Regierung · Madrid

Madrids Stadtrat räumt Fehler in der Studie zur Umwidmung des Real-Madrid-Geländes ein – Einnahmen mit 98,6 Millionen Euro angegeben

Die von einer Beratungsfirma erstellte Studie zu Valdebebas hob die prognostizierten öffentlichen Einnahmen von 1,46 Millionen Euro jährlich auf 98,6 Millionen – der Stadtrat spricht nun von einem wesentlichen Fehler.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, europa press und EL PAÍS. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien

Der Fehler in der Einnahmenstudie

Madrids Stadtrat hat einen „wesentlichen Fehler“ in der Wirtschaftsstudie eingeräumt, die der Umwidmung des Geländes der Ciudad Deportiva von Real Madrid in Valdebebas zugrunde liegt. Der Rentabilitätsbericht wurde von der Beratungsfirma Savills erstellt, die laut El País Ende Juni für 8.700 Euro beauftragt wurde. Die Studie weist prognostizierte öffentliche Einnahmen aus, die von 1,46 Millionen Euro jährlich auf 98,6 Millionen steigen, und El País führte den Sprung auf einen Multiplikationsfehler zurück. Cadena SER und El País veröffentlichten die Zahlen am Montagmorgen. Der Stadtrat erklärt, der Fehler werde von der Stadtverwaltung korrigiert und ändere nichts an der Stadtplanung; wie die Korrektur erfolgen soll, teilte er jedoch nicht mit.

Prognostizierte jährliche öffentliche Einnahmen in der StudieMillionen Euro pro Jahr
Wert vor dem Fehler, laut El País
1.46 Millionen Euro pro Jahr
Wert in der Studie, laut El País
98.6 Millionen Euro pro Jahr

Daten aus dem Artikeltext

Angriff der Opposition

Die Sprecherin von Más Madrid, Rita Maestre, nannte die Umwidmung auf einer Pressekonferenz am Montag, 26. Oktober, einen „pelotazo“. Sie sagte, Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida und Real-Madrid-Präsident Florentino Pérez hätten einen Deal dieser Art geschlossen, und verwies auf eine 448.000 Quadratmeter große Fläche in Valdebebas, die der Stadtrat dem Klub überlassen habe. Maestre bezeichnete den Stadtrat zudem als Geldautomaten für Großunternehmen. Sie sagte, der Wert des Grundstücks sei von 70 Millionen Euro auf 360 Millionen gestiegen.

„Florentino Pérez wird sich auf Kosten aller Madrilenen mehr als 250 Millionen Euro einstecken.“

Rita Maestre, Sprecherin von Más Madrid im Madrider Stadtrat

Maestre argumentierte, die betroffenen öffentlichen Flächen gehörten allen Einwohnern der Hauptstadt, weshalb sie die korrigierten Zahlen als Übertragung an den Klub darstellte.

Was der Stadtrat sagt

Bürgermeister Martínez-Almeida hat den „Fehler“ eingeräumt, aber laut La Vanguardia erklärt, er „durchkreuze das Vorhaben nicht“. Ein Sprecher des Stadtplanungsressorts des Stadtrats beschrieb den Fehler in ähnlichen Worten.

„Es handelt sich um einen Tippfehler, der korrigiert wird, aber er ändert nichts an der Stadtplanung.“

Madrids Stadtrat

El País berichtete, der Stadtrat habe nicht erklärt, ob die Korrektur einen neuen Bericht erfordert, das Verfahren verzögert oder eine weitere Runde der Öffentlichkeitsbeteiligung nötig macht. Der Fehler verändert zudem einen Großteil der Daten, auf die sich die Anwohner bei ihren Einwänden stützten, obwohl die Pläne selbst unverändert bleiben.

Grundstückswert und das Projekt

Das Projekt mit dem Namen Madrid Innovation District umfasst ein Areal von 120 Hektar, von denen 35 die Ciudad Deportiva von Real Madrid beherbergen und 85 unbebaut sind. Die stellvertretende Sprecherin Inma Sanz sagte, der Stadtrat wolle das Gebiet in ein Zentrum für technologische Innovation verwandeln, das Madrid bis 2035 zum Silicon Valley Südeuropas machen solle. La Vanguardia schätzt, dass Real Madrid durch die Wertsteigerung des Grundstücks und dessen späteren Verkauf rund 300 Millionen Euro erlösen könnte. Derselbe Bericht erinnert daran, dass Gerichte bereits die Arbeiten am Parkplatz und die Konzerte im Bernabéu gestoppt hatten.

Wert des Valdebebas-Grundstücks laut Más MadridMillionen Euro
Vor der Umwidmung, laut Más Madrid
70 Millionen Euro
Nach der Umwidmung, laut Más Madrid
360 Millionen Euro

Daten aus dem Artikeltext

Wie es weitergeht

Der geänderte Plan muss erneut vorgelegt und genehmigt werden, und laut Quellen von La Vanguardia verfügt die regierende PP über eine Mehrheit im Stadtrat. Anschließend geht die Änderung zur vorläufigen Genehmigung in die Vollversammlung und zur endgültigen Freigabe an die Autonome Gemeinschaft Madrid. Einsprüche der Opposition beim Tribunal Superior de Justicia de Madrid gelten als wahrscheinlich, und denselben Quellen zufolge haben sie gute Erfolgsaussichten. Die geplanten Erschließungsarbeiten laufen von 2028 bis 2030, der Bau des Innovationszentrums und weiterer Gebäude ist für 2029 bis 2035 vorgesehen.

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