Wahlen
US-Midterms: 62 Prozent der Wähler machen Trumps Politik für steigende Preise verantwortlich
Mit großer Unzufriedenheit über Donald Trump sind die Wähler zu den Urnen gegangen – das ergibt eine Befragung von rund 100.000 Wählern. Das Ergebnis wird die letzten zwei Jahre seiner Amtszeit prägen, stehen doch alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 Sitze im Senat zur Wahl.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Wirtschafts Woche und Handelsblatt. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
62 Prozent der Wähler gaben an, Trumps Politik sei für die steigenden Preise verantwortlich; 37 Prozent waren unzufrieden und 38 Prozent wütend, so eine von CNN zitierte Befragung von rund 100.000 Wählern.
Entschieden werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat. Die Republikaner halten 53 Senatssitze, die Demokraten bräuchten 51 Stimmen mit zwei verbündeten Unabhängigen.
39 Prozent nannten die Wirtschaft als zentrales Thema, fast zwei Drittel sagten, Trumps Einfuhrzölle hätten ihr geschadet. Nach dem von Trump begonnenen Iran-Krieg stiegen die Kraftstoffpreise in Teilen der Zentral-USA um mehr als 70 Prozent.
Erste Ergebnisse werden in der Nacht auf Mittwoch nach mitteleuropäischer Zeit erwartet, doch die Auszählung in Kalifornien kann Tage dauern und in einigen Wahlkreisen könnte es Stichwahlen geben. Fast 61 Millionen gaben laut dem Election Lab der University of Florida vorzeitig ihre Stimme ab.
Wähler machen ihrem Ärger über Trump Luft
Mit großer Unzufriedenheit über Donald Trump sind die Wähler zu den Zwischenwahlen in den USA an die Urnen gegangen. In einer großen Wählerbefragung, die für mehrere große US-Sender durchgeführt und von CNN zitiert wurde, gaben 62 Prozent an, Trumps Politik sei für die steigenden Preise verantwortlich. Weitere 37 Prozent erklärten, sie seien mit der Lage im Land unzufrieden, 38 Prozent sagten, sie seien darüber wütend. Die Befragung kombinierte Wähler am Wahltag mit Brief- und vorzeitig Wählenden, die seit dem 19. Oktober online oder telefonisch befragt wurden.
Worum es im Kongress geht
Entschieden werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat. Trumps Republikaner kontrollieren derzeit beide Kammern; eine demokratische Mehrheit in einer oder beiden würde den Spielraum des Präsidenten begrenzen. Am meisten schaden würde ihm der Verlust des Senats, denn diese Kammer muss die Kandidaten für Spitzenposten der Zentralregierung und für Richterämter bestätigen. Die Republikaner halten 53 Senatssitze, die Demokraten bräuchten also 51 Stimmen gemeinsam mit zwei verbündeten unabhängigen Senatoren. Noch vor wenigen Monaten galt das als unwahrscheinlich, doch die demokratischen Kandidaten legten in den Umfragen zu, je größer die Unzufriedenheit wurde. Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner nur einen knappen Vorsprung, ein Mehrheitswechsel gilt daher als wahrscheinlicher als nicht.
Wirtschaft und die Themen des Wahlkampfs
Die Wirtschaft war für 39 Prozent der Wähler das zentrale Thema. Besonders verärgert zeigten sich viele über die Kraftstoffpreise, die nach dem von Trump begonnenen Iran-Krieg stark stiegen – in Teilen des Mittleren Westens der USA, wo die Republikaner traditionell besser abschneiden, um bis zu mehr als 70 Prozent. In der Befragung bezeichneten 40 Prozent die Wirtschaft als „nicht so gut“ und 35 Prozent als schlecht; fast zwei Drittel sagten, Trumps Einfuhrzölle hätten ihr geschadet. Auf die Frage, welche Partei die Wirtschaft besser in Gang bringen könne, entschieden sich 43 Prozent für die Demokraten und 38 Prozent für die Republikaner.
- Wirtschaft
- 39 %
- Zustand der US-Demokratie
- 32 %
- Einwanderung
- 14 %
- Gesundheitssystem
- 8 %
Daten aus dem Artikeltext
Wann das Ergebnis feststeht
Erste Ergebnisse werden in der Nacht auf Mittwoch nach mitteleuropäischer Zeit erwartet, doch die endgültigen Mehrheiten könnten tagelang unklar bleiben. In Kalifornien kann die Auszählung mehrere Tage dauern, und in einigen Wahlkreisen könnte es zu Stichwahlen kommen. Fast 61 Millionen Menschen gaben ihre Stimme vor dem Wahltag ab, wie das Election Lab der University of Florida mitteilte – bei den Zwischenwahlen 2022 waren es knapp 46 Millionen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Politik die Wähler für die steigenden Preise verantwortlich machten und dessen Republikaner beide Kammern des Kongresses kontrollieren
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