Diplomatie · Washington und Oleschky
Melania Trump empfängt nach Waffenruhe in Oleschky russische und ukrainische Delegationen im Weißen Haus
Die First Lady leitete am 5. November ein Treffen im Weißen Haus mit Delegationen aus Russland und der Ukraine und würdigte eine begrenzte humanitäre Waffenruhe in der russisch besetzten Stadt Oleschky. Sie stellte sich selbst als Vermittlerin der Vereinbarung dar – eine Darstellung, die ukrainische Kommentatoren bestreiten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Courrier international, Rzeczpospolita, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Delegationen aus Russland und der Ukraine trafen am Donnerstag, dem 5. November, zusammen, nachdem eine Waffenruhe vom 27. Oktober bis 1. November laut La Razón knapp 800 Zivilisten die Ausreise aus Oleschky ermöglicht hatte.
Melania Trump erklärte, sie habe im September 2026 von der Krise erfahren und ihren Berater Marc Beckman mit den Verhandlungen beauftragt; ihrer eigenen Darstellung zufolge sind über einen im August 2025 mit Putin eröffneten Kanal 34 Kinder wieder zusammengeführt worden.
Roman Switan von der Tageszeitung Gazeta sagte, die russischen Streitkräfte hätten die zweitägige Waffenruhe genutzt, um Stellungen am linken Ufer des Dnipro zu verstärken, während Natalija Baljuk von Vyssokiy Zamok in Lemberg in ihrem Urteil noch schärfer war.
Kirill Dmitrijew, Gesandter Wladimir Putins, überreichte Melania Trump eine Zeichnung eines elfjährigen ukrainischen Mädchens aus Oleschky, und sie übergab beiden Delegationen einen Brief für Putin und Selenskyj.
Die Republikaner verloren am 3. November beide Kammern des Kongresses, und Morning Consult hatte die Zustimmung für Donald Trump vor der Wahl bei 41 Prozent und die Ablehnung bei 57 Prozent veranschlagt.
- 27.10.Waffenruhe in Oleschky tritt in Kraft und gilt bis zum 1. November
- 3.11.Zwischenwahlen; die Republikaner verlieren beide Kammern des Kongresses
- 5.11.Treffen im Weißen Haus mit russischen und ukrainischen Delegationen
Eine Waffenruhe und ein Treffen im Weißen Haus
Am Donnerstag, dem 5. November, empfing Melania Trump Delegationen aus Russland und der Ukraine im Weißen Haus – das erste Treffen von Vertretern beider Länder, seit der russische Angriffskrieg in sein fünftes Jahr gegangen ist. Das Treffen würdigte eine begrenzte humanitäre Waffenruhe in Oleschky, einer russisch besetzten Stadt in der ukrainischen Region Cherson, die es Hunderten von der Wasser- und Stromversorgung abgeschnittenen Menschen ermöglichte, die Stadt zu verlassen. La Razón beziffert die Evakuierung auf knapp 800 Zivilisten während einer auf sechs Tage begrenzten Waffenruhe, während Rzeczpospolita die Pause auf den Zeitraum vom 27. Oktober bis 1. November datiert.
Ihre Darstellung der Mission
Melania Trump erklärte, sie habe im September von der Krise erfahren und ihren Vertreter Marc Beckman angewiesen, in ihrem Namen mit Moskau und Kiew zu verhandeln. Watson berichtet, sie habe erstmals am Rande der UN-Generalversammlung von der Lage erfahren. Bereits im August 2025 habe sie Wladimir Putin wegen der nach Russland verbrachten ukrainischen Kinder geschrieben, und laut dem Weißen Haus habe dieser Kanal dazu beigetragen, 34 Kinder mit ihren Familien wieder zusammenzuführen. Ihrer eigenen Darstellung zufolge war sie zudem an der Prüfung von Satellitenbildern, des Räumungsplans und der Evakuierungsroute beteiligt.
„Im September wurde mir das Ausmaß der humanitären Krise in Oleschky bewusst. In Anbetracht der Dringlichkeit handelte ich sofort.“
Ukrainische Vertreter überreichten ihr den Orden der Prinzessin Olga erster Klasse, wobei die Quellen in den Details voneinander abweichen. Der Bericht von 20minutes besagt, Präsident Wolodymyr Selenskyj habe ihn am Mittwoch übergeben, während La Razón schreibt, der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinez habe ihn am Donnerstag persönlich in Washington überreicht. Die folgende Zeitleiste zeichnet den Ablauf von ihrem Brief an Putin bis zum Treffen nach.
Geteilte Reaktionen in der Ukraine und Russland
Die Kommentare in der Ukraine waren gespalten. Roman Switan, ein geopolitischer Analyst, den die Tageszeitung Gazeta zitiert, sagte, Melania Trump habe nichts entschieden, und die russischen Streitkräfte hätten die zweitägige Waffenruhe genutzt, um ihre Stellungen am linken Ufer des Dnipro zu stärken. Natalija Baljuk, Chefredakteurin der Lemberger Tageszeitung Vyssokiy Zamok, fiel in ihrer Bewertung des Ereignisses noch schärfer aus. Der russischen Delegation gehörten Kirill Dmitrijew, der Sondergesandte Wladimir Putins, und Jana Lantratowa, die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, an.
Dmitrijew überreichte der First Lady eine Zeichnung eines elfjährigen ukrainischen Mädchens aus Oleschky, dessen Familie sich Berichten zufolge entschieden hat, nach Russland zu ziehen; darauf standen die Worte „I love Melania“. Im Gegenzug übergab Melania Trump beiden Delegationen einen Brief an Putin und Selenskyj. Komentari, in den Berichten zitiert, merkte an, dass beide russischen Delegierten US-Sanktionen unterliegen.
Politischer Hintergrund
Das Treffen fand zwei Tage nach den Wahlen vom 3. November statt, bei denen die Republikaner laut La Razón die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses verloren. Vor der Abstimmung hatte Morning Consult die Zustimmung für Donald Trump bei 41 Prozent und die Ablehnung bei 57 Prozent veranschlagt. Olivier Richomme, Professor für US-Politikgeschichte an der Universität Lyon-2, merkte an, Melania Trump habe in keiner der beiden Amtszeiten ihres Mannes eine politische Rolle innegehabt.
- Zustimmung
- 41 %
- Ablehnung
- 57 %
Daten aus dem Artikeltext
Katherine Jellison, emeritierte Professorin der Ohio University mit Spezialisierung auf die Geschichte der First Ladies, deutete an, Melania Trump präsentiere womöglich ein humaneres Image im Kontrast zum Ansatz ihres Mannes, den sie als im Kern transaktional beschrieb. Gespräche über den Krieg in der Ukraine sollen laut 20minutes etwa eine Woche nach dem Treffen im Weißen Haus in Abu Dhabi stattfinden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Courrier internationalMelania Trump empfängt russische und ukrainische Gesandte: „Maskerade“ im Weißen HausMelania Trump reçoit les émissaires russes et ukrainiens : "mascarade" à la Maison-Blanche · Original auf Französisch
- RzeczpospolitaMelania Trump steigt in das Spiel um die Ukraine ein. Putin hat ein Interesse daranMelania Trump wkracza do gry o Ukrainę. Putin ma w tym swój interes · Original auf Polnisch
- watson.ch/Melania Trump, die Friedensvermittlerin? Wie die First Lady an Einfluss gewinnt
- The New York TimesMelania Trump positioniert den weißen Anzug neuMelania Trump Repositions the White Suit · Original auf Englisch
- Melania Trump
- First Lady der Vereinigten Staaten, die die Delegationen empfing und sich als Vermittlerin der Waffenruhe von Oleschky darstellte
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Partei am 3. November beide Kammern des Kongresses verlor
- Volodymyr Zelensky
- Ukrainischer Präsident, der mit der Verleihung des Ordens der Prinzessin Olga an Melania Trump in Verbindung gebracht wird
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, der Melania Trumps Brief über ukrainische Kinder erhielt
- Kirill Dmitriev
- Sondergesandter Wladimir Putins, der die russische Delegation leitete
- Dmytro Lubinets
- Ukrainischer Ombudsmann, der die ukrainische Delegation leitete und die Auszeichnung überreichte
- Yana Lantratova
- Menschenrechtsbeauftragte Russlands in der russischen Delegation
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