Konflikte · Moskau, Kiew und Cherson
Ukraine startet über 1.000 Drohnen gegen Russland und trifft Moskauer Raffinerie während der Wahl
Ukrainische Streitkräfte haben über Nacht mehr als 1.000 Drohnen über Russland gestartet und dabei die Moskauer Ölraffinerie Kapotnya sowie Wohngebiete getroffen, während der dritte Wahltag der russischen Parlamentswahl zu Ende ging.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Franceinfo, Diário de Notícias und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abfang von 1.100 Drohnen landesweit, während Moskaus Bürgermeister Sergei Sobyanin erklärte, dass 450 auf die Hauptstadt abzielten.
Angriffe trafen die Ölraffinerie Kapotnya und Wohngebiete, töteten zwei Menschen, verletzten 20 und zwangen 400 Bewohner zur Evakuierung.
Die Angriffe fanden am 20. September 2026 statt, dem letzten Tag einer dreitägigen Parlamentswahl, bei der die Wahlbeteiligung am frühen Nachmittag über 50 % lag.
Präsident Volodymyr Zelensky erklärte, dass ukrainische Flamingo- und Pelican-Raketen zusammen mit Drohnen gegen Logistik- und Energieziele eingesetzt wurden.
- 20.09.Russische Zentrale Wahlkommission meldet Parlamentswahlbeteiligung über 50 %
- 20.09.Erwartete Veröffentlichung erster Parlamentswahlergebnisse
- 21.09.Geplante Veröffentlichung detaillierter russischer Parlamentswahlergebnisse
Großangelegte Angriffe auf die Region Moskau
Ukrainische Streitkräfte starteten in der Nacht zum 20. September 2026 eine Welle von Drohnen- und Raketenangriffen auf russisches Territorium, die sich auf Moskau und die umliegenden Bezirke konzentrierten. Russische Verteidigungsbeamte berichteten, dass die Luftabwehrsysteme landesweit, über dem Schwarzen Meer und auf der Krim 1.100 Drohnen abgefangen hätten. Moskaus Bürgermeister Sergei Sobyanin erklärte, dass allein 450 Drohnen auf die russische Hauptstadt gerichtet waren, während der Gouverneur der Region Moskau, Andrei Vorobyov, mitteilte, dass 249 Drohnen in der Region Moskau abgeschossen wurden. Russische Beamte behaupteten, die Operation habe den Zweck gehabt, die Stimmabgabe am dritten und letzten Tag der russischen Parlamentswahl zu stören.
Bürgermeister Sergei Sobyanin äußerte sich nach den morgendlichen Angriffen auf Telegram zum Ausmaß der Drohnenoperation.
„Dieser beispiellose Angriff war eindeutig darauf ausgelegt, die Wahlen zu stören. Der Feind hat damit keinen Erfolg gehabt.“
- Landesweit abgeschossen (Verteidigungsministerium)
- 1100 Drohnen
- Auf Moskau abzielend (Sergei Sobyanin)
- 450 Drohnen
- In der Region Moskau abgeschossen (Andrei Vorobyov)
- 249 Drohnen
Daten aus dem Artikeltext
Energieinfrastruktur und Schäden an Wohngebäuden
Die Angriffe forderten Todesopfer und verursachten Gebäudeschäden in mehreren Wohn- und Industriegebieten. In der Region Moskau meldete Gouverneur Vorobyov zwei Tote: eine 44-jährige Frau in Sofyino, nachdem eine Drohne ein dreistöckiges Wohnhaus getroffen hatte, und einen 71-jährigen Mann im Bezirk Orekhovo-Zuevo, nachdem ein Haus getroffen worden war. Fünf weitere Personen, darunter zwei Kinder, erlitten in Sofyino Verletzungen, womit die regionale Zahl der Verletzten auf zwanzig stieg. In einem anderen betroffenen Bezirk wurden 400 Bewohner evakuiert, nachdem eine Drohne ein 21-stöckiges Gebäude getroffen und einen Brand ausgelöst hatte.
Im Süden Moskaus trafen Drohnen die Ölraffinerie Kapotnya, die als Moskauer Ölraffinerie bekannt ist und von Gazpromneft betrieben wird. Die Anlage liefert mehr als ein Drittel des in der Region Moskau verbrauchten Treibstoffs, darunter Benzin, Diesel und Kerosin, das teilweise von den russischen Streitkräften genutzt wird. Ukrainische Militärbeamte bestätigten Angriffe auf drei kritische Einheiten der Raffinerie sowie auf ein nahe gelegenes Logistikzentrum, die einen Großbrand auslösten. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky bestätigte den Einsatz der einheimischen Flamingo- und Pelican-Raketen zusammen mit Drohnen bei der Operation gegen russische Öl- und Logistikanlagen.
Präsident Volodymyr Zelensky äußerte sich am Sonntag in einer Erklärung zu den Langstreckenoperationen gegen die russische Infrastruktur.
„Moskau muss aufhören, mehrschichtige Luftabwehrsysteme auf Kosten anderer Regionen aufzubauen, und stattdessen seinen brutalen Krieg beenden und den Frieden wählen.“
Wahl endet in Parlamentswahl
Die Drohnenangriffe fielen mit dem Abschlusstag der dreitägigen russischen Parlamentswahlen zusammen, den ersten seit Beginn der umfassenden Invasion der Ukraine im Februar 2022. Die meisten Kriegsgegner waren von der Kandidatur ausgeschlossen, sodass die regierende Partei Einiges Russland in der Lage war, ihre parlamentarische Mehrheit zu behalten. Trotz gemeldeter Cyberangriffe am 19. September 2026 gab die russische Zentrale Wahlkommission bekannt, dass die landesweite Wahlbeteiligung am Sonntag am frühen Nachmittag über 50 % lag.
Erste Wahlergebnisse sollten am 20. September 2026 gegen 18:00 GMT veröffentlicht werden, detaillierte Ergebnisse wurden für den 21. September erwartet. Im russisch kontrollierten Cherson berichteten Staatsmedien, dass bei einem Drohnenangriff auf einen Bus zwei Menschen starben, darunter ein Wahlbeamter.
Grenzüberschreitende Opfer und Angriffe
Den nächtlichen Drohnenangriffen auf Moskau waren Angriffe in mehreren anderen Regionen vorausgegangen. In der Ukraine berichteten Beamte, dass russische Angriffe am Samstag in den Gebieten Kiew und Sumy neun Menschen getötet hätten, darunter drei Kinder. In der Region Cherson teilten ukrainische Beamte mit, dass eine russische Drohne ein Kloster im Dorf Chervony Mayak getroffen habe, wobei ein 71-jähriger Priester getötet und vier weitere Geistliche verletzt wurden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Deutsche WelleRecord Ukrainian attack leaves Moscow ablaze on election day
- FranceinfoUne attaque de drones massive sur Moscou, une raffinerie touchée
- Diário de NotíciasUcrânia lança grande ataque a Moscovo em plenas eleições russas
- BBCUcrânia lança cerca de 450 drones contra Moscou no maior ataque à capital russa, diz prefeito
- Sergei Sobyanin
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- Andrei Vorobyov
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