Wahlen · São Paulo

Lula gewinnt Brasiliens Präsidentschafts-Stichwahl mit 51,8 Prozent – Flávio Bolsonaro erkennt Ergebnis nicht an

Luiz Inácio Lula da Silva ist erneut zum Präsidenten Brasiliens gewählt worden. Die Stichwahl wurde mit knapp 4,4 Millionen Stimmen Vorsprung entschieden. Sein Rivale Flávio Bolsonaro hat seine Niederlage nicht eingestanden und fordert die Annullierung der Wahl.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TheJournal.ie, The Guardian, POLITICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Palácio do Planalto from Brasilia, Brasil, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2021
Wie es dazu kam
  1. Anfang Oktober 2026Flávio Bolsonaro gewinnt den ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl
  2. 25. Oktober 2026Stichwahl findet statt; die Abstimmung wird nach einer kurzfristigen Entscheidung um zwei Stunden verlängert
  3. 25. Oktober 2026, abendsDas Wahlgericht verkündet, dass 100 Prozent ausgezählt sind, Lula liegt mit knapp 4,4 Millionen Stimmen vorn

Das Ergebnis

Luiz Inácio Lula da Silva hat die Präsidentschafts-Stichwahl in Brasilien gewonnen; das Wahlgericht hat seinen Sieg nach Auszählung von 100 Prozent der Stimmen verkündet. Lula, Amtsinhaber von der Arbeiterpartei, liegt mit knapp 4,4 Millionen Stimmen beziehungsweise 51,8 Prozent der Gesamtstimmen vor Flávio Bolsonaro, dem Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. Am Dienstag, 27. Oktober, wird er 81 Jahre alt.

Der BBC-Berichterstattung zufolge ist dies Lulas vierte Amtszeit; damit ist er der erste Präsident in der Geschichte Brasiliens, der vier Amtszeiten gewählt wurde. Das Ergebnis verschafft Kritikern des wachsenden US-Einflusses in Lateinamerika Erleichterung.

Der Wahltag

Die Stichwahl fand am Sonntag, 25. Oktober, statt. Am späten Tag gerieten die Wahllokale in ganz Brasilien in Chaos, nachdem kurzfristig entschieden worden war, die Abstimmung um zwei Stunden zu verlängern. Die Bekanntgabe des endgültigen Auszählungsergebnisses erfolgte am Abend. Der Guardian-Korrespondent Tom Phillips war in São Paulo bei der Stimmenauszählung der Arbeiterpartei, um das Ergebnis zu verfolgen.

Der Vorsprung war knapper, als es der erste Wahlgang hatte erwarten lassen. Flávio Bolsonaro hatte den ersten Wahlgang Anfang Oktober gewonnen, und der Guardian beschrieb die Stichwahl als ein Comeback Lulas nach jenem Überraschungsergebnis.

Bolsonaros Weigerung, die Niederlage einzugestehen

Flávio Bolsonaro weigert sich, die Niederlage anzuerkennen, und fordert die Annullierung der Wahl. Die BBC merkt an, dass er damit dem Muster seines Vaters folgt, Wahlergebnisse nicht anzuerkennen.

Jair Bolsonaro verbüßt nach Angaben des Guardian eine 27-jährige Haftstrafe, weil er nach seiner Niederlage bei der Wahl 2022 einen Staatsstreich geplant hatte. Diese Vorgeschichte bildet den Hintergrund des aktuellen Streits über das Ergebnis.

Wie es weitergeht

Der Guardian deutet das Ergebnis als Festigung der demokratischen Wiederbelebung Brasiliens seit Lulas erster Amtszeit. Da der Herausforderer das Ergebnis ablehnt, bleibt der Ausgang umstritten, obwohl das Wahlgericht einen Sieger erklärt hat.

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