Energie & Handel · Covas do Barroso

Bewohner von Covas do Barroso protestieren erneut gegen Lithium-Prospektion von Savannah

Rund 40 Menschen versammelten sich am Mittwoch, 28. Oktober, erneut am Prospektionsgelände von Savannah in Covas do Barroso, nach einer vergleichbaren Blockade, über die für Dienstag, 27. Oktober, berichtet wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto und PÚBLICO. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Covas do Barroso · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 9.10.UDCB unterbricht Savannah-Arbeiten in einem Gebiet; GNR identifiziert 27 Gegner
  2. 27.10.Laut Público blockieren etwa 40 Menschen die Arbeiten von Savannah
  3. 28.10.Laut Lusa versammeln sich erneut etwa 40 Menschen am Prospektionsgelände

Erneute Versammlung am Prospektionsgelände

Rund 40 Menschen versammelten sich erneut in Covas do Barroso in der Gemeinde Boticas, um gegen die Lithium-Prospektionsarbeiten des britischen Unternehmens Savannah Resources zu protestieren. Público berichtete, die Gruppe habe die Arbeiten am Dienstag, 27. Oktober, blockiert, während Lusa meldete, am Morgen des Mittwoch, 28. Oktober, hätten sich erneut etwa 40 Menschen am selben Prospektionsgelände versammelt. Die Demonstranten erklären, sie wollten ihre Lebensweise verteidigen und zeigen, dass sie es ablehnen, neben einer Mine zu leben.

Nélson Gomes, Präsident der Associação Unidos em Defesa de Covas do Barroso (UDCB), sagte gegenüber Lusa, die Gemeinde wolle das Projekt nicht und könne nicht gezwungen werden, es zu akzeptieren.

„Es geht um unsere Lebensweise. Wir haben jedes Recht, dieses Projekt nicht zu akzeptieren.“

Nélson Gomes

Position des Unternehmens

Savannah erklärte, am Dienstag und am Mittwoch seien am Ort des Protests keine Arbeiten geplant gewesen, und ihre Feldarbeit folge einem Zeitplan, den allein das Unternehmen innerhalb der vom portugiesischen Staat gewährten Dienstbarkeit festlege. Das Unternehmen teilte mit, es arbeite weiter an mehreren Fronten, darunter der Fertigstellung der Umweltverträglichkeitsprüfung für das Ausführungsprojekt (RECAPE) und dessen Finanzierung. Laut Lusa wurde die GNR nicht zum Ort gerufen. Público fand am Dienstag gegen Vormittag keine Spur der GNR, nur Sicherheitskräfte des Unternehmens.

Hintergrund der Blockaden

Die im Mai von der Regierung gewährte administrative Dienstbarkeit erlaubt Savannah den Zugang zu Flächen, auf denen die Gemeinde nach Darstellung der Gegner kollektive Rechte und Nutzungen wahrt – womit die lokale Weigerung, die Arbeiten zu genehmigen, umgangen wird. Der Widerstand dauert seit acht Jahren an. Am 9. Oktober unterbrach die UDCB die Arbeiten in einem der von der Dienstbarkeit erfassten Gebiete, und die GNR identifizierte 27 Gegner der Lithiummine.

Auswirkungen auf die Landwirte vor Ort

Maria Loureiro, eine 58-jährige Bäuerin, die Kreuzungsrinder zur Fleischproduktion hält, sagte, ihre Wiesen würden für die Beweidung der Tiere gebraucht. Eines der betroffenen Grundstücke umfasse auch Waldflächen, die Brennholz und Einstreu lieferten, und sie erklärte, der Boden werde nach einer Störung jahrelang keine Vegetation mehr hervorbringen. Ihr seien 1.000 Euro pro Bohrstelle angeboten worden, was sie abgelehnt habe.

„Ich bin gegen dieses Projekt, deshalb kann ich die Entschädigung nicht annehmen.“

Maria Loureiro

Loureiro sagte zudem, ihre Grundstücke seien Teil eines agrarökologischen Projekts, das sie verpflichte, den Boden fünf Jahre lang zu schützen, um die Förderung zu behalten; außerdem habe sie EU-Beihilfen für ökologischen Landbau beantragt, die nach ihrer Befürchtung durch die Arbeiten gefährdet werden. Nélson Gomes äußerte ebenfalls Bedenken wegen des Wassers und sagte, die Region befinde sich weiterhin in einer Trockenperiode, obwohl zu dieser Jahreszeit eigentlich starker Regen zu erwarten gewesen wäre.

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