Regierung · Lissabon, Porto und Madrid

Seguro drängt auf Dialog, während der Staatsrat angesichts von Polizeieinsätzen bei Wohnungsprotesten tagt

Der Staatsrat tagte am Montag, 2. November, zum sozialen Zusammenhalt – vier Mitglieder fehlten –, während Polizeieinsätze bei Wohnungsprotesten in Lissabon und Porto den Präsidenten zu Aufklärungsforderungen veranlassten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von JN und Diário de Notícias. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Lissabon, Porto, Madrid · Portugal, Spanien
Wie es dazu kam
  1. 1.11.Seguro bittet die Regierung und die Provedoria de Justiça um detaillierte Aufklärung über neue Polizeieinsätze in Lissabon und Porto
  2. 2.11.Sitzung des Staatsrats zum sozialen Zusammenhalt beginnt mit vier Abwesenheiten
  3. 3.11.Seguro reist zum 30. Iberoamerika-Gipfel nach Madrid
  4. 4.11.Iberoamerika-Gipfel in Madrid, an dem Seguro und Montenegro teilnehmen sollen

Staatsrat tagt zum sozialen Zusammenhalt

Der Staatsrat begann seine Sitzung zum sozialen Zusammenhalt am Montag, 2. November, gegen 15:10 Uhr – mit vier Abwesenheiten. Präsident António José Seguro hatte zuvor mit Premierminister Luís Montenegro zu Mittag gegessen; das wöchentliche Treffen war vom üblichen Dienstagstermin vorverlegt worden. Nach Angaben der Präsidentschaft fehlten der frühere Präsident António Ramalho Eanes, der Präsident der Assembleia da República, José Pedro Aguiar-Branco, der Präsident der Regionalregierung der Azoren, José Manuel Bolieiro, sowie das Ratsmitglied Maria do Carmo Fonseca.

Vor Sitzungsbeginn vereidigte Seguro João Carlos Loureiro, Präsident des Verfassungsgerichts, und Luísa Neto, die Ombudsfrau, als neue Mitglieder des Staatsrats.

Polizeieinsätze bei Wohnungsprotesten

Die Sitzung findet vor dem Hintergrund von Protesten für das Recht auf Wohnen statt, bei denen die Polizei erneut gegen Demonstranten vorging. Am Sonntag, 1. November, hatte Seguro die Regierung und die Provedoria de Justiça um detaillierte Aufklärung gebeten, nachdem es in Lissabon und Porto erneut zu Polizeieinsätzen gegen Demonstranten gekommen war. Am Montagmorgen sagte er vor Journalisten beim Verlassen des Euro-Américas-Forums in Carcavelos, Gemeinde Cascais, er halte am Recht auf Demonstration fest und lehne jede Gewaltanwendung ab.

„Gewalt gehört nicht zur demokratischen Kultur Portugals.“

António José Seguro, Präsident Portugals

Seguro erklärte, er werde nicht davon ablassen, auf Dialog und Vernunft zu setzen. Er forderte eine Verständigung zwischen der Regierung aus PSD/CDS-PP und der Opposition über kurz- und langfristige Lösungen für die Wohnungsprobleme und hat die zehn im Parlament vertretenen Parteien zu Anhörungen über den sozialen Zusammenhalt eingeladen.

Warum Seguro zurückhaltend bleibt

Hugo Ferrinho Lopes, Autor einer Studie über die Präsidentschaftswahlen, bringt die Zurückhaltung des Präsidenten mit der Art und Weise in Verbindung, wie er sein Amt gewann. Die Studie argumentiert, Seguros Sieg sei maßgeblich einem Koordinationsmangel auf der Rechten geschuldet gewesen.

„Die Art und Weise, wie António José Seguro gewählt wurde, kann die Vorsicht erklären, die er gezeigt hat.“

Hugo Ferrinho Lopes

Lopes argumentiert, diese Vorsicht berge das Risiko, einen Teil der Wähler zu entfremden, die ihn gewählt haben. Die Ratssitzung wurde nach den Berichten über das Treffen von den Protesten und den Polizeieinsätzen dominiert.

Gipfel in Madrid mit Montenegro

Seguro reist am Dienstag, 3. November, nach Madrid, um am 30. Iberoamerika-Gipfel teilzunehmen. Auch Montenegro wird dort sein, und beide Regierungschefs sollen am Mittwoch und Donnerstag, 4. und 5. November, am Gipfel teilnehmen. Die portugiesischen Persönlichkeiten António Costa und António Guterres sind als Sondergäste eingeladen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen