Verkehr · Dublin
Maut auf M50 und Dublin Port Tunnel steigt ab 1. Januar 2027, bestätigt TII
Transport Infrastructure Ireland hat bestätigt, dass die Maut auf den meisten Nationalstraßen ab dem 1. Januar 2027 steigt – darunter auch auf der M50 und im Dublin Port Tunnel. Der irische Straßengüterverkehrsverband erklärt, der Zeitpunkt sei falsch für eine Branche, die ohnehin unter Druck stehe.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Examiner, RTE.ie und Irish Independent. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Nutzer mit Mautgerät zahlen 10 Cent mehr pro Fahrt, nämlich 2,70 Euro, und Nutzer eines Video-Kontos 10 Cent mehr, nämlich 3,30 Euro. Fahrer ohne Konto müssen ab dem 1. Januar 2027 mit einer Erhöhung um 20 Cent auf 4 Euro rechnen.
Fahrten in Richtung Dublin zwischen 6 und 10 Uhr von Montag bis Freitag steigen um 1 Euro von 14 auf 15 Euro. TII zufolge sichert die Änderung die Kapazität für schwere Nutzfahrzeuge mit Ziel Dublin Port.
Pkw auf der M1, N6, M7/M8, N18-LT und N25WF zahlen 10 Cent mehr, während die Maut auf der M3 zwischen Clonee und Kells unverändert bleibt. Schwerere Lastwagen auf diesen Straßen müssen mit Erhöhungen um 20 Cent rechnen.
IRHA-Präsident Ger Hyland bat Taoiseach Micheál Martin um ein sofortiges Treffen und brachte die Erhöhung mit steigenden Kraftstoffkosten und dem finanziellen Druck auf die Branche in Verbindung.
Was TII angekündigt hat
Transport Infrastructure Ireland (TII) bestätigte am 30. Oktober 2026, dass die Maut auf den meisten Straßen des nationalen Netzes ab dem 1. Januar 2027 erhöht wird. Betroffen sind unter anderem die M50 und der Dublin Port Tunnel, wo jede Fahrzeugkategorie mehr zahlen muss. Die Erhöhung folgt einer Inflationsanpassung, die in den Maut-Satzungen (Toll Bye-Laws) festgelegt ist; TII beziffert die maßgebliche Inflationsrate für den Zeitraum August 2025 bis August 2026 auf 3,6 Prozent. Der TII-Vorstand genehmigte die Erhöhungen für 2027 für den Dublin Port Tunnel, die M50 und die acht Konzessionsprojekte in öffentlich-privater Partnerschaft.
Änderungen auf M50 und Port Tunnel
Auf der M50 zahlen Fahrerinnen und Fahrer mit Mautgerät künftig 2,70 Euro pro Fahrt, also 10 Cent mehr als bisher; Inhaber eines Video-Kontos zahlen 3,30 Euro, ebenfalls 10 Cent mehr. Autofahrerinnen und Autofahrer ohne registriertes Konto müssen mit einer Erhöhung um 20 Cent auf 4 Euro pro Fahrt rechnen. Für schwere Nutzfahrzeuge auf der M50 steigt die Maut um 20 oder 30 Cent. Lastwagen zwischen 2.000 und 10.000 Kilogramm mit Mautgerät zahlen künftig 5,40 statt 5,20 Euro, Fahrzeuge über 10.000 Kilogramm 6,80 statt 6,50 Euro.
Fahrten in Richtung Dublin zwischen 6 und 10 Uhr von Montag bis Freitag kosten im Dublin Port Tunnel künftig 15 Euro statt 14 Euro. TII erklärte, die Änderung solle die Kapazität für schwere Nutzfahrzeuge mit Ziel Dublin Port sichern, da die Verkehrsmengen in Richtung Süden in der Hauptverkehrszeit wüchsen.
Die Einnahmen hinter der Maut
Im vergangenen Jahr erbrachten M50 und Dublin Port Tunnel zusammen 251 Millionen Euro an Mauteinnahmen. Auf die M50 entfielen 216,3 Millionen Euro aus 59 Millionen Fahrten, auf den Port Tunnel 35 Millionen Euro aus 10,3 Millionen Fahrten.
- M50
- 216.3 Mio. €
- Dublin Port Tunnel
- 35 Mio. €
Daten aus dem Artikeltext
Im nationalen Straßennetz gibt es zehn Mautstraßen. Acht werden von Unternehmen im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaftsverträge betrieben, M50 und Port Tunnel sind öffentliche Mautstraßen, die für TII betrieben werden. Auf den PPP-Straßen steigt die Maut für Pkw um 10 Cent, unter anderem auf der M1, der N6, der M7/M8, der N18-LT und der N25WF. Für Pkw auf der M3 zwischen Clonee und Kells bleibt der aktuelle Satz bestehen. Nutzfahrzeuge bis 2.000 Kilogramm zahlen 10 Cent mehr, sowohl mit Mautgerät als auch ohne Registrierung, und 20 Cent mehr mit Video-Konto.
Reaktion der Transportbranche
Ger Hyland, Präsident der Irish Road Haulage Association (IRHA), kritisierte die Entscheidung und forderte Taoiseach Micheál Martin auf, umgehend ein Treffen anzuberaumen. Er argumentierte, der gestiegene Verkehr habe die Gewinne der Mautbetreiber bereits erhöht, und bezeichnete die Erhöhung als Preiswucher. Hyland sagte, höhere Mauten würden in die Supermarktpreise und in die Inflation einfließen, und die Transportunternehmen würden die Kosten an die von ihnen gelieferten Waren weitergeben.
„Unsere Mautstellen sind profitabel und verdienen Millionen auf dem Rücken von Autofahrern und Transportunternehmen.“
Hyland sagte zudem, die Erhöhung untergrabe die Steuerentlastung für normale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im jüngsten Haushalt. Er warnte, weitere Unternehmen würden aufgeben, wenn die Regierung die Entscheidung nicht zurücknehme.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Irish ExaminerMauterhöhungen sind angesichts des Drucks auf die Transportbranche „taktlos“, warnt IRHAToll increases are 'tone deaf' amid pressure on haulage industry, IRHA warns · Original auf Englisch
- RTE.ieErhöhung der Mautgebühren auf den meisten Hauptstraßen des Landes steht bevorArdú le teacht ar dholaí ar fhormhór na bpríomhbhóithre sa tír · Original auf Irisch
- Irish IndependentDer irische Straßentransportverband kritisiert Mauterhöhungen und fordert ein „sofortiges“ Treffen mit dem TaoiseachIrish Road Haulage Association criticises toll hikes and calls for 'immediate' meeting with Taoiseach · Original auf Englisch
- Irish IndependentMautgebühren auf Nationalstraßen, einschließlich M50 und Dublin Port Tunnel, steigen ab JanuarTolls set to increase on national roads including M50 and Dublin Port Tunnel from January · Original auf Englisch
- Micheál Martin
- Taoiseach, den die IRHA um ein sofortiges Treffen zu den Mauterhöhungen bat
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