Fußball · Rom, Mailand und Moskau
Maldini und Leonardo treten von italienischen Ämtern zurück, nachdem Verband Pirlo-Ernennung wegen Russland-Verbindungen blockiert
Paolo Maldini ist am Montag als technischer Direktor Italiens zurückgetreten, und Leonardo legte sein Amt als Berater nieder, nachdem die FIGC die Ernennung von Andrea Pirlo zum Cheftrainer mit der Begründung abgelehnt hatte, der ehemalige Mittelfeldspieler sei Botschafter des russischen Wettunternehmens Fonbet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von sport.interia.pl, polsatnews.pl, www.polsatsport.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
FIGC-Präsident Giovanni Malago lehnte die Kandidatur von Andrea Pirlo am späten 26. Juli 2026 ab, nachdem eine rechtliche Prüfung seines Vertrags mit dem russischen Buchmacher Fonbet, der einen Werbebesuch in Moskau im Mai 2026 beinhaltete, durchgeführt wurde.
Technischer Direktor Paolo Maldini und Berater Leonardo traten am Montag, dem 27. Juli 2026, zurück, da sie das politische Veto gegen ihren einzigen Kandidaten als Bruch der ihnen zugesagten Autonomie betrachteten.
Gennaro Gattuso trat zurück, nachdem Italien ein WM-Qualifikations-Play-off gegen Bosnien und Herzegowina im Elfmeterschießen verloren hatte, was die dritte WM-Absage in Folge für die viermaligen Weltmeister bedeutete.
Bevor man sich an Pirlo wandte, kontaktierte die FIGC Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, die die Position beide ablehnten.

- 26.07.FIGC-Präsident Malago teilt Pirlo mit, dass er kein Kandidat mehr ist
- 27.07.Pirlo veröffentlicht Instagram-Erklärung, die Ablehnung bestätigt und Fonbet-Deal verteidigt
- 27.07.Maldini tritt als technischer Direktor zurück; Leonardo tritt als Berater zurück
Das Veto, das die Rücktritte auslöste
Andrea Pirlo war der einzige Kandidat, den Technischer Direktor Paolo Maldini und Berater Leonardo für die Nachfolge von Gennaro Gattuso vorgeschlagen hatten, der im April zurückgetreten war, nachdem Italien sich zum dritten Mal in Folge nicht für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hatte. Der Verband hatte bereits zuvor Anfragen an Pep Guardiola und Carlo Ancelotti abgelehnt. Eine Einigung mit Pirlo, der derzeit Dubai United in den VAE trainiert, wurde Ende letzter Woche erzielt; ein Vierjahresvertrag über 1,5 Millionen Euro pro Jahr plus Boni war laut La Repubblica angeblich für eine Ankündigung am Dienstag bereit.
Über das Wochenende hinweg zerfiel die Kandidatur jedoch. FIGC-Präsident Giovanni Malago ordnete eine rechtliche Prüfung von Pirlos Vertrag mit Fonbet an, einem russischen Buchmacher, für den der 47-Jährige als globaler Botschafter tätig ist. Pirlo hatte Moskau im Mai zu Werbeveranstaltungen besucht, an einem Tag schwerer russischer Angriffe auf die Ukraine. Die Verbraucherschutzorganisation Codacons kündigte an, am Montag Beschwerde einzureichen und eine einstweilige Verfügung beim Regionalen Verwaltungsgericht Latium (TAR) zu beantragen, falls die FIGC die Ernennung vorantreibe.
„Sollte die FIGC ihn zum Trainer der Nationalmannschaft ernennen, wird umgehend Beschwerde beim Regionalen Verwaltungsgericht Latium (TAR) eingelegt werden, um die Nominierung zu blockieren.“
Pirlos öffentliche Verteidigung
Pirlo erfuhr am Sonntagabend von der Entscheidung, während er sich mit Dubai United in Österreich aufhielt, die ein Freundschaftsspiel gegen Salzburg (1:1) bestritten. „Ein Telefonanruf änderte alles“, berichtete La Gazzetta dello Sport und fügte hinzu, dass Pirlo direkt mitgeteilt wurde, dass er nicht italienischer Nationaltrainer werde.
Am Montagmorgen veröffentlichte Pirlo eine Stellungnahme auf Instagram, in der er die Nachricht bestätigte. „Letzte Nacht erfuhr ich, dass ich kein Kandidat für die italienische Nationalmannschaft mehr bin“, schrieb er. In einer längeren Nachricht äußerte er sich verbittert über die öffentliche Debatte und bestand darauf, dass der Fonbet-Deal rein kommerziell sei und aus seiner Zeit in den VAE stamme.
„Die berufliche Zusammenarbeit, die in den letzten Kontroversen thematisiert wurde, entstand im Kontext meiner Karriere in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ist ausschließlich kommerzieller und sportlicher Natur. Dieser Zusammenarbeit eine politische Bedeutung zuzuschreiben, würde mir Ansichten zuschreiben, die ich nie geäußert habe und die nicht meine sind.“
Zbigniew Boniek, der ehemalige PZPN-Präsident und UEFA-Vizepräsident, sagte La Repubblica am Sonntag, dass Pirlo „der richtige Mann am richtigen Ort“ und ein „Symbol des italienischen Fußballs“ sei, forderte ihn jedoch auf, die Kontroverse schnell durch eine schriftliche Erklärung zu lösen, in der er Bedauern ausdrückt und den Vertrag kündigt.
Die Rücktritte
Maldini, der die Rolle des Technischen Direktors nur angenommen hatte, nachdem ihm zugesichert worden war, dass er den Trainer unabhängig auswählen könne, betrachtete die politische Ablehnung Pirlos als Vorwand, um seine Autorität zu untergraben. Italienische Medien berichteten, er habe klargestellt: Wenn Pirlo den Job nicht bekomme, werde er gehen. Am Montag tat er genau das und trat von der FIGC zurück. Leonardo, der als Berater geholt worden war, folgte ihm.
„Wer nach 2022 Russland ist oder fördert, sollte kein nationales Amt bekleiden.“
Der Auszug lässt den italienischen Verband sowohl nach einem Cheftrainer als auch nach der gesamten sportlichen Führungsstruktur suchen, die die viermaligen Weltmeister nach zwei Jahrzehnten ohne einen Sieg in einer WM-K.o.-Runde modernisieren sollte – der letzte Erfolg bei einem Turnier liegt im Jahr 2006.
Was als Nächstes passiert
Präsident Malago sieht sich nun einem Vakuum an der Spitze des Nationalmannschaftsaufbaus gegenüber. Antonio Conte und Roberto Mancini, zwei offensichtliche Alternativen, haben ihre eigenen Handicaps: Conte gilt als Serien-Vereinswechsler, während Mancinis abruptes Ausscheiden aus der Nationalmannschaft 2023 immer noch nachwirkt. Die Codacons-Beschwerde und mögliche rechtliche Schritte erhöhen den Druck zusätzlich. Die nächsten Pflichtspiele Italiens nahen, ohne dass ein Trainer oder Technischer Direktor im Amt ist.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- sport.interia.plPiłka nożna: Paolo Maldini i Leonardo zrezygnowali po fiasku z Pirlo
- polsatnews.plZamieszanie wokół legendy futbolu. W tle rosyjska firma
- www.polsatsport.plZamieszanie wokół wyboru nowego selekcjonera. Pirlo zabrał głos
- TVN24.plReprezentacja jednak nie dla Pirlo. Trzęsienie ziemi we Włoszech
- Andrea Pirlo
- Ehemaliger italienischer Mittelfeldspieler und Weltmeister von 2006, Kandidat für den Cheftrainerposten, der aufgrund seiner Fonbet-Botschaftertätigkeit blockiert wurde
- Paolo Maldini
- Technischer Direktor der italienischen Nationalmannschaft, der zurücktrat, nachdem die FIGC Pirlos Ernennung abgelehnt hatte
- Leonardo
- Berater der italienischen Nationalmannschaft, der zusammen mit Maldini zurücktrat
- Giovanni Malago
- FIGC-Präsident, der die rechtliche Prüfung von Pirlos Fonbet-Vertrag anordnete und seine Ernennung ablehnte
- Gennaro Gattuso
- Vorheriger italienischer Cheftrainer, der im April 2026 nach dem Scheitern der WM-Qualifikation zurücktrat
- Pep Guardiola
- Manager von Manchester City, der eine Anfrage ablehnte, Italien zu trainieren, bevor sich der Verband an Pirlo wandte
- Carlo Ancelotti
- Trainer, der ebenfalls die Rolle des italienischen Nationaltrainers ablehnte
- Zbigniew Boniek
- Ehemaliger PZPN-Präsident und UEFA-Vizepräsident, der Pirlos Kandidatur öffentlich unterstützte und ihn gleichzeitig aufforderte, die Verbindungen zu Fonbet zu kappen
- Carlo Calenda
- Italienischer Politiker, der sich aus Gründen der Russland-Verbindungen gegen Pirlos Ernennung aussprach
- Antonio Conte
- Italienischer Trainer, der in Betracht gezogen, aber aufgrund häufiger Vereinswechsel nicht ausgewählt wurde
- Roberto Mancini
- Ehemaliger italienischer Nationaltrainer, dessen abruptes Ausscheiden 2023 ihm als Kandidat noch angelastet wurde
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