Radfahrerin stirbt auf A66 in Hessen nach Kollision mit 14 Fahrzeugen
Eine 39-jährige Frau wurde bei Wallau getötet, als sie auf der linken Spur der A66 zwischen Wiesbaden und Frankfurt fuhr; die Ermittlungen klären, wie sie auf die Autobahn gelangte.
Kollision auf der linken Spur
Eine 39-jährige Radfahrerin starb in den frühen Morgenstunden des Freitag, 2. Oktober 2026, auf der Autobahn 66 im Bundesland Hessen. Die tödliche Kollision ereignete sich gegen 00:20 Uhr im Bereich Hochheim nahe der Anschlussstelle Wallau im Main-Taunus-Kreis. Erste Erkenntnisse der Polizeiermittler ergaben, dass die Frau mit ihrem Fahrrad auf der äußersten linken Spur der Autobahn unterwegs war. Dieser Fahrbahnabschnitt führte den Verkehr in östlicher Richtung von Wiesbaden nach Frankfurt am Main. Ein Autofahrer, der sein Fahrzeug auf derselben linken Spur aus Richtung Wiesbaden steuerte, erfasste die Radfahrerin nahe der Anschlussstelle von hinten. Die Frau erlitt durch die Kollision schwere Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle, bevor Rettungskräfte Hilfe leisten konnten.
Beteiligung mehrerer Fahrzeuge
Unmittelbar nachdem das erste Auto die Radfahrerin erfasst hatte, wurden sowohl die Frau als auch ihr Fahrrad von mehreren nachfolgenden Fahrzeugen getroffen. Die Polizei bestätigte, dass insgesamt 14 Fahrzeuge an dem Vorfall auf diesem Autobahnabschnitt beteiligt waren. Nachfolgende Autofahrer, die hinter dem ersten Wagen auf der linken Spur fuhren, konnten nicht rechtzeitig bremsen und erfassten die Getötete oder überfuhren das Fahrrad im Dunkeln. Die Kette der Folgeaufprälle verteilte Trümmerteile über die linke und die angrenzenden Spuren nahe der Anschlussstelle Wallau. Rettungskräfte und Polizeistreifen sperrten die beteiligten Fahrzeuge ab, um Fahrzeugschäden zu bewerten, die Identität aller Autofahrer zu überprüfen und den weiträumigen Bereich zu sichern.
- Eine 39-jährige Radfahrerin wird auf der linken Spur der A66 bei Wallau von einem Auto erfasst, das in Richtung Frankfurt fährt.
- Dreizehn nachfolgende Fahrzeuge erfassen die Radfahrerin, das Fahrrad oder Trümmerteile, während die Polizei den Autobahnabschnitt sperrt.
- Die A66 wird nach Abschluss der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben.
Behördliche Ermittlungen und Expertenanalyse
Die Strafverfolgungsbehörden und die Staatsanwaltschaft haben noch nicht geklärt, warum die 39-jährige Radfahrerin auf der Autobahn war. Die Ermittler versuchen, ihre vorangegangenen Bewegungen nachzuvollziehen und zu klären, wie und wo sie auf das Schnellstraßennetz gelangte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein unabhängiger Unfallrekonstruktionsgutachter an die Unfallstelle entsandt, um die physischen Beweise zu untersuchen. Der Spezialist sollte Fahrzeugschäden, Kollisionsverläufe und Fahrbahnmarkierungen analysieren, um die genaue zeitliche Abfolge der Aufprälle zu bestimmen. Die Behörden kündigten an, dass keine weiteren Details zu dem Vorfall bekannt gegeben werden, bis die offizielle Begutachtung abgeschlossen und der Staatsanwaltschaft vorgelegt ist.
Straßensperrung und Zeugenaufruf
Die für die A66 zuständige Autobahnpolizei richtete einen förmlichen Zeugenaufruf aus, um die laufenden Ermittlungen zu unterstützen. Die Ermittler baten alle Autofahrer, die die Radfahrerin vor dem Unfall bemerkt oder einen Teil der Kollisionen beobachtet hatten, sich unter der Telefonnummer 0611 345 4140 bei der Polizeistation zu melden. Die Beamten ordneten eine Vollsperrung der A66 im Bereich Hochheim und Wallau an, damit Unfallaufnahmeteams und Bergungskräfte sicher arbeiten konnten. Die Sperrung blieb die ganze Nacht über in Kraft, während die Einsatzkräfte forensische Beweise dokumentierten und die 14 beteiligten Fahrzeuge von der Unfallstelle abschleppten. Straßenunterhaltungsteams räumten die Fahrbahn vor dem Morgen von Trümmern, und der Verkehr wurde am Freitag vollständig wieder freigegeben.


