Fußball · Barcelona

Juan Martínez Munuera pfeift am 25. Oktober den Clásico Barcelona-Real Madrid im Camp Nou

Juan Martínez Munuera wird am Sonntag, 25. Oktober, den Clásico des zehnten Spieltags im Spotify Camp Nou pfeifen, Anstoß ist um 21:00 Uhr. Javier Iglesias Villanueva übernimmt den VAR; die Ansetzung fällt mit Berichten zusammen, die seinen Namen auch mit dem Negreira-Schiedsrichterfall verbinden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Confidencial, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona · Spanien

Die Ansetzung

Der Königliche Spanische Fußballverband (RFEF) bestätigte am Samstag, 24. Oktober, dass Juan Martínez Munuera am Sonntag, 25. Oktober, den Clásico zwischen Barcelona und Real Madrid im Spotify Camp Nou pfeifen wird, Anstoß ist um 21:00 Uhr. Die Partie ist der zehnte Spieltag von LaLiga EA Sports. Martínez Munuera, 44, ist ein beurlaubter Polizist (policía en excedencia), stammt aus Benidorm in Alicante und gehört dem valencianischen Schiedsrichterausschuss an. Seit 2015 ist er internationaler Schiedsrichter, seit 2013 pfeift er in der höchsten spanischen Spielklasse. Die Partie am 25. Oktober wird sein fünfter Clásico sein.

Das Schiedsrichterteam

Javier Iglesias Villanueva fungiert als VAR, sein Assistent ist José Antonio López Toca. Diego Barbero und Miguel Martínez stehen als Assistenten an der Seitenlinie, José Antonio Palomares ist Vierter Offizieller. Javier Alberola Rojas, der als der andere aussichtsreiche Kandidat für die Ansetzung gilt, pfeift stattdessen Real Sociedad gegen Levante.

Bilanz in früheren Duellen

Martínez Munuera hat vor diesem vier Clásicos gepfiffen, drei davon gewann Real Madrid. Real Madrid besiegte Barcelona 2020-21 in der Liga im Camp Nou mit 1:3, Barcelona gewann 2021-22 im Bernabéu mit 4:0 – der einzige Sieg der Katalanen in diesen vier Spielen. Real Madrid gewann zudem im Camp Nou mit 0:4 im Rückspiel des Copa-del-Rey-Halbfinals 2022-23 sowie mit 4:1 im Supercopa-Finale 2023-24 in Riad, Saudi-Arabien, wo Araujo des Feldes verwiesen wurde. In seiner weiteren Bilanz hat Real Madrid 65,9 % von 41 Präzedenzfällen unter ihm gewonnen, Barcelona 74,2 % der 31 Spiele, die er gepfiffen hat. Barcelona erhielt unter ihm zudem zwei Platzverweise, Real Madrid einen – bei zehn Spielen weniger unter seiner Leitung.

Der Negreira-Fall

El Confidencial berichtet, Martínez Munuera gehöre zu den Schiedsrichtern, die angeblich für Coaching-Leistungen des Sohnes von José María Enríquez Negreira gezahlt haben, der von 1994 bis 2018 Vizepräsident des Technischen Schiedsrichterausschusses (CTA) war. Das Medium gibt an, im Juli 2023 Einsicht in eine Aussage des Bruders des Schiedsrichters, Miguel Martínez Munuera, eines Linienrichters, gehabt zu haben, der den Ermittlern der Guardia Civil sagte, die Sitzungen hätten der Verbesserung der Konzentration gedient und hätten aus der Ferne stattgefunden. Der Bruder habe die Kosten der Sitzungen nicht gekannt; die Zahlungen seien angeblich per Banküberweisung von rund 200 Euro pro Sitzung erfolgt. In derselben Aussage heißt es, Negreiras Sohn habe das Schiedsrichterteam bei Reisen zum Camp Nou zwischen 2015 und 2023 zu Hotels gefahren und in die Stadien begleitet. Weitere Schiedsrichter, die in dem Verfahren auftauchten, seien David Medié Jiménez, Javier Alberola Rojas und Santiago Jaime Latre. Martínez Munuera hat stets bestritten, dass Negreira Einfluss auf Schiedsrichter gehabt habe, und sagte:

„Soweit ich weiß, hatte er keinen Einfluss auf Schiedsrichter.“

Juan Martínez Munuera, Schiedsrichter

Schiedsrichterwesen und die Mourinho-Ära

ABC sprach mit drei pensionierten Schiedsrichtern über das Pfeifen von Clásicos während José Mourinhos erster Amtszeit bei Real Madrid von 2010 bis 2013; einer von ihnen wollte anonym bleiben. Iturralde González pfiff den 5:0-Sieg Barcelonas im November 2010, Mourinhos ersten Clásico als Madrid-Trainer, und erinnerte sich, Mourinho sei immer frontal auf die Schiedsrichter zugegangen, während Pep Guardiola eher hinterhältig gewesen sei. Muñiz Fernández sagte, die Autorität des Trainers ende mit dem Anpfiff, und fasste das Prinzip so zusammen:

„Auf dem Platz hat der Schiedsrichter das Sagen.“

Muñiz Fernández

Muñiz Fernández beschrieb zudem Proteste von beiden Bänken, auf die bei Überschreitung sofort reagiert werden müsse.

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