Konflikte · Moskau

Kreml bestreitet Rolle bei Supermarkt-Kühlschrank-Hacks in Europa und nennt Vorwürfe absurd

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nannte die Vorwürfe absurd und durch nichts belegt, während Cyberangriffe auf Kühlanlagen von Supermärkten mindestens zehn europäische Länder erreicht haben. Auch Kühlräume mit Blutspendenbeständen in Frankreich wurden Opfer eines Cyberangriffs.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, The Telegraph, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Moskau · Russland
Wie es dazu kam
  1. Anfang November 2026Supermärkte in Belgien, Estland, Finnland, Luxemburg und Schweden melden starke Temperaturanstiege in Kühl- und Gefrierschränken
  2. 2.11.Cyberangriff erreicht über einen Kältetechnik-Dienstleister des französischen Blutspendedienstes Kühlräume mit Blutspendenbeständen
  3. 4.11.Das französische Gesundheitsministerium erklärt, es habe keine Folgen für die öffentliche Gesundheit gegeben, weil die Alarmsysteme funktioniert hätten
  4. 5.11.Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nennt die Vorwürfe absurd

Die Dementierung des Kremls

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies am Donnerstag, 5. November, jede russische Rolle bei den Angriffen zurück und nannte die Vorwürfe absurd. Auf die Frage nach einer möglichen Beteiligung des russischen Staates sagte er, solche Behauptungen hätten weder ein Argument noch einen Beweis hinter sich. Er fügte hinzu, Russland für alles verantwortlich zu machen, werde in europäischen Ländern zu einem Dauerzustand. Die Äußerungen fielen einem portugiesischen Bericht zufolge in einer täglichen Telefon-Pressekonferenz, und Peskow sagte, die Vorwürfe seien wie immer unbegründet. Westliche Sicherheitsexperten zählen Russland laut Der Tagesspiegel dennoch zu den Hauptverdächtigen.

Das Ausmaß der Angriffe

In den Wochen vor dem 5. November wurden Kühl- und Gefriersysteme von Supermärkten in mindestens zehn europäischen Ländern von Hackern manipuliert, Deutschland darunter. Eine andere Zählung listet Vorfälle in zwölf Ländern auf, darunter Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Irland und Schweden. Verderbte Waren im Wert von Hunderten Millionen Euro mussten entsorgt werden. Die Europäische Kommission bezeichnete die Kampagne als gezielten Versuch, die Lebensmittelversorgung zu stören und das Vertrauen der Verbraucher zu untergraben. Industrielle Kühlaggregate waren lange vom Internet isoliert, sind aber inzwischen vernetzt, damit sie aus der Ferne überwacht und gesteuert werden können – was sie anfällig für Cyberangriffe macht.

Wer beschuldigt wird

Berichten in der Fachpresse zufolge bekannten sich zwei pro-russische Hackergruppen, NoName057(16) und Z-Pentest, zu den Angriffen; beide sind bereits für andere Operationen in Europa bekannt. Xavier Bellekens, Leiter des Cybersicherheitsunternehmens Lupovis, sagte gegenüber Politico, die Hinweise deuteten auf einen staatlich unterstützten Akteur hin. Derselbe Bericht zitierte eine Studie des Cyberabwehrunternehmens Sekoia, die ähnliche frühere Angriffe mit Akteuren in Verbindung brachte, die mit dem Iran verbunden sind – allerdings trafen jene Angriffe die Vereinigten Staaten und Israel. Offiziell identifiziert wurde bislang niemand. Europäische Länder beschuldigen Russland seit Beginn seiner Offensive in der Ukraine im Jahr 2022 regelmäßig von Cyberangriffen, und in den Monaten vor dem 5. November warnten sie vor einer Zunahme russisch unterstützter Sabotage.

Frankreich und die Blutbestände

Am Montag, 2. November, wurden Kühlräume mit Beständen aus Blutspenden über einen Kältetechnik-Dienstleister des Établissement français du sang, des französischen Blutspendedienstes, angegriffen. Gesundheitliche Auswirkungen waren zu diesem Zeitpunkt nicht festgestellt worden. Am Mittwoch, 4. November erklärte das französische Gesundheitsministerium, es habe keine Folgen für die öffentliche Gesundheit gegeben, weil die Alarmsysteme funktioniert hätten. Anfang November stellten Supermärkte in Belgien, Estland, Finnland, Luxemburg und Schweden ebenfalls einen starken Temperaturanstieg in ihren Kühl- und Gefrierschränken fest und mussten verdorbene Lebensmittel entsorgen. RTBF verweist auf einen vergleichbaren Vorfall in Frankreich im Oktober.

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Quellen und Kontext

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