Sicherheit · Hausen im Wiesental, Weil am Rhein und Waldkirch

Rückwärtsfahrender Lkw tötet 62-jährige Frau und einjähriges Kind in Hausen im Wiesental

Ein 46-jähriger Fahrer setzte am 29. Oktober 2026 in Hausen im Wiesental einen Lkw zurück und erfasste eine 62-jährige Frau und ein einjähriges Kind in einem Kinderwagen. Beide starben noch am Unfallort, der Fahrer wurde nicht festgenommen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von tagesschau.de, N-tv, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Hausen im Wiesental, Weil am Rhein, Waldkirch, Schramberg · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. März 2026Ein Lkw erfasst in Schramberg eine 29-jährige Mutter und ihren dreijährigen Sohn auf einem Gehweg, beide sterben noch am Unfallort.
  2. 26.10.Zwei tödliche Lkw-Unfälle in Südbaden: ein 86-jähriger Fußgänger in Weil am Rhein und eine 82-jährige Fußgängerin in Waldkirch.
  3. 29.10.Ein rückwärtsfahrender Lkw erfasst in Hausen im Wiesental eine 62-jährige Frau und ein einjähriges Kind, beide sterben noch am Unfallort.

Der Unfall in Hausen im Wiesental

Gegen 11 Uhr am 29. Oktober 2026 setzte ein Lkw auf dem Friedhofweg in Hausen im Wiesental, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg, auf ein Grundstück zurück. Nach Polizeiangaben fuhr der 46-jährige Fahrer rückwärts auf das Grundstück, als sein Fahrzeug eine 62-jährige Frau erfasste, die einen Kinderwagen schob und hinter dem Fahrzeug gestanden hatte. Das einjährige Kind im Kinderwagen wurde ebenfalls getroffen. Beide starben noch am Unfallort, Hilfe kam nach Angaben der Polizei für beide zu spät. Zunächst war unklar, wie die beiden zueinander standen; die Badische Zeitung bezeichnete die Frau später als Großmutter des Kindes.

Offene Fragen in den Ermittlungen

Die Polizei hat bislang nicht geklärt, wie es zu dem Zusammenstoß kam. In den Medienberichten werden mehrere offene Fragen genannt, darunter, ob der Fahrer die beiden übersehen hat, ob technische Warnsysteme eine Rolle spielten und ob der Unfall auf andere Weise hätte verhindert werden können. Der 46-Jährige wurde nicht festgenommen, die Ermittlungen gegen ihn dauern an. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Unfalls laufen.

Zwei weitere tödliche Lkw-Unfälle in Südbaden

Zwei weitere tödliche Lkw-Unfälle hatten sich am Montag, 26. Oktober, in Südbaden ereignet. In Weil am Rhein im Landkreis Lörrach erfasste nach Polizeiangaben ein Lkw einen 86-jährigen Fußgänger, der an einer Ampel die Straße überquerte. In Waldkirch im Landkreis Emmendingen übersah ein 43-jähriger Lkw-Fahrer, der im Hof eines Gewerbegebiets zurücksetzte, einen 82-jährigen Fußgänger, der an seinen Verletzungen starb. Zusammen mit dem Unfall in Hausen sind dies drei tödliche Lkw-Unfälle in der Region innerhalb einer Woche.

Der Unfall in Hausen erinnert an einen früheren Fall Ende März 2026 in Schramberg (Landkreis Rottweil). Dort fuhr ein Lkw über mehrere geparkte Autos und den Gehweg, bevor er gegen eine Hauswand prallte; eine 29-jährige Mutter und ihr dreijähriger Sohn auf dem Gehweg wurden getötet. Der 53-jährige Fahrer hatte am Steuer vermutlich aus medizinischen Gründen das Bewusstsein verloren, das Verfahren wurde später eingestellt.

Verkehrstote und die politische Reaktion

Das Innenministerium zählte in der ersten Hälfte des Jahres 2026 161 Verkehrstote auf Baden-Württembergs Straßen, 14,4 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die Zahl der Schwerverletzten sank um 5,1 % auf 2.562. Das Ministerium veröffentlichte diese Zahlen im August, sie erfassen die Unfälle Ende Oktober also nicht. Innenminister Manuel Hagel (CDU) kommentierte die Zahlen damals mit diesen Worten.

„Das ist ein positives Signal, aber keineswegs eine Entwarnung. Aber jeder einzelne ist einer zu viel.“

Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg

Hagels Äußerung fiel mit einem Rückgang der Todeszahlen im ersten Halbjahr zusammen, während die Unfälle Ende Oktober in Südbaden zeigen, dass sich tödliche Lkw-Unfälle weiterhin in kurzen Abständen ereignen.

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