Konflikte · Verona

Meloni: Cyberangriffe und Bombendrohungen zeigen, dass die zivile Infrastruktur angegriffen wird

Italiens Ministerpräsidentin bringt einen Cyberangriff auf den französischen Blutspendedienst, Sabotage an Kühlanlagen von Supermärkten und falsche Bombenalarme in Flugzeugen miteinander in Verbindung – Moskau bestreitet jede Beteiligung an den Angriffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von AGI, G4Media.ro, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Verona · Italien

Melonis Warnung in Verona

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach am Freitag, 6. November 2026, am Rande einer Veranstaltung in Verona mit Journalisten. Sie fasste drei Arten von Vorfällen zusammen: Cyberangriffe auf zivile Ziele, falsche Bombenalarme in Flugzeugen und Angriffe auf die Lebensmittelversorgung. Die Ermittlungen liefen noch, sagte sie, und es sei derzeit nicht möglich zu sagen, ob diese Vorfälle miteinander zusammenhingen. Dennoch, so argumentierte sie, wiesen sie alle in dieselbe Richtung.

„Sie alle sagen uns dasselbe: Heute ist die zivile Infrastruktur das Ziel von Angriffen.“

Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin Italiens

Die Vorfälle hinter der Warnung

Meloni nannte einen Angriff auf den französischen Blutspendedienst, die Établissement français du sang, und erklärte, ein digitales Sicherheitssystem habe die für Transfusionen vorgesehenen Blutreserven geschützt. Weitere Cyberangriffe legten die Kühlsysteme von Einkaufszentren und Supermärkten in mehreren europäischen Ländern lahm. Italien gehört zu den am stärksten betroffenen Ländern einer Welle falscher Bombenalarme in der europäischen Luftfahrt. Einer dieser Alarme betraf einen Ryanair-Flug zwischen Lissabon und Rom, der mit zwei Stunden Verspätung abflog, nachdem die Sondereinheit UEP das Flugzeug einer Sicherheitskontrolle unterzogen hatte – eine Kontrolle, die von der PSP bestätigt wurde. Einige der Cyberangriffe wurden russischen oder prorussischen Hackergruppen zugeschrieben, nachdem Bekennerbotschaften verbreitet worden waren. Die Urheber der jüngsten Angriffe haben die Behörden zumindest bislang nicht identifiziert.

Das Argument für höhere Ausgaben

Meloni argumentierte, die Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben in Europa müssten steigen, um das tägliche Leben der Bürger zu schützen und nicht nur, um Waffen zu kaufen. Sie fragte, ob die Bezahlung eines digitalen Schutzsystems als Verteidigungs- oder als Gesundheitsausgabe gelte. Die Vorstellung, Verteidigungsinvestitionen gingen zulasten von Gesundheit und Krankenhäusern, nannte sie eine Dummheit. Lebensmittelversorgung, Krankenhäuser und Verkehr gehörten inzwischen zu den Zielen, sagte sie. Ihre Äußerungen fallen in eine Zeit, in der junge Menschen in Italien zahlreiche Proteste organisiert haben, um weniger Ausgaben für Waffen und mehr für Bildung zu fordern.

Moskaus Dementi

Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete die Vorwürfe gegen Russland, zu dem Thema am 5. November befragt, als völlig absurd. Grundlose Anschuldigungen dieser Art, die Russland in alles hineinziehen, was geschehe, seien in europäischen Ländern zu einem Dauerzustand geworden, sagte er. Russland hat jede Beteiligung an den Cyberangriffen bestritten, und die verbreiteten Bekennerbotschaften der Hacker sind in der Berichterstattung weiterhin unbestätigt.

Wie es weitergeht

In der Woche ab dem 9. November 2026 soll das Europäische Parlament die in mehreren Ländern registrierten Cyberangriffe auf Supermärkte und Blutreserven erörtern. Meloni sagte, es sei noch nicht möglich festzustellen, ob der Angriff auf den Blutspendedienst, die Bombenalarme und die Vorfälle in den Supermärkten eine gemeinsame Urheberschaft hätten. Die Ermittlungen zum Angriff auf den Blutspendedienst und zu den Alarmen in der Luftfahrt dauern an, und in den Quellen werden keine Verdächtigen genannt.

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