erste mit 111 Menschen an Bord wurde um 23:29 Uhr am Dienstag etwa vier Seemeilen südlich des Hafens entdeckt, ein zweites mit 125 Menschen um 01:45 Uhr am Mittwoch. Die Salvamar Diphda geleitete beide in den Hafen.

Zwei weitere Boote wurden am Mittwochmorgen um 08:40 und 09:35 Uhr von der Navia und der Diphda aufgenommen; die Zahl der Menschen an Bord war zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht bekannt.

Andere Berichte nennen höhere Gesamtzahlen. RTVE zählte acht Boote und 702 Menschen, die El Hierro innerhalb von 24 Stunden erreichten, wobei das achte Boot 92 Menschen beförderte. Sechs der Boote mit 557 Menschen seien von Senegal aus in See gestochen und hätten Passagiere aus Senegal, Gambia, Mali, Guinea-Bissau und Guinea-Conakry an Bord gehabt. La Razón berichtete von 377 Menschen auf vier Booten, die zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen ankamen, darunter 21 Frauen und 19 Minderjährige, und schrieb, die Boote seien nach fünf bis sieben Tagen auf See aus Senegal ausgelaufen. ABC Tu Diario bezifferte die 24-Stunden-Bilanz auf 763 Menschen auf sieben Booten.

Sieben Tote auf einem Schlauchboot nahe Lanzarote

Am Montag, 2. November, starben sieben Menschen auf einem Schlauchboot mit 139 Migranten. Das Boot wurde etwa 150 Kilometer nordöstlich von Arrecife auf Lanzarote gerettet; an Bord wurden nur zwei Leichen gefunden. Nach den von RTVE wiedergegebenen Schilderungen der Überlebenden waren die anderen fünf in den Atlantik geworfen worden, unter Umständen, die weiterhin unklar sind.

RTVE berichtet, dass seit dem Wochenende mehr als 1.000 Menschen den Kanarischen Archipel erreicht haben. Salvamento Marítimo schätzt, dass allein am Montag mehr als 400 von ihnen ankamen.

Reaktion der Region und Verlegungen

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, hat Ministerpräsident Pedro Sánchez erneut um ein Koordinierungstreffen gebeten, um auf den Anstieg der Ankünfte zu reagieren, wie RTVE am Mittwoch meldete. Am selben Morgen charterte die Regierungsdelegation auf den Kanaren ein Schiff von Fred Olsen, um 500 Migranten von El Hierro zu Einrichtungen auf Teneriffa zu bringen.

Der Bericht von ABC Tu Diario über die Einsätze am 3. November nennt zudem ein Boot mit 172 Menschen, darunter neun Kinder, das nahe der Playa de Las Vistas auf Teneriffa gesichtet wurde. Die Salvamar Alpheratz geleitete es nach Los Cristianos.

Notícias ao Minuto zitiert Schätzungen, wonach 17.788 Migranten im Jahr 2025 auf 263 Booten die spanischen Inseln erreichten. Zudem wird eine UN-Zahl von 416 Toten oder Vermissten in diesem Jahr genannt; die Überfahrten seien gegenüber den Rekordjahren 2023 und 2024 zurückgegangen, während die Route tödlicher geworden sei.

Zahlen noch in Bewegung

Die Gesamtzahlen weichen voneinander ab, weil sie zu unterschiedlichen Stunden erhoben wurden und verschiedene Zeitfenster abdecken. Zum Zeitpunkt der Meldung von Europa Press am Mittwoch war die Zahl der Menschen auf zwei der Boote noch nicht bekannt gegeben worden. Die Verlegung von 500 Menschen von El Hierro nach Teneriffa wurde am Mittwochmorgen gechartert.

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