Wahlen · Jerusalem und Washington
Likud wirft arabischen Parteien Wahlbetrug vor – kein Lager erreicht 61 Sitze
Likud erklärt, Hunderte Zeugenaussagen und Beweismittel an die Polizei, den Shin Bet und das Zentrale Wahlkomitee geschickt zu haben, während kein Lager über die für eine Regierungsbildung nötigen 61 Sitze verfügt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Digi24, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bei einer Auszählung von 88,6 % der Stimmen kam das Lager unter Netanyahu auf 53 Sitze und Eisenkots Mitte-Lager auf 48, während die arabischen Parteien zusammen 19 gewannen. Für eine Regierung sind mindestens 61 der 120 Knesset-Sitze nötig.
Likud erklärte, am Mittwoch, 28. Oktober, Hunderte Zeugenaussagen und Beweismittel bei Polizei, Shin Bet und Zentralem Wahlkomitee eingereicht und eine gründliche Untersuchung sowie Strafverfolgung gefordert zu haben.
Der geschäftsführende Generaldirektor des CEC, Dean Livneh, sagte, die Polizei habe Menschen festgenommen, die vor Schließung der Wahllokale am Dienstag, 27. Oktober, Stimmen kaufen wollten; landesweit sei kein weiterer solcher Vorfall gemeldet worden.
Kurz nach Mitternacht Ostküstenzeit am Mittwoch, 28. Oktober, sagte Trump, es sei zu früh für Schlussfolgerungen, und teilte dann eine Erklärung von Irving C. Schwartz, die seine Unterstützung für Netanyahu als ausschlaggebend darstellte.
Der Richter am Obersten Gerichtshof Noam Sohlberg soll die offiziellen Ergebnisse in der Woche ab 2. November 2026 vorlegen, danach beginnt Präsident Isaac Herzog seine Konsultationen mit jeder Partei.
- 27.10.Die Israelis wählen die Knesset – die ersten Wahlen nach den Hamas-Angriffen vom 7. Oktober 2023
- 28.10.Likud wirft arabischen Parteien Wahlbetrug vor und reicht Betrugsbeweise ein; Trump teilt eine Erklärung zur eigenen Unterstützung
- Woche ab 2. November 2026Offizielle Ergebnisse sollen vom Richter am Obersten Gerichtshof Noam Sohlberg vorgelegt werden; Herzog beginnt die Konsultationen
Auszählung lässt kein Lager mit Mehrheit zurück
Die Israelis stimmten am Dienstag, 27. Oktober 2026, bei den ersten Wahlen nach den Hamas-Angriffen vom 7. Oktober 2023 und Israels anschließendem Feldzug im Gazastreifen ab. Bis Mittwoch blieb Likud unter Benjamin Netanyahu bei einer Auszählung von 88,6 % der Stimmen die stärkste Partei. Teilzahlen ergaben 53 Sitze für das rechte Lager und 48 Sitze für das Mitte-Lager unter Gadi Eisenkot, dem Vorsitzenden der Yashar-Partei, in einer Knesset mit 120 Sitzen, in der mindestens 61 für die Bildung einer Regierung nötig sind. Die arabischen Parteien, die Vereinigte Liste und Ra'am, gewannen laut HotNews und G4Media zusammen 19 Sitze, während AFP-Berichte, die von rumänischen Medien übernommen wurden, sie bei 17 sahen. Die Wahl gilt weithin als Referendum über Netanyahus Führung, und die arabischen Parteien halten nun das Zünglein an der Waage.
- Lager unter Netanyahu
- 53 Sitze
- Mitte-Lager unter Eisenkot
- 48 Sitze
- Arabische Parteien zusammen
- 19 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Likud wirft arabischen Parteien Betrug vor
Am Mittwoch, 28. Oktober, erklärte Likud, die Wahl sei von arabischen Parteien gestohlen worden, denen die Partei vorwarf, Terrorismus und die Zerstörung des jüdischen Staates zu unterstützen. Likud erklärte, sie habe Hunderte Zeugenaussagen und Beweismittel an die Polizei, den Inlandsgeheimdienst Shin Bet und das Zentrale Wahlkomitee (CEC) übergeben, die mutmaßliche Korruption, Drohungen, Gewalt, Fälschungen und verbotene Software zur Wählermobilisierung abdeckten. Die Partei forderte eine gründliche Untersuchung, die Strafverfolgung der ihrer Ansicht nach Schuldigen und sofortiges Handeln des CEC. Netanyahu hatte bereits am Wahltag erklärt, drei hochrangige Funktionäre von Ra'am seien im Süden Israels mit Umschlägen voller Bargeld festgenommen worden. Der geschäftsführende Generaldirektor des CEC, Dean Livneh, beschrieb einen ungewöhnlichen Fall, in dem die Polizei Menschen festnahm, die vor Schließung der Wahllokale Stimmen kaufen wollten, sagte aber, landesweit sei kein weiterer derartiger Vorfall gemeldet worden. Ra'am-Chef Mansour Abbas warf Netanyahu vor, bei den Betrugsvorwürfen zu lügen.
Trump reklamiert Erfolg für sich, während Koalitionsgespräche bevorstehen
Donald Trump, der von einer Wahlveranstaltung in Texas auf die Joint Base Andrews bei Washington zurückkehrte, sagte kurz nach Mitternacht Ostküstenzeit, bevor die Auszählung feststand, er habe gehört, Netanyahu habe deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Er sagte, es sei zu früh für Schlussfolgerungen, und er habe noch nicht mit Netanyahu gesprochen. Kurz darauf teilte er auf Truth Social eine Erklärung eines Mannes namens Irving C. Schwartz, die argumentierte, ein knappes Ergebnis oder gar ein Sieg Netanyahus folge aus Trumps Unterstützung. Der Beitrag erschien zunächst ohne Quellenangabe, was viele Leser glauben ließ, es handle sich um Trumps eigene Worte. Berichte besagen, Trump wolle eine israelische Regierung, die ihm bei seinen regionalen Zielen hilft, selbst wenn dies die Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich an den Rand drängt.
Koalitionswege und der Zeitplan
Israels Präsident Isaac Herzog drängte die Parteien, alle Anstrengungen zu unternehmen, um eine Neuwahl zu vermeiden, und sagte, er erwarte, dass alle mit offener Haltung zu den Konsultationen kämen. Die offiziellen Ergebnisse sollen in der Woche ab 2. November 2026 von dem Richter am Obersten Gerichtshof Noam Sohlberg vorgelegt werden, danach wird Herzog Gespräche mit jeder in der Knesset vertretenen Partei beginnen. Eine Analyse von POLITICO legt vier Szenarien dar, deren erstes vorsieht, dass Netanyahu einige Parteien aus Eisenkots Lager für sich gewinnt, wobei der frühere Ministerpräsident Naftali Bennett und der frühere Verteidigungsminister Avigdor Lieberman trotz ihrer Kampagnen gegen ihn als mögliche Ziele genannt werden. Ein zweites Szenario ist eine Minderheitsregierung unter Eisenkot. Auch arabische Parteien könnten in den Prozess eingebunden werden, da der Vorsitzende der Vereinigten Liste, Youssef Jabareen, erklärt hat, jede glaubwürdige Alternative zu Netanyahus Regierung müsse sich mit seiner Partei befassen. Bis Mittwoch hatte das Lager Eisenkots keine öffentliche Erklärung zur Unterstützung einer Koalition abgegeben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Stirile ProTVNetanjahu beschuldigte arabische Parteien, die Wahl in Israel „gestohlen“ zu haben. Seine Partei behauptet, Hunderte Beweise zu habenNetanyahu a acuzat partidele arabe că au "furat alegerile" din Israel. Partidul lui susţine că are sute de probe - Știrile ProTV · Original auf Rumänisch
- Digi24Netanjahus Partei beschuldigt arabische Gruppierungen, die Wahl in Israel „gestohlen“ zu haben, und fordert UntersuchungenPartidul lui Netanyahu acuză formaţiunile arabe că au "furat alegerile" din Israel şi cere anchete · Original auf Rumänisch
- Digi24Wer wird Israel nach den Wahlen führen: Vier Szenarien für die Bildung der neuen RegierungCine va conduce Israelul după alegeri: Patru scenarii pentru formarea noului guvern · Original auf Rumänisch
- adevarul.roTrump behauptet, er habe Netanjahu vor einer vernichtenden Wahlniederlage bewahrt. Jetzt will er Einfluss auf seine Entscheidungen nehmenTrump susține că l-a salvat pe Netanyahu de la o înfrângere electorală zdrobitoare. Acum vrea să aibă influență asupra deciziilor sale · Original auf Rumänisch
- Benjamin Netanyahu
- Israels Ministerpräsident, dessen Likud-Partei die Teilauszählung anführte und der den arabischen Parteien Betrug vorwirft
- Gadi Eisenkot
- Vorsitzender der Yashar-Partei und Kopf des Mitte-Lagers gegen Netanyahu
- Donald Trump
- US-Präsident, der Netanyahus Ergebnis für sich reklamierte, nachdem er eine unterstützende Erklärung geteilt hatte
- Isaac Herzog
- Präsident Israels, der die Parteien aufforderte, eine Neuwahl zu vermeiden, und Konsultationen leiten wird
- Mansour Abbas
- Vorsitzender der Partei Ra'am, der Netanyahu vorwarf, bei den Betrugsvorwürfen zu lügen
- Naftali Bennett
- Früherer Ministerpräsident, der als mögliches Ziel von Koalitionsgesprächen genannt wird
- Avigdor Lieberman
- Früherer Verteidigungsminister, der als mögliches Ziel von Koalitionsgesprächen genannt wird
- Noam Sohlberg
- Richter am Obersten Gerichtshof, der die offiziellen Wahlergebnisse vorlegen soll
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