Regierung · Madrid
Madrid legt Haushalt 2027 mit 6.901 Millionen Euro vor – Opposition spricht von Propaganda
Der Madrider Stadtrat hat am 5. November den Haushaltsentwurf für 2027 vorgelegt, der nichtfinanzielle Ausgaben von 6.901 Millionen Euro vorsieht – 4,9 Prozent mehr als in diesem Jahr. Die Oppositionsparteien kritisierten den Plan noch am selben Tag.
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Kurz gefasst
Der Entwurf für 2027 sieht nichtfinanzielle Ausgaben von 6.901 Millionen Euro vor, 4,9 Prozent mehr als in diesem Jahr; vorgestellt von Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida und Engracia Hidalgo.
Die Wohnungspolitik steigt um 10 Prozent auf 248 Millionen Euro, die Sozialausgaben erreichen 1.355 Millionen Euro.
Reyes Maroto sagt, der Haushalt erhöhe den Bestand an öffentlichen Wohnungen 2027 nur um 500 Einheiten, während bei der EMVS mehr als 78.000 Anträge vorliegen.
Am 5. November 2026 stellte der Madrider Stadtrat auf einer Pressekonferenz unter Leitung von Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida und der Finanzdezernentin Engracia Hidalgo den Haushaltsentwurf für 2027 vor. Die nichtfinanziellen Ausgaben sind auf 6.901 Millionen Euro veranschlagt, 4,9 Prozent mehr als in diesem Jahr. Die Sozialausgaben erreichen 1.355 Millionen Euro, die Wohnungspolitik steigt um 10 Prozent auf 248 Millionen Euro. Die 21 Stadtbezirke erhalten 1.111,4 Millionen Euro, knapp 50 Millionen mehr als 2026, wobei Latina mit 95,21 Millionen Euro die größte Zuweisung erhält.
Die Oppositionsgruppen reagierten noch am selben Tag. PSOE-Sprecherin Reyes Maroto warf dem Bürgermeister Triumphalismus und Propaganda vor und argumentierte, der Haushalt erhöhe den Bestand an öffentlichen Wohnungen 2027 nur um 500 Einheiten, während mehr als 78.000 Menschen auf der Warteliste der städtischen Wohnungsgesellschaft EMVS stünden. Vox-Sprecherin Arantxa Cabello bezeichnete den Haushalt als fortführend gegenüber früheren Etats dieser Legislaturperiode und fragte, wer die städtischen Hilfen erhalte. Más-Madrid-Sprecherin Rita Maestre sagte, der Haushalt sei für die Superreichen gemacht, und verwies auf eine Senkung der Grundsteuer (IBI) auf das gesetzliche Minimum, die Einnahmen von 31 Millionen Euro kosten würde.
Hidalgo erklärte, sollte eine Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent für Beschäftigte im öffentlichen Dienst per Dekret beschlossen werden, könnte das Bruttogehalt des Bürgermeisters 2027 die Marke von 120.000 Euro überschreiten – nach 115.721,64 Euro im Jahr 2026 laut dem Transparenzportal der Stadt. Sie wies darauf hin, dass Spanien seit 2023 keinen Staatshaushalt mehr habe, was Unsicherheit für die kommunalen Finanzen schaffe.
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Quellen und Kontext
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- europa pressDer Stadtrat wird 2027 bei der Bearbeitung der Neuen Zentralität vorankommen...Ayuntamiento avanzará en 2027 en tramitación de la Nueva Centralidad... · Original auf Spanisch
- europa pressPSOE wirft Almeida vor, einen „Propaganda“-Haushalt vorzulegen...PSOE acusa a Almeida de presentar unos Presupuestos de "propaganda"... · Original auf Spanisch
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- José Luis Martínez-Almeida
- Bürgermeister von Madrid, der den Haushaltsentwurf für 2027 vorstellte
- Reyes Maroto
- PSOE-Sprecherin im Madrider Stadtrat, die den Haushalt kritisierte
- Rita Maestre
- Sprecherin von Más Madrid im Madrider Stadtrat, die den Haushalt kritisierte
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