Am Morgen des 23. Oktober 2026 blockierten Schüler die Eingänge des Liceu Camões und der Escola Artística António Arroio; am Camões wurden Berichten zufolge acht Eingänge geschlossen.
Laut der Sprecherin Matilde Ventura fordern die Organisatoren ein Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe bis 2030 sowie mehr Mittel für Bildung, Wohnen und eine gerechte Energiewende.
Direktor Ricardo Frias sagte gegenüber PÚBLICO, die Schüler hätten zugesagt, den Protest bis 12:00 Uhr zu beenden; gegenüber SIC sagte er, die Schule wolle am frühen Nachmittag wieder öffnen.
Laut ihrem Kommuniqué erklären die Organisatoren, dass sich am 20. November Schülerstreiks in mehr als 15 Ländern dem Protest anschließen werden.
Am Morgen des 23. Oktober 2026 blockierten Schülerinnen und Schüler die Eingänge des Liceu Camões und der Escola Artística António Arroio in Lissabon. Berichten zufolge wurden acht Eingänge am Camões geschlossen, und Lehrkräfte sowie Schüler, die an diesem Morgen eintrafen, fanden die Tore verschlossen vor. Observador berichtete, gegen 10:00 Uhr habe eine offizielle Quelle an der Schule bestätigt, dass niemand hinein- oder hinauskönne und der Unterricht bis auf Weiteres ausgesetzt sei. Diário de Notícias berichtete von Hunderten Schülern an beiden Standorten, davon etwa zweihundert vor der António Arroio, gut einen Kilometer vom Camões entfernt.
Die Darstellungen, wie die Eingänge geschlossen wurden, gehen auseinander. PÚBLICO und Observador beschreiben mit Vorhängeschlössern gesicherte Tore, während SIC angibt, es seien keine Schlösser oder Ketten verwendet worden; die Blockade habe auf Plakaten und Bannern beruht. Camões-Direktor Ricardo Frias sagte gegenüber PÚBLICO, die Schüler hätten zugesagt, den Protest bis 12:00 Uhr zu beenden, und über den Nachmittagsunterricht werde am späten Vormittag entschieden. Gegenüber SIC sagte er, geplant sei, die Schule am frühen Nachmittag wieder zu öffnen.
Die Aktion wurde von Estudantes pelo Fim ao Fóssil, einer Klimagerechtigkeitsgruppe, und Chumbado.pt organisiert, einer Schülerbewegung, die sich nach Problemen bei der Korrektur der nationalen Prüfungen in diesem Sommer gebildet hatte. In der Instagram-Biografie der Bewegung heißt es, sie sei eine Gruppe von Schülern, die von Minister Fernando Alexandre die Nase voll habe. Auch Hochschulgruppen, darunter die Studierendenvertretung der Faculdade de Belas Artes, unterstützten den Protest. Die Sprecherin Matilde Ventura sagte, die Schüler hätten sich die Camps angesehen und sich gefragt, was sie als Nächstes tun sollten.
„Wir werden die Schulen blockieren und zeigen, dass wir dem nicht zustimmen.“
Ventura warf den Regierungen vor, Geld für Krieg, Waffen und Brennstoffe auszugeben, während sie bei Bildung, Wohnen und einer gerechten Energiewende kürzten, und forderte ein Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe bis 2030. Die Protestierenden verknüpfen Klima- und Bildungsfragen zudem mit der Wohnungskrise, den steigenden Lebenshaltungskosten und laufenden Kriegen, die nach ihrer Darstellung von europäischen Staaten finanziert werden. Gegenüber Lusa sagte Santiago Carrilho von Chumbado.PT, die Regierung ignoriere die Lage.
„Sie zerstören unsere Zukunft, und Luís Montenegro entscheidet sich, die Augen vor dem zu verschließen, was im Land passiert.“
Die Organisatoren verwiesen auf Studentenproteste in Frankreich und Spanien sowie auf Wohnungs-Camps, sogenannte Acampadas, als Inspiration. In Lissabon steht das Camp auf dem Rossio-Platz, in Porto auf dem Platz D. João I, wo das Camp laut Expresso etwa zwei Wochen vor dem 23. Oktober begann und sich auf den Rest des Landes ausbreitet. Observador berichtete, Lehrkräfte hätten sich den Sprechchören angeschlossen und an der António Arroio gesprochen, wobei sie die Anliegen der Schüler aufgriffen. Carrilho sagte, die Schüler hofften, die Aktion setze einen Samen und breite Blockaden auf Schulen im ganzen Land aus.
Die Schüler bezeichneten den 23. Oktober als ersten Tag der Proteste und hofften, dass sich weitere Gruppen anschließen. Carrilho sagte, die Schüler wollten bis 18:00 Uhr bleiben, dem Schulschluss, und in den folgenden Tagen weitere Schulen, Straßen und Plätze besetzen. Der von der Acampada de Lisboa organisierte Lissabonner Wohnungsmarsch ist für Samstag, den 24. Oktober, angesetzt, und die Schüler wollten sich ihm anschließen.
Die Organisatoren kündigten zudem einen internationalen Protest am 20. November unter dem Titel „Lutar pelo nosso futuro, não nas guerras deles“ an. Laut dem Kommuniqué werde er Streiks von Schülern in mehr als 15 Ländern zusammenbringen; diese Zahl schreibt PÚBLICO den Organisatoren zu.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenGesundheit & Bildung · Lissabon und Porto
Am Morgen des 23. Oktober 2026 blockierten Schülerinnen und Schüler die Eingänge des Liceu Camões und der Escola Artística António Arroio und verwiesen auf Wohnkosten, Bildungsfinanzierung und eine Frist bis 2030 für das Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SIC Notícias, Observador, Diário de Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht .