
- vor 12 Std.
Frankreichs Umfragen sehen Marine Le Pen im Präsidentschaftsrennen vorn – Jean-Luc Mélenchon auf Platz zwei
Umfragen vom September 2026 geben Marine Le Pen 33 bis 36 Prozent der Erststimmen, Jean-Luc Mélenchon zieht in den meisten Szenarien in die Stichwahl ein, während Emmanuel Macrons letzte Amtszeit zu Ende geht.

- 31. Aug.
Marine Le Pen schlägt Referendum vor, um islamischen Schleier in französischen öffentlichen Räumen zu verbieten und mit Geldstrafen zu belegen
Der Abgeordnete des Rassemblement National, Jean-Philippe Tanguy, und die Parteivorsitzende Marine Le Pen kündigten Pläne an, Frauen, die in der Öffentlichkeit Kopftücher tragen, per nationalem Referendum mit Geldstrafen zu belegen, falls sie 2027 gewählt werden. Dies stieß auf breite Kritik von Konkurrenten.

- 28. Aug.
Olivier Faure tritt in die linke Vorwahl der französischen Präsidentschaftswahl 2027 ein
Der Vorsitzende der Sozialistischen Partei, Olivier Faure, gab seine Kandidatur gegenüber den Abgeordneten nach der Sommerschule von Blois bekannt und stellt sich damit in einer Vorwahl im Herbst dem Spitzenkandidaten Raphaël Glucksmann.

- 24. Aug.
Raphaël Glucksmann tritt über sozialdemokratische Vorwahl im Oktober ins Rennen um die französische Präsidentschaft 2027 ein
Der Place-Publique-Europaabgeordnete wird an einer im Oktober gemeinsam mit der Sozialistischen Partei organisierten Vorwahl teilnehmen und verspricht einen 15-Milliarden-Euro-Lohnplan, finanziert durch höhere Steuern für das oberste ein Prozent, während er Bündnisse mit der radikalen Linken ablehnt.

- 10. Juli
Sozialistische Partei wählt geschlossene Vorwahl und begräbt Faures Linksbündnis-Projekt für die Präsidentschaftswahl 2027
Die Mitglieder der Sozialistischen Partei stimmten mit 55,5 % für eine geschlossene Vorwahl im Oktober und lehnten damit den Vorschlag von Erster Sekretär Olivier Faure für eine offene Vorwahl ab, wodurch ein embryonales Linksbündnis mit den Grünen zunichte gemacht wurde.

- 16. Juni
Darmanin schreibt an Richter: Unabhängigkeit erfordert Verantwortung nach Fall Lyhanna
Justizminister Gérald Darmanin sandte am Montag einen handschriftlichen Brief an 10.000 Richter, in dem er sein Bekenntnis zur Unabhängigkeit der Justiz bekräftigte, aber gleichzeitig Rechenschaft für berufliche Versäumnisse forderte, die durch die Affäre um Lyhanna offengelegt wurden.
