Regierung · Washington
Thomas Massie reicht Amtsenthebungsantrag gegen Pete Hegseth wegen nicht autorisiertem Iran-Krieg ein
Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie hat am Dienstag eine privilegierte 34-seitige Resolution im Repräsentantenhaus eingebracht, in der er Verstöße gegen die War Powers Resolution anführt und eine Abstimmung vor den Zwischenwahlen im November erzwingt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20 Minuten, The Telegraph, Spiegel Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Abgeordnete Thomas Massie brachte am 15. September 2026 eine 34-seitige Amtsenthebungsresolution ein und berief sich auf den privilegierten Status, um eine Abstimmung im Plenum innerhalb von zwei Sitzungstagen zu erzwingen.
Der Antrag wirft Verteidigungsminister Pete Hegseth vor, drei Bestimmungen der War Powers Resolution von 1973 im Konflikt mit dem Iran, der am 28. Februar 2026 begann, verletzt zu haben.
Die Operation Epic Fury verursachte bis Juni 2026 Kosten in Höhe von 33,4 Milliarden US-Dollar, darunter über 22 Milliarden US-Dollar für Munition, die strategische Bestandsdefizite schuf.
Die Abstimmung findet vor den Zwischenwahlen am 3. November 2026 statt. Laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage liegen die Demokraten in der Wählerpräferenz mit 44 % gegenüber 37 % vor den Republikanern.

- Mai 2026Thomas Massie verliert Vorwahl in Kentucky gegen Ed Gallrein
- Juni 2026Pentagon-Operationen erreichen kumulative Kosten von 33,4 Milliarden US-Dollar
- 15.09.Thomas Massie reicht privilegierte Amtsenthebungsartikel gegen Hegseth ein
Amtsenthebungsresolution im Repräsentantenhaus eingereicht
Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie aus Kentucky hat am 15. September 2026 einen Amtsenthebungsantrag gegen Verteidigungsminister Pete Hegseth eingebracht. Massie legte das 34-seitige Dokument auf dem Fußboden des Repräsentantenhauses vor und reichte es als privilegierte Resolution ein, die das Parlament zwingt, innerhalb von zwei Sitzungstagen darüber abzustimmen. Der Abgeordnete aus Kentucky bestätigte, dass er ohne Rücksprache mit Kollegen handelte und niemanden vorab informierte. Das Manöver fällt zeitlich mit geplanten Abstimmungen über eine separate, von den Demokraten geführte Resolution zur Begrenzung der Kriegsführung von Präsident Donald Trump sowie einem von dem demokratischen Abgeordneten Al Green eingebrachten Amtsenthebungsantrag gegen Trump zusammen.
„Minister Hegseth hat die ihm als Verteidigungsminister anvertrauten Befugnisse missbraucht, indem er die verfassungsrechtlichen Grenzen des Einsatzes militärischer Gewalt und die Gesetze zur Führung von Feindseligkeiten seinen eigenen politischen Zielen unterordnete.“
Vorwürfe nicht autorisierter Kriegsführung und Fehlverhaltens
Massie argumentierte, dass Hegseth, der sich selbst als Kriegsminister bezeichnet, drei spezifische Bestimmungen des War Powers Resolution von 1973 verletzt habe, indem er ohne Zustimmung des Kongresses Operationen im Iran durchführte. Die Resolution wirft ihm außerdem außergerichtliche Tötungen, militärische Angriffe auf Boote in der Karibik und die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Bezug auf demokratische Aufrufe an Soldaten vor, rechtswidrige Befehle zu verweigern. Hegseth hat die standardmäßigen militärischen Einsatzregeln zum Schutz von Zivilisten konsequent abgelehnt und sie öffentlich als dumm und politisch korrekt bezeichnet. Die Einreichung ist der zweite Amtsenthebungsversuch gegen Hegseth im Jahr 2026, nach einer Initiative im April unter der Führung der demokratischen Abgeordneten Yassamin Ansari, die nicht autorisierte Offenlegung von Verschlusssachen und die Gefährdung von Truppen anführte.
Militärausgaben und Lieferkettenengpässe
Der Konflikt begann am 28. Februar 2026 mit gemeinsamen Angriffen amerikanischer und israelischer Streitkräfte auf den Iran. Ein erster Bericht an den Kongress des Generalinspekteurs des Verteidigungsministeriums räumte ein, dass die Operation Epic Fury strategische Bestandslücken geschaffen und schwere Engpässe in der Rüstungsindustrie offengelegt habe. Sowohl Trump als auch Hegseth hatten zuvor Berichte über Munitionsverknappung bestritten. Pentagon-Unterlagen beziffern die gesamten Kriegsausgaben bis Ende Juni 2026 auf 33,4 Milliarden US-Dollar, wobei allein über 22 Milliarden US-Dollar für Munition ausgegeben wurden. Das Congressional Budget Office schätzt, dass die laufenden Kampfhandlungen zusätzliche Mittel von etwa zwei Milliarden US-Dollar pro Monat erfordern, während Störungen der kommerziellen Schifffahrtswege die Inlandspreise für Benzin und Diesel in die Nähe von Rekordhöhen getrieben haben.
Politische Reibungen vor den Zwischenwahlen im November
Pentagon-Pressesprecher Kingsley Wilson wies die Resolution zurück und verteidigte die Bilanz des Verteidigungsministers.
„Das gesamte Ministerium steht geschlossen hinter der Vision des Ministers und wird weiter daran arbeiten, unsere Soldaten und Amerika an erste Stelle zu setzen.“
Die erzwungene Abstimmung schafft ein prozessuales Hindernis für die Republikaner im Repräsentantenhaus, die in beiden Kammern des Kongresses vor den Zwischenwahlen am 3. November 2026 knappe Mehrheiten halten. Massie, ein Gegner von Auslandseinsätzen und Militärhilfe für Israel, verbringt seine letzten Monate im Amt, nachdem er im Mai seine Vorwahl gegen den von Trump unterstützten ehemaligen Navy-SEAL Ed Gallrein verloren hatte, nach Auseinandersetzungen über die Justizunterlagen des Jeffrey Epstein. Der Widerstand gegen den Konflikt auf der politischen Rechten hat sich auf den Kommentator Tucker Carlson ausgeweitet, begleitet von wachsender Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung. Eine NBC-News-Umfrage zeigt, dass die starke Unterstützung für Trumps Kriegskurs unter den Republikanern seit dem Frühjahr um 18 Prozentpunkte auf 30 % gesunken ist, mit einem Rückgang von 21 Punkten bei den MAGA-Wählern, während die Reuters/Ipsos-Umfrage die demokratische Kongresspräferenz mit 44 % gegenüber 37 % vor den Republikanern sieht.
- Demokraten
- 44 %
- Republikaner
- 37 %
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20 MinutenPete Hegseth: Republikaner leitet Amtsenthebungsverfahren gegen Verteidigungsminister ein
- The TelegraphRebel Republican moves to impeach Pete Hegseth
- Spiegel OnlinePete Hegseth: Republikaner stößt Amtsenthebungsverfahren gegen US-Verteidigungsminister an
- Al Jazeera OnlineRepublican congressman calls to impeach US Defence Secretary Pete Hegseth
- Thomas Massie
- US-Abgeordneter für Kentucky, der Amtsenthebungsantrag gegen Pete Hegseth einreichte
- Pete Hegseth
- US-Verteidigungsminister, gegen den ein Amtsenthebungsverfahren wegen nicht autorisierter Militäroperationen eingeleitet wird
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der Militärschläge gegen den Iran autorisierte
- Kingsley Wilson
- Pentagon-Pressesprecher
- Yassamin Ansari
- Demokratische US-Abgeordnete, die im April einen früheren Amtsenthebungsversuch gegen Hegseth anführte
- Ed Gallrein
- Ehemaliger Navy-SEAL, der Thomas Massie in der republikanischen Vorwahl im Mai besiegte
- Al Green
- Demokratischer US-Abgeordneter, der einen Amtsenthebungsantrag gegen Präsident Donald Trump einreichte
- Tucker Carlson
- Medienpersönlichkeit, die die Außenpolitik der Trump-Administration kritisiert
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