Regierung · Vila Nova de Gaia und Porto

Bürgermeister von Gaia wirft Verteidigungsminister Nuno Melo Lüge im Streit um Serra-do-Pilar-Gelände vor

Verteidigungsminister Nuno Melo bedauerte am Samstag, 24. Oktober, den Ton der Angriffe des Bürgermeisters von Vila Nova de Gaia, Luís Filipe Menezes, während sein Ministerium erklärt, die Stadt habe eine Vereinbarung über das Gelände von 2002 gebrochen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, PÚBLICO und SIC Notícias. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Vila Nova de Gaia, Porto · Portugal
Wie es dazu kam
  1. September 2002Laut Verteidigungsministerium wird ein Protokoll unterzeichnet, das dem Stadtrat von Gaia Heeresgelände am Serra do Pilar überlässt
  2. 22.10.Menezes sagt, er sei für diesen Donnerstag nicht zu einem Treffen mit Melo vorgeladen worden
  3. 23.10.Mitteilung des Ministeriums: Die Stadt habe die Vereinbarung von 2002 gebrochen; Menezes beschuldigt Melo bei SIC Notícias der Lüge
  4. 24.10.Melo bedauert den Ton des Streits und verteidigt in Porto die Position des Heeres

Der Streit um ein Militärgrundstück

Luís Filipe Menezes, Bürgermeister von Vila Nova de Gaia, hat Verteidigungsminister Nuno Melo beschuldigt, im Zusammenhang mit einem Treffen über ein Militärgrundstück auf dem Serra do Pilar die Unwahrheit gesagt zu haben. Die Stadt will das Gelände für öffentlichen Wohnungsbau nutzen. Nach Angaben der Stadt sollen dort mit Mitteln der Europäischen Union rund 3.000 Wohnungen entstehen, weshalb das Projekt davon abhängt, dass das Heer das Gelände freigibt. Menezes beschreibt das Grundstück als ehemaligen Fußballplatz, der seit etwa 30 Jahren brachliegt und in einem städtischen Gebiet Gaias nahe der Metro liegt. Er sagt, die Stadt habe das Gelände vor zehn oder elf Monaten beantragt, und der Premierminister sowie der Infrastrukturminister hätten sich aufgeschlossen gezeigt, doch Melo bringe die Angelegenheit nicht voran.

Die Darstellung des Ministeriums und das Protokoll von 2002

Das Verteidigungsministerium erklärte in einer am Freitag, 23. Oktober, veröffentlichten Mitteilung, die Stadt habe eine im September 2002 unter dem Gesetz über die militärische Infrastruktur unterzeichnete Vereinbarung nicht eingehalten, und Menezes habe eine aktuelle Bitte um ein Treffen nicht beantwortet. Menezes wies diese Darstellung in einem Interview mit SIC Notícias in der Nacht zum 23. Oktober zurück und nannte es „vollkommen falsch“, dass er für Donnerstag, 22. Oktober, zu einem Treffen vorgeladen worden sei. Er forderte den Minister auf, dies mit einer E-Mail oder einer WhatsApp-Nachricht zu belegen, und sagte, Melo habe sich geweigert, ihn zu empfangen. Am Samstag, 24. Oktober, sagte Melo, das Heer habe der Stadt 2002 im Rahmen eines Protokolls mit Gegenleistungen einige seiner besten Grundstücke auf dem Serra do Pilar überlassen, nämlich Arbeiten an drei Kasernen und die Aufwertung eines Grundstücks durch dessen Bebauungspotenzial. Melo fügte hinzu, keine dieser Arbeiten sei ausgeführt worden, und eine Übergabe des Geländes jetzt würde das Heer ohne Gegenleistung zurücklassen, da das Gesetz über die militärische Infrastruktur verlange, dass aus den Streitkräften ausscheidendes Gelände Erträge erwirtschaften müsse und nicht verschenkt werden dürfe. Der Ablauf des Streits ist im Folgenden dargestellt.

Melos Reaktion in Porto

Melo, der auch die CDS-PP führt, sprach in Porto vor Journalisten an der Seite des Portoer Bürgermeisters Pedro Duarte, der sich nicht zu einer Zurückweisung der Organisatoren eines Protestcamps für Wohnraum äußern wollte, die einen Kontakt zum Stadtrat bestritten hatten. Melo sagte, er bedauere den Ton, die Adjektive und die Bemerkungen, die Menezes verwendet habe, und erinnerte daran, dass seine Partei Menezes während des Wahlkampfs, der ihn ins Bürgermeisteramt brachte, loyal unterstützt habe. Er betonte seine „tiefe Wertschätzung“ für den Bürgermeister von Gaia. Er fügte hinzu, er werde im Gegenzug keine persönliche Bemerkung machen. Er formulierte es so:

„Ich bedauere zutiefst, was gestern geschehen ist. Ich bedauere den Ton, ich bedauere die Adjektive, ich bedauere die persönlichen und sogar parteipolitischen Bemerkungen.“

Nuno Melo, Portugiesischer Verteidigungsminister und Vorsitzender

Wohnungsbaupläne und Menezes' Angriffe

Im selben Interview ging Menezes weiter und sagte gegenüber SIC Notícias, wie junge Menschen den Minister beurteilen würden:

„Die jungen Portugiesen werden die schikanöse und arrogante Haltung von Minister Nuno Melo nicht verzeihen.“

Luís Filipe Menezes, Bürgermeister von Vila Nova de Gaia

Menezes lobte zudem PSD-Minister, nannte Pinto Luz und Paulo Rangel und stellte sie Melo gegenüber, von dem er sagte, er sei in die Regierung eingetreten, ohne jemals eine Wahl gewonnen zu haben. Er sagte, die Stadt rechne damit, bis März 2027 500 Wohnungen und bis Ende 2027 etwa 1.500 zu übergeben, und sie habe einen Alternativplan, falls das Verteidigungsministerium das Grundstück nicht freigebe. Menezes argumentierte, Portugal brauche sozialen Wohnungsbau in großem Maßstab und einen Ansatz nahe einer „Kriegswirtschaft“, und der Minister verstehe die Stimmung auf der Straße nicht. Die Wohnungsbauzahlen der Stadt sind im Folgenden dargestellt.

Wohnungsbauplan des Stadtrats von GaiaWohnungen
Gesamtprojekt
3000 Wohnungen
Bis März 2027
500 Wohnungen
Bis Ende 2027
1500 Wohnungen

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