Gesundheit & Bildung · Madrid

Madrider Lehrkräfte blockieren eine Hauptverkehrsstraße und fordern Gespräche im unbefristeten Streik

Lehrkräfte stoppten am 3. November den Verkehr auf der A-42 in Madrid und forderten die Regionalministerin Mercedes Zarzalejo auf, Verhandlungen aufzunehmen. Europa Press zählt die Aktion als sechzehnten Tag des Streiks, der am 14. Oktober begonnen hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, La Razón, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 14.10.Unbefristeter Bildungsstreik in Madrid beginnt
  2. 3.11.Lehrkräfte blockieren die A-42 und inszenieren anschließend eine Verhandlung vor der Asamblea de Madrid
  3. 4.11.Gemeinsamer Marsch mit den Universitäten von Ferraz zur Génova
  4. 5.11.Gemeinsame Demonstration von Atocha zum Bildungsressort

Eine Straßenblockade am Morgen

Am 3. November blockierten Lehrkräfte im unbefristeten Streik während des morgendlichen Berufsverkehrs eine Schnellstraße in Madrid. Die Blockade eröffnete nach Angaben von Europa Press die vierte Woche der Bildungsproteste. Polizeiquellen, die Europa Press zitiert, erklärten, mehr als hundert Lehrkräfte hätten den Verkehr rund 40 Minuten lang auf der A-42 (der Autobahn nach Toledo) gestoppt, nahe der Puente de Praga an der calle Antonio López. Sie waren vom Denkmal Día y Noche am Bahnhof Atocha aus losgezogen, trugen ihre grünen T-Shirts und stellten Schulstühle auf die Fahrbahn. Auf ihren Transparenten stand „Educación Pública para todas las etapas educativas“, während die Gruppe der Regionalministerin Mercedes Zarzalejo zurief, sie solle sich an den Tisch setzen, pfiff und stiftförmige Ballons schwenkte. Die Stadtpolizei und die UIP-Einheit der Nationalpolizei rückten an, die Demonstrierenden verließen die Straße friedlich.

EL PAÍS beschreibt eine andere Aktion. Der Bericht nennt etwa 150 Lehrkräfte, die um 8 Uhr den Paseo de Antonio López an der Brücke Santa María de la Cabeza für rund eine halbe Stunde abschnitten, wobei die Zahl der betroffenen Fahrzeuge in die Hunderte ging. Die Nationalpolizei drängte die Demonstrierenden anschließend auf den Gehweg, während einige Autofahrer sich über die Blockade beschwerten. Da Ort, Zeitpunkt und Teilnehmerzahlen in den Berichten voneinander abweichen, beruhen die genauen Umstände der Blockade auf unterschiedlichen Darstellungen.

Forderungen und die Sitzblockade vor der Asamblea

Die Lehrkräfte wollen, dass Zarzalejo Verhandlungen über ihre Forderungen aufnimmt. La Razón berichtet von der Forderung nach einer monatlichen Gehaltserhöhung von 600 Euro. LaSexta nennt unter den Forderungen bessere Bezahlung, weniger Unterrichtsstunden und Maßnahmen gegen die Segregation an Schulen. Zarzalejo ist nach Angaben von EL PAÍS Regionalministerin für Bildung, Wissenschaft und Universitäten der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Die Plataforma Laboral de Escuelas Infantiles bat nach Angaben von LaSexta separat um ein Treffen mit ihr und bezeichnete eine Budgeterhöhung um 14 Prozent als unzureichend. Nachdem sie die Schnellstraße verlassen hatten, zogen die Demonstrierenden vor die Asamblea de Madrid, stellten Tische auf und setzten sich im Kreis darum, als würden sie verhandeln – sie inszenierten jenes Treffen, das sie fordern. Die Schlagzeile von La Vanguardia macht die Regierung Ayuso dafür verantwortlich, sich Verhandlungen zu verweigern. Dieselbe Zeitung berichtet, die Proteste seien nach einem Zugunglück in Toledo ausgesetzt und in dieser Woche wieder aufgenommen worden, zudem liefen Sitzblockaden an Schulen. Die Universitäten beginnen ihren eigenen Streik am 4. November, und La Vanguardia berichtet, alle sechs öffentlichen Universitäten der Autonomen Gemeinschaft Madrid wollten sich anschließen.

Der Kalender für die kommenden Tage

Europa Press und LaSexta bezeichnen den 3. November als sechzehnten Tag des unbefristeten Streiks, während die Schlagzeile von EL PAÍS die Aktion in die dritte Woche einordnet – die Zahl der Tage hängt also vom Medium ab. Am selben Tag war um 11:00 Uhr eine Kundgebung vor dem Büro DAT Este angesetzt, gefolgt von einem Marsch um 12:00 Uhr in Alcobendas und San Sebastián de los Reyes. Am 4. November um 12:00 Uhr führt ein gemeinsamer Marsch mit den Universitäten von Ferraz, der Parteizentrale der PSOE, zur Génova, der Parteizentrale der PP; die Presse ist um 11:45 Uhr in der Ferraz 70 bestellt. Am 5. November um 17:30 Uhr ist eine gemeinsame Demonstration von Atocha zum Bildungsressort geplant, Medien treffen sich um 17:15 Uhr an der Spitze des Zuges nahe der plaza de Murillo. Die wichtigsten Termine zeigt die folgende Übersicht.

La Vanguardia berichtet, an einigen Schulen entwerfen Vollversammlungen neue Proteststrategien.

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