BerichtFrankreich: Sicherheitsmaßnahmen vor Protesten

Regierung · Paris und Marseille

410.000 Menschen demonstrierten am 24. Oktober in ganz Frankreich; Macron verspricht Maßnahmen für Schüler

Am 24. Oktober versammelten sich in ganz Frankreich Demonstranten aus Protest gegen die Lebenshaltungskosten und den Zustand des Bildungswesens; einige Kundgebungen endeten in Paris und Marseille mit Plünderungen und Zusammenstößen mit der Polizei.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Correio da Manha, Notícias ao Minuto und 7sur7. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris, Marseille · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 22.10.Lecornu trifft Parteivertreter, die Ausgangssperre in Teilen von Paris wird ausgeweitet
  2. 23.10.Macron trifft die Schülerorganisationen der Sekundarstufe; die Schüler beschließen, die Proteste fortzusetzen
  3. 24.10.410.000 Menschen demonstrieren in ganz Frankreich; Plünderungen in Marseille und Zusammenstöße in Paris
  4. 26.10.Premierminister und Minister sollen den Dialog mit der breiteren Gruppe von Organisationen fortsetzen

Beteiligung und Unruhen am 24. Oktober

Rund 410.000 Menschen zogen am Samstag, dem 24. Oktober, durch Frankreich und forderten mehr Ressourcen und einen neuen Platz für junge Menschen – unter massiver Sicherheitspräsenz der Behörden. Den Demonstrationen waren mehrere Tage der Spannung, der Sachbeschädigung und der Verletzungen vorausgegangen. Im 5. Arrondissement von Marseille liefen Plünderungen; mindestens drei Geschäfte, darunter zwei Juweliere, seien geplündert worden, berichtete BFMTV unter Berufung auf eine Polizeiquelle. BFMTV meldete, zu diesem Zeitpunkt seien 18 Personen festgenommen worden. Am Ende des Marsches in Paris setzte die Polizei einen Wasserwerfer und Tränengas ein, nachdem in der Nähe der Porte de Vincennes, wo der Zug endete, Gegenstände auf Beamte geworfen worden waren; die Polizeipräfektur bezeichnete dies als den einzigen Spannungspunkt in der Hauptstadt.

Ausgangssperre und frühere Gewalt

Frühere Proteste gegen die Lebenshaltungskosten und den Zustand des Bildungswesens waren in mehreren französischen Städten bereits in Gewalt geendet, mit Schäden an öffentlichen Gebäuden und geplünderten Geschäften. Am Donnerstag, dem 22. Oktober, weiteten die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre auf Teile von Paris aus, darunter die Place de la République und das Viertel Les Halles. Die Ausgangssperre gilt jeden Abend von 23.00 bis 6.00 Uhr Ortszeit bis Montagmorgen, den 26. Oktober. Olivier Faure sagte, die Bewegung sei von der Exekutive etwa einen Monat lang sich selbst überlassen worden, was die Forderungen und die Aktionsformen seiner Darstellung nach in Richtung Radikalisierung getrieben habe. Emmanuel Macron forderte ein Verbot von Demonstrationen, die von „illegitimen“ Personen organisiert werden – ein Begriff, den die linken Parteien nach eigenen Angaben nicht verstehen, da das französische Recht keine solche Definition kennt.

Reaktion der Regierung und Gespräche am Montag

Emmanuel Macron erklärte in den sozialen Medien, er habe die legitimen Erwartungen der Schülerorganisationen der Sekundarstufe vernommen, die er am Freitag, dem 23. Oktober, getroffen habe. Er sagte, der Premierminister und die Minister würden diesen Dialog ab Montag, dem 26. Oktober, fortsetzen und konkrete Antworten vorlegen. Das nächste Treffen soll Schülerorganisationen, Lehrkräfte, Gewerkschaften, Unternehmensverbände, Kommunalvertreter und Parlamentarier zusammenbringen – nach Wochen des sozialen Protests. Nach ihrem Treffen mit Macron am 23. Oktober beschlossen die Vertreter der Sekundarschüler, ihre Mobilisierung und ihre Proteste fortzusetzen, bis konkrete Maßnahmen für die Bildung ergriffen werden.

Kritik der Opposition

Olivier Faure, Erster Sekretär der Sozialistischen Partei, kritisierte ein Treffen am Donnerstag zwischen Premierminister Sébastien Lecornu und Parteivertretern, das sich seiner Darstellung nach ausschließlich mit Sicherheitsfragen befasste. Er argumentierte, das Problem sei zuvorderst sozial und politisch und brauche sowohl soziale als auch politische Antworten.

„Um die Demonstrationen zu beenden, genügt es, auf die Forderungen zu antworten.“

Olivier Faure, Erster Sekretär
Faure sagte in der Sendung Grand Jury, die macronistische Macht höre seit zehn Jahren niemandem zu.

Zentrale Daten

Die Ereigniskette reicht vom 22. Oktober bis zum geplanten Regierungstreffen. Lecornu traf Parteivertreter am Donnerstag, dem 22. Oktober – am selben Tag, an dem die Ausgangssperre in Paris ausgeweitet wurde. Macron traf die Schülerorganisationen am Freitag, dem 23. Oktober, und die Vertreter der Schüler beschlossen, weiter zu protestieren. Am Samstag, dem 24. Oktober, demonstrierten landesweit 410.000 Menschen, mit Plünderungen in Marseille und Zusammenstößen in Paris. Das Nachfolgetreffen der Regierung mit der breiteren Gruppe von Organisationen ist für Montag, den 26. Oktober, angesetzt.

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