Regierung · Bukarest und Cernavoda
Rumänien gibt Transelectrica die Befugnis, Industriekunden vom Netz zu nehmen, da Dürre an der Donau das Kernkraftwerk Cernavoda bedroht
Die rumänische Regierung hat am 6. August einen Risikovorsorgeplan verabschiedet, der dem Netzbetreiber Transelectrica erlaubt, große Industriekunden mit 24-stündiger Vorankündigung vom Netz zu nehmen, da niedrige Wasserstände der Donau das Kernkraftwerk Cernavoda bedrohen und die Energiekrise ein bis zwei Wochen andauern könnte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Stirile ProTV, RFI und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 6. August verabschiedete die Regierung einen Risikovorsorgeplan, der Erdbeben, Krieg, Pandemien und Dürre abdeckt, wobei letztere aufgrund niedriger Wasserstände der Donau, die das Kernkraftwerk Cernavoda bedrohen, der aktuelle Auslöser ist.
Transelectrica wird beauftragt, große Industriekunden mit 24-stündiger Vorankündigung zu begrenzen oder abzuschalten, jedoch nur während der Spitzenzeiten von 19:00 bis 23:00 Uhr, wenn die Situation dies erfordert.
Bolojan erklärte, dass private Haushalte, Krankenhäuser, Sanatorien sowie Gas- oder Ölversorgungsstationen von jeglichen Begrenzungs- oder Abschaltungsmaßnahmen ausgenommen sind.
Ein Nationales Einsatzzentrum mit rund 15 Vertretern der wichtigsten Energieerzeuger und -lieferanten wird die Krisenoperationen koordinieren und Transelectrica beauftragen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
Bolojan schätzte, dass die Krise noch einige Tage, möglicherweise ein oder zwei Wochen andauern könnte, und forderte Bürger, Unternehmen und lokale Behörden auf, die freiwilligen Verbrauchsreduzierungen in den Abendstunden beizubehalten.
- 3.08.Die Werke von Dacia und Ford beginnen mit Wartungsarbeiten, Produktion bis 19. August eingestellt, spart etwa 200 MW Stromverbrauch
- 6.08.Regierung verabschiedet Risikovorsorgeplan; Bolojan kündigt Nationales Einsatzzentrum für den Energiesektor an
- 7.08.Außerordentliche Regierungssitzung angesetzt, um Tranchen von Industriekunden zu genehmigen, die einer möglichen Abschaltung unterliegen
- 19.08.Geplantes Ende der Wartungsstilllegung von Dacia und Ford
Regierung verabschiedet Risikovorsorgeplan
Der rumänische Interims-Ministerpräsident Ilie Bolojan gab am 6. August bekannt, dass die Regierung einen Risikovorsorgeplan für den Stromsektor verabschiedet hat, einen allgemeinen Rahmen, der Erdbeben, Krieg, Pandemien und Dürre abdeckt. Die aktuelle Krise wird durch niedrige Wasserstände der Donau verursacht, die die Abschaltung des zweiten Reaktors des Kernkraftwerks Cernavoda erzwingen könnten. Bolojan sagte, dass Arbeiten an der Donau darauf abzielen, einen ausreichenden Durchfluss bei Cernavoda aufrechtzuerhalten, damit der Reaktor weiterbetrieben werden kann.
Der Plan legt fest, welche Verbraucherkategorien betroffen sein können, welche ausgenommen sind und welche Institutionen die Krisenreaktion koordinieren. Eine Regierungssitzung am 7. August war angesetzt, um die spezifischen Tranchen von Industriekunden zu genehmigen, die einer möglichen Einschränkung unterliegen.
Mechanismus zur Abschaltung von Industriekunden
Im Rahmen des verabschiedeten Beschlusses erhält der Netzbetreiber Transelectrica ein Mandat, große Industriekunden, die an das nationale Energiesystem angeschlossen sind, zu begrenzen oder vorübergehend abzuschalten, jedoch nur, wenn freiwillige Verbrauchsreduzierungen nicht ausreichen. Betroffene Unternehmen erhalten mindestens 24 Stunden im Voraus eine Benachrichtigung. Bolojan präzisierte, dass die Einschränkungen während der Spitzenverbrauchszeiten zwischen 19:00 und 23:00 Uhr gelten würden.
Bolojan betonte, dass private Haushalte von allen Maßnahmen ausgenommen sind.
„Ich betone, dass private Haushalte, Bürger, nicht eingeschränkt oder abgeschaltet werden, daher sind Haushaltsverbraucher von diesen Maßnahmen ausgenommen, ebenso wie Verbraucher, deren Tätigkeit nicht unterbrochen werden kann, wie Krankenhäuser, Sanatorien oder andere nicht unterbrechbare Tätigkeiten, Stationen, die Gas- und Öleinheiten versorgen, und so weiter, werden nicht in diese Norm einbezogen.“
Nationales Einsatzzentrum
Bolojan kündigte an, dass er am 6. August eine Anordnung zur Einrichtung eines Nationalen Einsatzzentrums im Energiesektor unterzeichnen werde, das rund 15 Vertreter der wichtigsten Energieerzeuger und -lieferanten Rumäniens zusammenbringt. Das Zentrum wird die Operationen während der Krise koordinieren und Transelectrica beauftragen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
Alle Produktionsgruppen, die repariert wurden, sind wieder in Betrieb genommen worden, und die Wartung anderer Gruppen wurde beschleunigt, um die verfügbare Kapazität zu erhöhen. Bolojan sagte, Rumänien verfüge über Verbindungen, die Importe von bis zu 4.000 MW ermöglichen, und verhandle mit Nachbarstaaten, um Importe in den Abendstunden zu sichern. Exporte werden nur in Stunden erlaubt sein, in denen ein Überschuss besteht.
Freiwillige Reduzierungen weiterhin unerlässlich
Bolojan appellierte erneut öffentlich an Bürger, Unternehmen, lokale Behörden und Industriekunden, die freiwilligen Reduzierungen des Stromverbrauchs beizubehalten, insbesondere in den Abendstunden. Er dankte denen, die in den letzten Tagen bereits zur Verbrauchsreduzierung beigetragen hatten, und sagte, die Wirkung auf das nationale Energiesystem sei sichtbar.
„Es wird noch einige Tage dauern, vielleicht eine Woche oder zwei, und die Beibehaltung dieser freiwilligen Reduktionsmaßnahmen in den Abendstunden ist eine sehr wichtige Sache, denn sie hält unseren Verbrauch auf einem Niveau, das sowohl durch die heimische Produktion als auch durch Importe gedeckt wird.“
Er warnte, dass Probleme auftreten könnten, wenn der Reaktor von Cernavoda nicht mehr betrieben werden kann oder wenn abendliche Importe aufgrund von Produktionskapazitätsstilllegungen in Nachbarländern nicht verfügbar sind. Die Werke von Dacia und Ford haben am 3. August mit Wartungsarbeiten begonnen, die Produktion wurde bis zum 19. August eingestellt, was etwa 200 MW Stromverbrauch einspart.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ziare.comGuvernul adoptă măsuri excepționale în criza energetică: Transelectrica poate deconecta marii consumatori de la rețeaua de energie. Ce se întâmplă cu consumatorii casnici
- Stirile ProTVIlie Bolojan: Criza ar mai putea dura "o săptămână sau două". Transelectrica va putea deconecta marii consumatori de energie - Știrile ProTV
- RFITranselectrica va putea deconecta marii consumatori industriali
- adevarul.roBolojan: Populația și spitalele nu vor fi afectate de eventualele restricții la energie. Guvernul înființează un centru operativ pentru gestionarea riscurilor
- Ilie Bolojan
- Amtierender/Interims-Ministerpräsident Rumäniens, der am 6. August 2026 die Maßnahmen zur Energiekrise ankündigte
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